Zukunft der ebooks und e-reader

Aljoscha2

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Hallo,

was meint ihr, wie entwickelt sich der Markt der ebooks?
Jetzt wo es ebooks für e-reader zu kaufen gibt?

Meiner Meinung nach kaufen immer mehr Leute e-books und übertragen diese
dann aufen PC. Und von der Festplatte geht's dann ab ins Internet,
wie z.B. auf diese Seite.
Das bedeutet, dass immer mehr Bücher digitallisiert und online gestellt werden.
So viel Wissen das kostenlos download bar wird.
So kann man viele Bücher laden, die es vor kurzem noch gar nicht im
Internet gab...

Wie sieht der ebook Markt, in 5 Jahren aus?

schreibt mir eure Meinungen
 
also ich finde, dass es nichts besser gibt als ein buch aus papier. ich lese unheimlich gerne und vorallem egal wo. aufm sofa, im sessel, vorm rechner, im bett, aufm pott etc.

ich sitze am tag schon lang genug vor der kiste. dann brauch ich kein buch, welches auf einem bildschirm gefangen ist.
zudem kann man ein buch überall mit hinnehmen. ein ebook reader zwar auch aber wenn der akku leer ist, ist nichts mehr mit lesen.

ich befürchte, dass die ebooks in den nächsten jahren die überhand gewinnen und ich finde es schade.
 
Du hast Recht, es ist echt super wieviele Bücher man inzwischen für lau als eBook verfügbar gemacht bekommt(sei es nun Springerlink, Project Gutenberg oder oder), doch meiner Meinung nach ist es echt noch ein Problem mit den Readern, diese sind noch relativ teuer (vor allen Dingen, da die digitalen Bücher nicht wirklich viel ihren gedruckten Varianten im Preis nachstehen), dazu ist das mit dem Format immer noch so eine Sache. Vieles wird als PDF angeboten, das bringt aber auf Readern wir dem Kindle eher Probleme.

Akkulaufzeit sehe ich jetzt nicht so als Problem, dank eInk Bildschirmen ist die Akkulaufzeit gut lang.
 
Ich sehe das genau so wie du...
Es ist schön ein Buch in der Hand zu haben und zu lesen außerdem was machste mit nem Ebook wenn du in die Badewanne willst ;)
Ein ebook lohnt sich meiner Meinung nur für Daten z.B. Geschichte oder Ähnliches das man schnell abfragen kann und nicht vllt erst 10Bücher durch blättern muss....
Ich hoffe das es weiterhin Bücher gibt... und nicht in einer Bücherei nur noch ebooks zu kaufen gibt...
Über die Schädigung der Augen kan man mit Sicherheit auch noch diskutieren reicht wenn ich 2-3 Std am PC sitze;) am Tag
 
Nun, es gibt 2 Strömungen die ein wenig aufeinanderprallen:

- e-reader (e-ink), stellen Text realistisch dar (also wie auf Papier), sind aber nur in Graustufen erhältlich.

- Tablets, sind Rechner und können "auch" e-books darstellen (z.b. i-pad

Das Problem ist, Tablets sind wirklich wie Monitore, strengen die Augen also an, und im Freien sind sie auch nicht wirklich lesbar, und das wird sich auch nicht so schnell ändern. Die werden sich als Buchersatz auch auf Dauer nicht durchsetzen.

E-Reader (e-ink) sind wirklich interessant als Papierersatz, nur müssen sie farbig werden. Das ist auch bald soweit, nur dauert es länger als man dachte. Die Entwicklung der Tablets behindert das auch etwas (wurden einige Produkte gecanceled).

Der Weg geht hin zum digitalen Papier, und das ist dann auch nicht mehr von echtem Druck zu unterscheiden. E-reader haben auch Batteriezeiten von 1 Monat, also auch kein Problem, da sie nur bei der Änderung des Inhalts (umblättern) Energie benötigen.

Also Bücher werden nicht aussterben, sind ja schön ins Regal zu stellen. Aber es ist schon unheimlich praktisch viel Lektüre in einem handlichen Gerät zu haben, das sich genausogut liest wie Papier.
 
Ich als Sehbehinderter und olle Leseratte werde wohl immer Bücher benutzen, weil die gehn ohne Strom, ohne Zeilenfukossion und wenn man mal pinkeln muss ist man immer da wo man aufgehört hat. Wenn jemand über den Papierverbrauch rummault sollte er sich erst mal die Werbeflyer vornehmen)...
 
Zuletzt bearbeitet:
Fauler Willi schrieb:
Ich als Sehbehinderter und olle Leseratte werde wohl immer Bücher benutzen, weil die gehn ohne Strom, ohne Zeilenfukossion und wenn man mal pinkeln muss ist man immer da wo man aufgehört hat. Wenn jemand über den Papierverbrauch rummault sollte er sich erst mal die Werbeflyer vornehmen)...

Ebook-Reader haben eine Akkulaufzeit von mehreren Tagen (mit WLAN/UMTS) bzw. mehreren Wochen (wenn die mobile Verbindung deaktiviert ist), der Stromverbrauch ist deshalb im Normalfall wirklich kein Problem.

Und gerade bei Sehbehinderungen können Ebook-Reader meiner Meinung nach eine enorme Hilfe sein, da sie die Schriftgröße eines Textes bei jedem Buch verändern können und dabei auch sehr sehr große Schriftgrößen erreichen können.
D.h. die Suche nach Büchern in Großdruck entfällt, da man nun jedes Ebook mit großer Schrift lesen kann.
Amazon.de listet beispielsweise nur 530 Bücher in Großdruck auf, die Chance da ein Buch aus einem Nischengenre (welches auch nicht kompatibel zu den meist altersbedingt Sehbehinderten ist) zu finden ist doch recht gering, ein Ebook-Reader ist da eine Erlösung.

Weiterhin kann der Kindle von Amazon (das jedoch momentan nur für englische Bücher (sowieso ist das Angebot für den Kindle zumeist englischsprachig) - und da auch nicht alle, aber viele) auch noch Bücher mit einer Text2Speech-Engine als Sprache über den eingebauten Lautsprecher bzw. Kopfhörer ausgeben.

Gerade diese beiden Punkte machen Ebooks gerade für Sehbehinderte je nach Art der Sehbehinderung sogar deutlich interessanter als normale Bücher.
 
Ich denke nicht, dass sich in 5 Jahren viel tut. Wer außer Viellesern und Technikbegeisterten soll sich denn einen e-book-Reader anschaffen? Wenn die Teile richtig gut und billig und vor allem verbreitet sind, sieht das anders aus. Aber im Moment haben die 3 Bibliotheken in der Nähe einfach hundert mal mehr zur Auswahl als das gesamte Internet (incl. fast aller Zeitungen jeden Tag aktuell), ich kann mir das Geld für einen Reader sparen und habe dafür ein fast unverwüstliches Buch, dessen Seitenaufbau mit Lichtgeschwindigkeit funktioniert und einfach viel besser zu lesen ist - (immer) noch.
 
@SILen(e Naja selbst wenn sie eine Erleichertung durch die Zoom Funktion sein soll denke ich nicht das es gerade gut für die Augen ist.....sondern auf Dauer eher schädlich
 
Ich rede nur von Displays die e-Ink oder eine vergleichbare Technologie nutzen - und von denen liest man wie von Papier.

Und wie gesagt, der Kindle bietet bei vielen Büchern sogar die Option völlig ohne Augen zu lesen - indem er das Buch einfach vorliest.
Ist zwar nicht vergleichbar mit einem Hörbuch mit einem professionellen Sprecher, aber eine ganz gute Alternative.

Übrigens noch zu deinem Punkt, dass es bei einem eBook-Reader einfacher sei schnell bestimmte Informationen zu finden - gerade das finde ich nicht.
Die haben zwar eigentlich alle eine Suchfunktion und die Kindles auch eine Tastatur um ein gesuchtes Wort schnell einzugeben (das ist schon sehr praktisch), aber wenn man eine Information sucht die man nicht genau in einen Suchterm umschreiben kann, dann hat man bei einem normalen Buch noch den Vorteil, dass man es sehr schnell durchblättern kann bzw. sich evtl. dran erinnert in welchem Bereich des Buches die gesuchte Information war oder sein müsste und schaut dann einfach nur im letzten Drittel des Buches danach.
Da Ebook-Reader geringe Umschaltzeiten beim Seitenwechsel haben (die zukünftigen mit Farbdisplays nicht mehr, die sind teils sogar videofähig) ist ein schnelles Durchblättern nicht so leicht durchführbar und während man bei einem Buch einfach den Daumen an das letzte Buchdrittel legen kann und dann ab da blättert, haben Ebooks eine kryptische "Seitennummerierung" die das ganze erschwert.
 
Bennie17 schrieb:
@SILen(e Naja selbst wenn sie eine Erleichertung durch die Zoom Funktion sein soll denke ich nicht das es gerade gut für die Augen ist.....sondern auf Dauer eher schädlich

Gerade in diesem Satz spiegelt sich die Unkenntnis dieser Technologie wieder. E-Book Reader sind nicht ein Ipad. E-Book Reader funktionieren mit e-ink, also digitaler Tinte, es gibt keine Hintergrundbeleuchtung die die Augen schädigt, kein Flimmern, keine Bildwiederholungsfrequenz. Das Bild baut sich auf, und steht dann still, also die Bildkristalle bewegen sich nicht.

Damit sich e-Books durchsetzen muss folgendes passieren:
- farbige E-Ink
- schnellerer Seitenaufbau, also Reaktivität
- erweiterte Funktionalität, z.b. Internet (ohne Video), Officedokumente aller Art.
- flexible Materialien (gibts schon, noch nicht serienreif), dünnere Anbindung, es muss handlich werden
 
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