OpenAI: ChatGPT 5.5 wird verbessert, ältere Modelle abgeschaltet

Michael Schäfer
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OpenAI: ChatGPT 5.5 wird verbessert, ältere Modelle abgeschaltet
Bild: OpenAI

OpenAI verbessert das bestehende Modell GPT-5.5 Instant deutlich weiter und kündigt zugleich die Abschaltung älterer Modelle wie o3 und GPT-4.5 an. Das Update soll Antworten natürlicher, präziser und weniger künstlich wirken lassen. Parallel erweitert OpenAI ChatGPT um neue Funktionen für Jobsuche und Lebensläufe.

Präziser, aber auch menschlicher

ChatGPT 5.5 Instant ist derzeit das Standardmodell von ChatGPT. Nun hat OpenAI bekannt gegeben, das am 23. April 2026 eingeführte KI-Modell in den vergangenen Wochen signifikant weiter verbessert zu haben. Der Chatbot soll durch die Änderungen nun präziser sowie stilistisch natürlicher reagieren und insgesamt besser lesbare Antworten liefern. Gleichzeitig will OpenAI lange und stark stichpunktartige Ausgaben bewusst reduziert haben, damit sich Unterhaltungen weniger technisch und stärker wie normale Gespräche anfühlen. Darüber hinaus soll ChatGPT 5.5 mit dem Update bei praktischen Hilfestellungen strukturierter und angemessener reagieren. Damit verfolgen die Entwickler weiterhin das Ziel, das KI-Modell in Richtung einer ausgewogenen Mischung aus Verständlichkeit, Natürlichkeit und Genauigkeit weiterzuentwickeln.

Ältere Modelle werden eingestellt

Gleichzeitig hat das Unternehmen mit der Abschaltung älterer Modelle begonnen beziehungsweise Zeitpunkte für deren Deaktivierung genannt. Das Modell o3 soll am 26. August aus ChatGPT entfernt werden, wobei eine Übergangsfrist von 90 Tagen vorgesehen ist. Noch früher trifft es GPT-4.5, das bereits am 27. Juni eingestellt werden soll. Hier fällt die Übergangsphase mit 30 Tagen zudem kürzer aus. Bei vielen Nutzern dürfte insbesondere die Abschaltung von GPT-4.5 auf wenig Gegenliebe stoßen, das Modell galt bislang als näher an GPT-4o und wurde von nicht wenigen Anwendern als persönlicher oder natürlicher wahrgenommen. Genau diese stärkere menschliche Wirkung hatte allerdings ebenso Diskussionen und Kritik ausgelöst.

Neue Funktionen sollen bei der Job-Suche helfen

Das sind allerdings nicht die einzigen Änderungen, die OpenAI an seinem Portfolio vornimmt. Neben den Modelländerungen erweitert OpenAI ChatGPT unter anderem um eine integrierte Job-Suche. Künftig soll der Chatbot aktuelle Stellenangebote und Freelance-Projekte aus Quellen wie Indeed, Upwork, Appcast und weiteren Web-Angeboten anzeigen können. Die Ergebnisse sollen sich zudem anhand von Fähigkeiten, Erfahrungen und Zielen des Nutzers personalisieren lassen. Dafür hat das Unternehmen auch die Funktion zur Erstellung und Bearbeitung von Lebensläufen verbessert, die sich nun gezielter auf bestimmte Stellenausschreibungen optimieren lassen. Die neuen Funktionen sollen schrittweise weltweit ausgerollt werden.

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