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Passt nicht auf CB, daher hier eine interessante Meldung von Pressetext, die euch sicher interessiert:
Zitat:
London/Cambridge (pte, 4. Dezember 2004 09:05) - Bis an die 1.000 Jahre
will der Genetiker Aubrey de Grey den Menschen werden lassen. Altern ist
nur ein physikalisches Phänomen und diesem will der Forscher mit seinem
Projekt SENS (Strategies for Engineered Negligible Sensescence)
http://www.gen.cam.ac.uk/sens mit medizinischem Know-how entgegenwirken,
berichtet BBC-Online.
De Grey will alle Arten von molekularen und zellulären Störungen und
Fehlern, die sozusagen mit der Zeit kommen, reparieren. Jede Methode, die
dazu geeignet ist, das zu tun, funktioniert bereits, befindet sich gerade
in klinischen Tests oder basiert auf Technologien, die bereits
existieren, aber noch mit anderen kombiniert werden müssen. Das bedeutet
auch, dass das gesamte Lebensverlängerungsprojekt innerhalb der kommenden
zehn Jahre zuerst bei Mäusen funktionieren muss, ehe es dann weitere zehn
Jahre später beim Menschen angewendet werden kann.
Wenn diese Therapien wirken, werden Altersschwäche und Gebrechlichkeit
der Vergangenheit angehören, zeigt sich der Forscher überzeugt. Dass
damit das Leben unendlich lange dauert, das verspricht der Forscher aber
nicht, denn sowohl Unfälle als auch Schlangenbisse und neue
Influenza-Erreger werden uns auch dann noch das Leben verkürzen. Der
Forscher geht sogar davon aus, dass heute 60-Jährige die Ersten sein
werden, die 1.000 Jahre alt werden.
Der Wissenschaftler sieht das Altern als sehr komplexen Vorgang. "Es gibt
sieben Typen molekularer und zellulärer Zerstörung inklusive dem
Zellverlust ohne Ergänzung sowie Mutationen in den Chromosomen, die
tatsächlich zu umgehen sind", erklärt de Grey. Die meisten dieser Schäden
können bereits heute mit den gängigen Technologien oder mit jenen, die
gerade entwickelt werden, behoben werden.
"Die Lebenslänge wird wesentlich variabler werden und Gebrechlichkeit
wird sich nicht einstellen", so de Grey. Typische Alterserscheinungen
sollen der Vergangenheit angehören und Älter werden bedeutet dann nicht,
all jene Problemen zu haben, an denen ältere Menschen heute leiden. De
Grey, der das SENS-Projekt an der Cambridge University leitet, hält
derzeit auch den Methusalah Mouse Prize für die Lebensverlängerung von
Mäusen.
Zitat:
London/Cambridge (pte, 4. Dezember 2004 09:05) - Bis an die 1.000 Jahre
will der Genetiker Aubrey de Grey den Menschen werden lassen. Altern ist
nur ein physikalisches Phänomen und diesem will der Forscher mit seinem
Projekt SENS (Strategies for Engineered Negligible Sensescence)
http://www.gen.cam.ac.uk/sens mit medizinischem Know-how entgegenwirken,
berichtet BBC-Online.
De Grey will alle Arten von molekularen und zellulären Störungen und
Fehlern, die sozusagen mit der Zeit kommen, reparieren. Jede Methode, die
dazu geeignet ist, das zu tun, funktioniert bereits, befindet sich gerade
in klinischen Tests oder basiert auf Technologien, die bereits
existieren, aber noch mit anderen kombiniert werden müssen. Das bedeutet
auch, dass das gesamte Lebensverlängerungsprojekt innerhalb der kommenden
zehn Jahre zuerst bei Mäusen funktionieren muss, ehe es dann weitere zehn
Jahre später beim Menschen angewendet werden kann.
Wenn diese Therapien wirken, werden Altersschwäche und Gebrechlichkeit
der Vergangenheit angehören, zeigt sich der Forscher überzeugt. Dass
damit das Leben unendlich lange dauert, das verspricht der Forscher aber
nicht, denn sowohl Unfälle als auch Schlangenbisse und neue
Influenza-Erreger werden uns auch dann noch das Leben verkürzen. Der
Forscher geht sogar davon aus, dass heute 60-Jährige die Ersten sein
werden, die 1.000 Jahre alt werden.
Der Wissenschaftler sieht das Altern als sehr komplexen Vorgang. "Es gibt
sieben Typen molekularer und zellulärer Zerstörung inklusive dem
Zellverlust ohne Ergänzung sowie Mutationen in den Chromosomen, die
tatsächlich zu umgehen sind", erklärt de Grey. Die meisten dieser Schäden
können bereits heute mit den gängigen Technologien oder mit jenen, die
gerade entwickelt werden, behoben werden.
"Die Lebenslänge wird wesentlich variabler werden und Gebrechlichkeit
wird sich nicht einstellen", so de Grey. Typische Alterserscheinungen
sollen der Vergangenheit angehören und Älter werden bedeutet dann nicht,
all jene Problemen zu haben, an denen ältere Menschen heute leiden. De
Grey, der das SENS-Projekt an der Cambridge University leitet, hält
derzeit auch den Methusalah Mouse Prize für die Lebensverlängerung von
Mäusen.