Zweiter Router IM SELBEN Netz betreiben?

techxycetera

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Hallo,

kurz vorweg: Ich habe einige Jahre Hintergrund mit Netzwerken (erste NW-Karte war eine S&K, noch coax) und stehe "eigentlich" auch auf "Du" mit Routern, Access Points etc. Ich weiss auch, dass man Router-Kaskaden aufbauen kann und habe das auch schon gemacht.

Nehmen wir nachfolgend an, mein Netz wäre 192.168.1.x mit (zur Zeit) Netzmaske 255.255.255.0. Router ist 192.168.1.1

Ich habe im Moment einen Fibra-Router von Movistar, nicht ohne weiteres auszutauschen. Leider "kann" der die Dyn-DNS Funktion, die ich brauche und für die ich einen bezahlten Account habe nicht (mehr, scheint ein bekannter Fehler im OS zu sein, den Movistar aber nicht behebt). Daher würde ich gerne einen zweiten Router nutzen, der als "Lightweight" DYN-Updater (für mehrere DYN-Services) funktioniert.

Aus mehreren Gründen (die ich hier nicht breit treten möchte) möchte ich nun aber diesen zweiten Router - NICHT als AP und nicht als Repeater sondern ganz bewußt als Router - und vor allem im SELBEN IP-Netz - betreiben, das ich auf meinem Internet-Router des ISP eingerichtet habe, also ganz bewußt KEINE Kaskade.

Ich habe das (andere IP) schonmal gemacht und dem zweiter Router kurzerhand die 192.268.2.1 "verpasst" aber damit muß ich auch auf dem/den Rechner(n), mit denen ich auf den zweiten Router zugreifen will, zusätzlich eine Adresse in diesem Adressraum geben. Möchte ich nicht.

Natürlich wird der zweite Router (zunächst) KEINE DHCP Funktion erfüllen, evtl. später mal in einem eigenen DHCP-Bereich, weil auch da der Router von Movistar unterbelichtet ist und keine nicht-zusammenhängende DHCP-Bereiche erlaubt, ins besondere auch keine festen (quasi-statischen) IP'S AUSSERHALB seines Bereichs vergeben kann. Das wäre aber wünschenswert, weil ich meine IP-BEreiche sektioniert habe und in einem der Bereiche (ausserhalb des erwünschten DHCP-Bereichs) Geräte sind, die sich KEINE statische Adresse selber geben "dürfen" (nach Hersteller-Aussage eine UPNP-Restriktion). Aber das ist nochmal ein zweites Thema ...

Zuerst zum ersten Thema: Zweiter Router, selbes IP-Netz ...

Den zweiten Router würde ich gerne mit 192.168.1.2 laufen lassen.

FRAGE: Wie kriege ich es hin, dass der zweite Router die 192.168.1.1 (erster Router) als Adresse des Provider akzeptiert? Bisher weigern sich alle Router, die ich kenne, das zu akzeptieren, der Provider muß "ausserhalb" des eigenen Netzes liegen ... (siehe oben, zweites Netz/Kaskade).

Vielleicht habe ich da aber nur ne Wissenslücke? Manche Router erlauben ja statische Routen etc. Vielleicht muss ich da ran?

Zur Verfügung stehen mir mehrere (ausgemusterte) Router, u.a. der TP-Link TL-WRB850N, ich könnte mir aber auch vorstellen, mir ein Modell zu kaufen, das mir vorgeschlagen wird, z.B. um ein OpenWRT aufzuspielen (falls das meine Anforderung "kann").

Nochmal abschliessend: Ich weiß, dass das eine eher "exotische" Variante ist, aber sie muß deshalb ja nicht unmöglich sein ... ?

Danke für Eure Hilfe!
 
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techxycetera schrieb:
kurz vorweg: Ich habe einige Jahre Hintergrund mit Netzwerken (erste NW-Karte war eine S&K, noch coax) und stehe "eigentlich" auch auf "Du" mit Routern,
Klingt irgendwie nicht so? Wieso nicht einfach ein Software Tool was auf deinem PC läuft und den DynDNS Service feuert? Hat z.B. NoIP sowas! Wenn du einen 2ten Router reinbaust muss er "WAN" sozu sagen von Router 1 bekommen und dann halt anderen Netzbereich. Zur Not muss du gewisse Dienste Forwarden/Freigeben.
 
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Geht es nur um die DynDNS-Lösung? Dafür braucht man keinen Router und der ist technisch dafür auch überhaupt nicht zuständig. Nimm irgendeinen Dienst, im Zweifel in einem Container, der das aktualisiert.
 
Ein Router routet zwischen (Sub)Netzen. Wenn beide im gleichen Subnetz sind, gibt es nix zu routen. Logischerweise akzeptieren Router ein Routing im gleichen Subnetz nicht.

Könntest höchstens mit zwei 25er Subnets arbeiten und zwischen denen routen. Dann hat dein erster Router die 192.168.1.1 und dein zweiter die 192.168.1.129
Bleibt dann trotzdem eine Routerkaskade.
 
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Irgendwie ergibt das alles so gar keinen Sinn. Wofür den zweiten Router, in einem völlig anderem Netz?

DynDNS willst du? Docker oder so, dann einfach entsprechenden Dienst auf dem Ding werfen, was DynDNS aktualisiert und die aktuelle externe IP-Adresse mitteilt. Es liest sich irgendwie so, als ob du grundlegend nicht verstanden hast, wie das Netzwerk funktioniert.

Du müsstest halt deinen regulären Router theoretisch an NIC2 ebenfalls im 192.168.2.0/24 Netzwerk eine IP-Adresse geben, damit die miteinander schnacken können und dann übers Routing (0.0.0.0 -> 192.168.2.1) darüber raus senden. Aber wofür? da ist doch totes Ende und 0.0.0.0 wird doch ab dem zweiten Router ins Nichts gehen.
 
Danke für Eure Antworten. Ich wollte keine Umfangreiche Einleitung schreiben, daher habe ich folgendes weg gelassen:

Ich hatte lange einen Dienst auf dem internen Server laufen. Speziell der Dyn-DNS Dienst ist aber (seoit Übernahme durch Oracle) fehlerhaft (Ständig Popups), das wird im Netz auch diskutiert. Im Moment läuft ein anderer Updater. Aber auch diese Lösung hat den Nachteil, dass sie auf einem PC läuft, der deutlich mehr Energie braucht als ein Router.

Das Setup ist in einem Gebiet mit vielen Stromausfällen. Da macht jede USV über kurz oder lang Schlapp. Ferner müssen bei mir einige Programme laufen, die es für Linux nicht gibt, also bin ich auf Windows angewiesen. Was das Win mit Updates macht und wie unzuverlässig das alles läuft, brauche ich sicher nicht darzulegen. Rechner runter ==> Haus via Dyn nicht erreichbar ... keine gute Lösung. Der Server fährt (auch Hausautomation läuft darauf) alles mögliche gestuft nacheinander runter (NAS etc), wenn der Stromausfall länger geht und die USV zur Neige.

Autostart für den Rechner macht keinen Sinn, weil wir oft - gerade auch nach längeren Stromausfällen - nur kurzzeitig Strom haben mit vielen "Nach-Ausfällen". Es kann also leicht sein, dass der Rechner im Hochfahren wieder ausgeschaltet wird. USV's haben leider keine Logik eingebaut, um die angeschlossenen Geräte erst nach einer bestimmten Zeit wieder hochzufahren.

UND: Es gibt viele Geräte in meinem Netzwerk (z.B. IP-Cams) die unproblematisch "hoch kommen" dann aber mangels DYN trotzdem nicht erreichbar wären.

Der Router (als DYN-Updater) hat, neben kaum Energiehunger und Spannung, die direkt aus einer PV-Batterie oder USV (via Step-Down-Regler) gezogen werden kann, den weiteren unbestrittenen Vorteil des sauberen Starts auch nach Stromausfällen.

Dass Router (ursprünglich) zwischen Netzen routen, ist mir durchaus bewußt. Ich habe zu Zeiten mit Netzwerken begonnne, wo Hub, Switch, Router, DHCP Server etc. alles getrennte Geräte waren. Und zu Beginn waren auf Routern auch keine DYN Clients. Router sind heute schon fast Server, mit USB-Anschlüssen für HDDS usw usw.

Und ... ich glaube schon, dass ich weiß, wie Netzwerke funktionieren. Danke für die Hinweise.

TECHNISCH gibt es übrigens gar keinen Grund, warum ein Router, der gezielt auf nur wenige Funktionen abgespeckt wurde, nicht auch "seine Dienste" in dasselbe Netz abgeben soll. Das ist eine reine Definitionssache.

Im Übrigen ist ein Router ja heute auch ein Kombi-Gerät, das einen Switch eingebaut hat. Insofern macht das schon Sinn, dieses "Kombigerät" z.B. im Verteiler zu nutzen.

Nochmals meine Bitte: Konkret zum Thema schreiben. Ich habe meine Gründe, warum ich es gerne so hätte und ich suche NICHT nach Alternativen, habe da schon einige ausprobiert, alle hatten irgendwelche Nachteile. Vielen Dank!
 
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TorenAltair schrieb:
Geht es nur um die DynDNS-Lösung? Dafür braucht man keinen Router und der ist technisch dafür auch überhaupt nicht zuständig. Nimm irgendeinen Dienst, im Zweifel in einem Container, der das aktualisiert.

nicht nur das viele lösen das auch mit ein kleinen tool das im hintergrund mitläuft
 
Du hast also ein Grundstück in Spanien, weil das ja ein Spanischer Routeranbieter ist. Vermutlich in der Region Estepona? Eine Finka bisschen in den Bergen? ^^ Dann nimm einen kleinen Raspberry, der brauch nicht viel Strom und das ganze läuft einfacher als das ganze Dual Router gefriemel. Oder trenne dich von dem Müllteil von Movistar.
 
techxycetera schrieb:
Ausserdem hat diese Lösung den Nachteil, dass der halt auf einem PC läuft, der deutlich mehr Energie braucht als ein Router.
Dann häng dir einen ESP32 ins Netz und lass den das machen. Der verbraucht einen Bruchteil deines zweiten Routers und kostet in der Anschaffung vielleicht 5 EUR. Kannst du durch deinen ersten Router mit Strom versorgen (insofern der einen USB Port hat).

https://github.com/ayushsharma82/EasyDDNS

Gibt sicher noch viele andere Alternativen. Ist nur der erste Treffer.

techxycetera schrieb:
Nochmals meine Bitte: Konkret zum Thema schreiben. Ich habe meine Gründe, warum ich es gerne so hätte und ich suche NICHT nach Alternativen, habe da schon mehere durch. Vielen Dank!
Was du vorhast ist nicht zielführend.
 
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192.168.0.0, ist ein lokaler, nicht im.Internet gerouteter IP Adressbereich. Das nimmt KEIN Router als WAN. Dein zweiter Router als Router im selben Netz macht in deinem Fall keinen Sinn. Tu dir einen gefallen, kauf dir nen Raspi Zero für wenige euros und bau da einen dnynds client drauf. Ist auch von den Stromkosten geringer.
 
techxycetera schrieb:
sondern ganz bewußt als Router - und vor allem im SELBEN IP-Netz - betreiben, das ich auf meinem Internet-Router des ISP eingerichtet habe

Da kommt man aus dem Kopfschütteln nicht raus, Routen geht nur zwischen 2 Netzen, nicht innerhalb eines Netzes.


Fassen wir dein ganzes hätte wäre wenn zusammen: Du brauchst nur irgendwas zuverlässiges, das dein Dyndns updatet? Würde hier schauen, welcher Router das anhand der letztendlichen NAT-IP kann. So einen externen Check sollte DD-WRT können, was evtl. auch auf deinen TP-Link geht. Den einfach mit dem WAN-Port ins das Netz hängen, externen Dyndns-IP-Check an und gib ihm. Wenn du doch mal verwalten möchtest, das Teil parallel an den LAN-Ports noch mit anstecken, aber mit IP-Adresse aus einem anderen Netz konfigurieren, da das sonst mit dem WAN-Anschlusseinstellungen kollidiert, DHCP natürlich auch aus. Geht auch sicher nur mit Modus als Client im lokalen Netzwerk ohne den WAN-Anschluss für die DD-WRT Kiste, aber da sehe ich bei dir zuwenig Fähigkeiten.

Light Dyndns kann man z.b. bei der Telekom machen, in dem man mal die eigene IP im Reverse DNS abfragt, der Eintrag ist oft auch recht fest, aber ob das bei deinem Anbieter funktioniert weiß ich nicht.
techxycetera schrieb:
Nochmals meine Bitte: Konkret zum Thema schreiben. Ich habe meine Gründe, warum ich es gerne so hätte und ich suche NICHT nach Alternativen, habe da schon einige ausprobiert, alle hatten irgendwelche Nachteile. Vielen Dank!
Ich will ich will ich will ist die falsche Herangehensweise. Und du rennst halt echt in die falsche Richtung.
 
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@TheBeastMaster kommt drauf an. Es gibt genug Router/Switche die ich auf WAN konfigurieren kann. Wenn ich WAN von 192.168.1.1 bekomme, geht das sehr wohl :)
 
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Nochmals Danke für die Antworten. ESP32, Raspi etc. habe ich auch in Erwägung gezogen. Scheint auch die einzige Lösung zu sein, die es gibt. Ich wollte halt den eingebauten Switch des Routers plus die DYN-Funktion nutzen. Wäre nach m.M. halt elegant.
 
techxycetera schrieb:
Ich wollte halt den eingebauten Switch des Routers plus die DYN-Funktion nutzen. Wäre nach m.M. halt elegant.
Siehe oben, das mit dem Switch verwenden geht da sicher auch, sind allerdings halt nur 2-3 Ports, die du damit gewinnst.
 
SaxnPaule schrieb:
Notice: This library has been deprecated and is not going to be maintained.

Leider kommt das bei recht vielen, so genannten "Alternativen" vor. Ist ja im Prinzip auch klar: Wer braucht das schon noch, wenn jeder Router dieses Funktion eh eingebaut hat?

chr1zZo schrieb:
Du hast also ein Grundstück in Spanien, weil das ja ein Spanischer Routeranbieter ist. Vermutlich in der Region Estepona? Eine Finka bisschen in den Bergen? ^^ Dann nimm einen kleinen Raspberry, der brauch nicht viel Strom und das ganze läuft einfacher als das ganze Dual Router gefriemel. Oder trenne dich von dem Müllteil von Movistar.
Nette Theorien. In der Praxis wirst Du da schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Wenn nämlich z.B. ein Leitungs-Defekt auf der Strasse ist, machen die Tests uns sagen Dir dann: Nicht unser Router dran. Deine Schuld.

Meine Lösung MUSS nach meinen Erfahrungen leider so sein, dass ich als "Hauptanschluss" den Movistar Fibra Router brauche. Alles andere "muss dahinter".
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Seinfeldfreak schrieb:
Alternative: https://www.duckdns.org/ und bezahlten Account kündigen.
Gute Theorie. Fällt in der Praxis aber durch: Ich habe annähernd 30 Sub-Domain-Namen im Account bei DYN registriert. Die werden von vielen meiner Freunde an vielen Stellen weltweit (mit) genutzt. Und es sind ettliche Prozesse auf Servern am laufen, die per URI auf die definierten URLs gehen.

Übrigens ... DYN war auch mal kostenfrei. Wie lange macht das Duckdns noch?
 
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https://mikrotik.com/product/crs112_8p_4s_in kann man easy DynDNS / DNS drauf machen :) Aber da würde es auch ein einfacher Pi tun. Je nach dem wie du willst.
Ergänzung ()

30 Sub-Domain-Namen im Account bei DYN registriert. <- Dann würde das auch ein einfaches Webhosting erledigen :) oder via NGINX auf nem Pi.
 
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techxycetera schrieb:
Ich habe im Moment einen Fibra-Router von Movistar, nicht ohne weiteres auszutauschen. Leider "kann" der die Dyn-DNS Funktion, die ich brauche und für die ich einen bezahlten Account habe nicht (mehr, scheint ein bekannter Fehler im OS zu sein, den Movistar aber nicht behebt). Daher würde ich gerne einen zweiten Router nutzen, der als "Lightweight" DYN-Updater (für mehrere DYN-Services) funktioniert.
Kannst du machen, eine FritzBox könnte auch den kostenlosen Fritz-DynDNS Dienst nutzen. Die sind auch schlau genug das NAT zu erkennen und die tatsächliche öffentliche Adresse zu erkennen.
Allerdings nutzt du die Fritzbox dann nicht als Router, sonden als Client im LAN des vorherigen Routers. Ein weiterer Vorteil, du hast einen Client der Wireguard spricht.
techxycetera schrieb:
Ich habe das (andere IP) schonmal gemacht und dem zweiter Router kurzerhand die 192.268.2.1 "verpasst" aber damit muß ich auch auf dem/den Rechner(n), mit denen ich auf den zweiten Router zugreifen will, zusätzlich eine Adresse in diesem Adressraum geben. Möchte ich nicht.
Also, ein Router routet zwischen zwei Subnetzen an zwei Schnittstellen, die man eigentlich logisch voneinander trennt. Klassisch mit 2 Ports oder VLAN. Beide Netzte im gleichen Layer 2 zu betreiben macht den Sinn des Routers überflüssig. Den Rechnern dann noch eine zweite IP zu verpassen umso mehr, du müsstet stattdessen das Routing auf dem Router konfigurieren.
 
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