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Radeon RX 9070 GRE im Test: So schnell ist die neue kleins­te RX 9070 mit 12 GB VRAM

Wolfgang Andermahr
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Radeon RX 9070 GRE im Test: So schnell ist die neue kleins­te RX 9070 mit 12 GB VRAM

Unverhofft kommt manchmal oft: Es gibt eine neue Gaming-Grafikkarte! Die AMD Radeon RX 9070 GRE, die sich mit ihren 12 GB VRAM zwischen der Radeon RX 9060 XT und der RX 9070 platziert. Im Test gibt es keine Überraschung, dafür ein Déjà-vu: Denn ComputerBase hatte vor 11 Monaten schon die identische China-Version im Test.

AMD Radeon RX 9070 GRE im Test

2026 ist ein trauriges Jahr für PC-Gaming mit Blick auf die Preise und Produktneuvorstellungen: Nvidia hat den eigentlich für Anfang des Jahres geplanten Super-Refresh für GeForce RTX 5000 gestrichen, AMD hat vermutlich mehrere geplante Modelle des RDNA-4-Portfolios gar nicht erst herausgebracht. Wenig verwunderlich titelte ComputerBase erst vor wenigen Wochen bei der Aktualisierung des Grafikkartenparcours „Denn für das Jahr 2026 sind derzeit keine Releases von AMD, Nvidia oder auch Intel in Sicht.“

Aber ja, so kann man sich irren. Kaum waren die Zeilen geschrieben und der Artikel erschienen, hat AMD ziemlich überraschend eine neue RDNA-4-Grafikkarte angekündigt. Wobei „neu“ relativ ist, denn eigentlich gibt es die Grafikkarte bereits seit ziemlich genau einem Jahr. Nur eben nicht in Deutschland beziehungsweise außerhalb von Asiens. Die Rede ist von der Radeon RX 9070 GRE, von der die Redaktion bereits im Juli 2025 ein chinesisches Exemplar getestet hatte.

Ohne Änderungen 1:1 die bekannte GRE

Es gibt schon seit langer Zeit Gerüchte darüber, dass die Radeon RX 9070 GRE auch in Europa erscheinen könnte. Die Gerüchteküche sprach von einer angepassten Version mit einem 16 GB anstatt nur einem 12 GB großen VRAM. Gut möglich, dass die Speicherpreise am Ende dagegen standen.

Die deutsche Radeon RX 9070 GRE ist damit schlussendlich komplett identisch mit der chinesischen Radeon RX 9070 GRE.

Dennoch stellt sich natürlich die Frage, wie sich die Radeon RX 9070 GRE im neuen Grafikkarten-Testparcours schlägt. Wie viel schneller ist die Grafikkarte als eine RX 9060 XT (Test)? Und wie viel liegt sie hinter einer RX 9070 (Test) zurück? Das sind nur zwei der Fragen, die auf den nächsten Seiten geklärt werden.

Darüber hinaus spielt der Preis eine wichtige Rolle und entscheidet darüber, wie sich die „deutsche GRE“ im aktuellen Markt einordnet. 559 Euro lautet AMDs Preisempfehlung, die damit 70 Euro niedriger ist als bei der Radeon RX 9070. Doch ob das ausreichend ist, um am Ende ein gutes Produkt zu sein, klärt der Test.

Modell UVP US-Dollar UVP Euro
Radeon RX 9070 XT 599 USD 689 Euro
Radeon RX 9070 549 USD 629 Euro
Radeon RX 9070 GRE 549 USD 559 Euro
Radeon RX 9060 XT 16 GB 349 USD 369 Euro
Radeon RX 9060 XT 8 GB 299 USD 315 Euro

Custom-Designs von PowerColor und Sapphire im Test

ComputerBase hat in diesem Artikel zwei Custom-Designs im Test:

  1. Die PowerColor Radeon RX 9070 GRE Reaper im Test, die sich komplett an AMDs Referenzvorgaben hält.
  2. Die Sapphire Radeon RX 9070 GRE Pulse OC im Test, die von Haus aus übertaktet ist.

Die Technik der Radeon RX 9070 GRE im Detail

Die europäische Radeon RX 9070 GRE ist technisch bezüglich der Spezifikationen völlig identisch zur chinesischen GRE – es ist schlicht dieselbe Grafikkarte. Die Anzahl der Compute Units ist gleich, die Taktraten ebenso, die Leistungsaufnahme ist identisch und das Feature-Set entspricht dem aller anderen RDNA-4-Grafikkarten: So sind zum Beispiel FSR Upscaling 4.1, FSR Frame Generation 4 und auch FSR Ray Reconstruction verfügbar.

Die Radeon RX 9070 GRE setzt auf 48 aktive Compute Units, was in 3.072 FP32-Recheneinheiten resultiert. Das sind 14 Prozent weniger als bei der Radeon RX 9070, wobei die „GRE“ dies mit einem zumindest nach offiziellen Angaben um 11 Prozent höheren Chiptakt fast komplett ausgleichen kann – die theoretische Rechenleistung ist bei der Radeon RX 9070 GRE daher gerade einmal 5 Prozent niedriger als bei der Radeon RX 9070. Einen Gleichstand gibt es bei der Board Power: Sowohl die GRE als auch die „Vanilla“ dürfen sich 220 Watt genehmigen.

Deutlich größere Unterschiede gibt es beim Speicherunterbau. Das fängt beim Infinity Cache an, der auf der Radeon RX 9070 GRE von 64 MB auf 48 MB schrumpft – das heißt die „GRE“ muss häufiger den Weg zum VRAM gehen, weil Daten nicht im schnellen Cache liegen. Dessen Speicherinterface wurde allerdings von 256 Bit auf 192 Bit und die Speichergeschwindigkeit von 20 Gbps auf 18 Gbps reduziert. Die Radeon RX 9070 GRE hat damit eine um 33 Prozent geringere Speicherbandbreite als die Radeon RX 9070. Das ist ein großer Unterschied.

Mehr als 12 GB VRAM gibt es nicht

Der Einschnitt hat auch zur Folge, dass der Speicherausbau selbst um ein Drittel kleiner ausfällt: Radeon RX 9070 XT, Radeon RX 9070 und Radeon RX 9060 XT gibt es ausschließlich oder optional mit 16 GB, die Radeon RX 9070 GRE dagegen nur mit 12 GB. Technisch wären bei identischer Performance per „Clam-Shell“ auch ein Ausbau mit 24 GB machbar gewesen, aber AMD hat sich anders entschieden – nun, mit Blick auf die aktuellen Preise überrascht das nicht.

AMD Radeon RX 9000 – Die Spezifikationen
RX 9070 XT RX 9070 RX 9070 GRE RX 9060 XT
Architektur RDNA 4
GPU Navi 48 Navi 44
Fertigung TSMC N4P
Transistoren 53,9 Mrd. 29,7 Mrd.
Chipgröße 356,5 mm² 199 mm²
CU 64 56 48 32
FP32-ALUs 4.096 3.584 3.072 2.048
RT-Kerne 64, 3rd Gen 56, 3rd Gen 48, 3rd Gen 32, 3rd Gen
Boost-Takt 2.970 MHz 2.520 MHz 2.790 MHz 3.130 MHz
FP32-Leistung 48,7 TFLOPS 36,1 TFLOPS 34,3 TFLOPS 25,6 TFLOPS
FP16-Leistung 97,3 TFLOPS 72,2 TFLOPS 68,6 TFLOPS 51,3 TFLOPS
FP8-AI-Leistung 389 TOPS 289 TOPS 274 TOPS 205 TOPS
Textureinheiten 256 224 192 128
ROPs 128 96 64
L2-Cache 8 MB 4 MB
Infinity-Cache 64 MB, 3rd Gen 48 MB, 3rd Gen 32 MB, 3rd Gen
Speicher 16 GB GDDR6 12 GB GDDR6 8 GB GDDR6
16 GB GDDR6
 -durchsatz 20 Gbps 18 Gbps 20 Gbps
 -interface 256 Bit 192 Bit 128 Bit
 -bandbreite 645 GB/s 432 GB/s 322 GB/s
Slot-Anbindung PCIe 5.0 ×16
TDP 304 Watt 220 Watt 220 Watt 150 Watt (8 GB)
160 Watt (16 GB)

PowerColor Reaper und Sapphire Pulse OC im Detail

Bei der PowerColor Radeon RX 9070 GRE Reaper handelt es sich um ein Custom-Design, das mit einem eigenen PCB und einem eigenen Dual-Slot-Kühlsystem daherkommt, sich davon abgesehen aber komplett an die Spezifikationen AMDs hält. Es ist davon auszugehen, dass die Grafikkarte zur AMD-UVP verkauft wird.

Die Sapphire Radeon RX 9070 GRE Pulse OC setzt dagegen einen drauf: Auch hier gibt es einen eigenen Kühler. Zusätzlich werden aber auch der Takt und die maximal erlaubte Leistungsaufnahme erhöht. Hier ist entsprechend mit einem kleinen Aufpreis zu rechnen.

Einmal Standard, einmal ein wenig mehr

PowerColor hat die Grafikkarte auf maximale Kompatibilität optimiert. Mit knapp 30 cm ist sie zwar nicht klein, für moderne Gehäuse stellt sie aber keinerlei Problem dar. Dass der Kühler nur zwei Slots breit ist und die Höhe der Grafikkarte gerade einmal elf cm beträgt, kann in kleinen Gehäusen definitiv von Vorteil sein.

Die Optik sowie Haptik sind nichts Besonderes, jedoch fühlt sich die Radeon RX 9070 GRE Reaper nicht „billig“ an. Für ein kostenoptimiertes Design ist die Verarbeitung ordentlich. Drei im Durchmesser 86 mm messende Axial-Lüfter halten die Grafikkarte auf niedrigen Temperaturen. Auf dem Desktop schalten die Lüfter für einen lautlosen Betrieb ab.

Die Sapphire-Grafikkarte ist mit 29 cm zwar leicht kürzer, wirkt aufgrund des 2,5-Slot-Kühlers und der Breite von 13,5 cm aber dennoch deutlich wuchtiger. Aber auch das sollte nur in den wenigsten Gehäusen ein Problem darstellen. Die Verarbeitung sowie Haptik wirken dagegen billiger als beim Konkurrenzmodell, die Radeon RX 9070 GRE Pulse OC setzt primär auf Plastik.

Zwei im Durchmesser 100 mm messende Lüfter sorgen für die nötige Frischluft. Auch diese stellen bei niedrigen Temperaturen ihren Betrieb ein. Eine RGB-Beleuchtung gibt es bei keinem der beiden Modelle.

Die PowerColor Radeon RX 9070 GRE Reaper hält sich an die AMD-Spezifikationen. Die Sapphire Radeon RX 9070 GRE Pulse OC zieht die Specs dagegen ein wenig an. Mit 2.920 MHz gibt es 130 MHz mehr Takt (auch wenn die offiziellen Taktangaben bei RDNA 4 kaum Aussagekraft haben) und mit 240 Watt darf 20 Watt mehr elektrische Leistung aufgenommen werden. Auf beiden Grafikkarten kann das Power Limit um bis zu zehn Prozent erhöht werden. Ein zweites, anders konfiguriertes BIOS gibt es auf beiden Modellen nicht.

Merkmal PowerColor
Radeon RX 9070 GRE
Reaper
Sapphire
Radeon RX 9070 GRE
Pulse OC
Karte PCB-Design PowerColor Sapphire
Länge, Breite 30,0 cm, 11,0 cm 29,0 cm, 13,5 cm
Stromversorgung 2 × 8-Pin
Kühler Design Reaper, 2,0 Slot Pulse, 2,5 Slot
Kühlkörper Heatpipes
Alu-Radiator
Lüfter 3 × 86 mm (axial) 2 × 99 mm (axial)
Lüfter abgeschaltet (2D) Ja
Takt
GPU-Boost 2.790 MHz 2.920 MHz
Speicher 9.000 MHz
Speichergröße 12 GB GDDR7
Leistungsaufnahme Standard-TDP 200 Watt 220 Watt
Max. TDP 220 Watt 242 Watt
Anschlüsse 3 x DisplayPort 2.1
1 x HDMI 2.1
2 x DisplayPort 2.1
2 x HDMI 2.1

Testsystem und Testmethodik

ComputerBase nutzt für Grafikkarten-Tests mit dem Ryzen 7 9800X3D einen der aktuell schnellsten Gaming-Prozessoren. Auch die restliche Hardware sowie die Software sind darauf optimiert, die höchste Spieleleistung abliefern zu können. Details dazu folgen weiter unten in einer Tabelle. Alle folgenden Grafikkarten-Artikel werden auf diesem System basieren. Darüber hinaus wird das Testsystem bei regulären Spiele-Benchmark-Tests zum Einsatz kommen.

Sämtliche Benchmarks wurden mit aktuellen Treibern auf moderner Hardware neu erstellt, zusätzlich kommen neben älteren auch ein paar der neuesten Spiele zum Einsatz. Der neue Testparcours wurde darauf ausgelegt, sinnvolle Ergebnisse für alle aktuellen Gaming-Grafikkarten zu produzieren, und eignet sich damit sowohl für High-End-Beschleuniger wie die GeForce RTX 5090 als auch für langsame Exemplare wie die GeForce RTX 5060.

ComputerBase hat die Radeon RX 9070 GRE über drei Tage ausführlich getestet. Zum Einsatz kam das folgende Testsystem.

Als Prozessor wird die schnellste Gaming-CPU verwendet: der AMD Ryzen 7 9800X3D (Werkseinstellung). Er verrichtet auf einem MSI MPG X870E Carbon WIFI seinen Dienst. 48 GB Speicher (2 × 24 GB DDR5-6000, 30-38-38-96) stehen dem Prozessor zur Verfügung. Als Betriebssystem ist Windows 11 25H2 mitsamt allen verfügbaren Updates auf einer NVMe-SSD (PCIe 4.0) installiert. Resizable BAR ist auf allen Grafikkarten aktiviert. Wie unter Windows 11 auf modernen Systemen mit aktuellen BIOS-Versionen üblich, ist damit die Kernisolierung (VBS) plus Speicher-Integrität (HVCI) automatisch angeschaltet. Als Netzteil fungiert ein Asus ROG Thor Platinum III mit 1.200 Watt, das mit einem 12V-2x6-Stecker daherkommt. Falls die Grafikkarte so einen Anschluss bietet, wird er entsprechend genutzt.

AMD Ryzen 7 9800X3D
AMD Ryzen 7 9800X3D

Beim Gehäuse setzt die Redaktion auf ein Fractal Design Torrent, das einen maximalen Luftfluss bietet. Es wird die werkseitig verbaute Lüfterbestückung verwendet. Die Drehzahlen wurden aber deutlich reduziert, um die Lautstärke in Zaum zu halten. Genauere Details dazu und zum Testsystem allgemein finden sich in der folgenden Tabelle.

Komponente
Prozessor AMD Ryzen 7 9800X3D, nicht übertaktet
CPU-Kühler Noctua NH-D15 G2 (1 × 140 mm bei ~900 U/min)
Motherboard MSI MPG X870E Carbon WIFI (BIOS: 7E49v1A95)
Arbeitsspeicher 2 × 24 GB Corsair Dominator RGB, DDR5-6000
30-38-38-96
Netzteil Asus ROG Thor Platinum III (1.200 Watt, semipassiv, 80Plus Platinum)
SSD 1 × Team Group MP44, 8 TB, NVMe, PCIe 4.0
Gehäuse Fractal Design Torrent
Lüfter 2 x 180-mm-Lüfter, ~500 U/Min. an der Vorderseite
3 x 140-mm-Lüfter, ~750 U/Min. am Boden

Treiber für die Grafikkarten

Als Treiber kam für Radeon-Grafikkarten der Adrenalin 26.3.1 zum Einsatz. Bei den GeForce-Beschleunigern wurde der GeForce 596.21 installiert. Intels Arc-Grafikkarten wurden wiederum mit dem 8629 getestet.

Die getesteten Grafikkarten
AMD Nvidia Intel
Radeon RX 7600, 2.527 MHz GeForce RTX 4060, 2.649 MHz Arc B580, 2.850 MHz
Radeon RX 7800 XT, 2.111 MHz GeForce RTX 4070, 2.629 MHz
GeForce RTX 4090 FE, 2.663 MHz
Radeon RX 9060 XT, 2.909 MHz GeForce RTX 5060 Ti, 2.671 MHz
Radeon RX 9070 GRE, 2.536 MHz
Radeon RX 9070, 2.316 MHz GeForce RTX 5070, 2.690 MHz
Radeon RX 9070 XT, 2.616 MHz GeForce RTX 5070 Ti, 2.684 MHz
GeForce RTX 5090 FE, 2.455 MHz
Taktraten-Durchschnitt nach 20 Minuten Aufheizen für weitere 10 Minuten in Metro Exodus, Ultra HD

Der Testparcours eignet sich für alle aktuellen Gaming-Grafikkarten

Der Testparcours muss auf allen aktuellen Gaming-Grafikkarten funktionieren, was gar nicht so einfach ist. Denn ob ein Spiel auf einer Radeon RX 7600 oder auf einer GeForce RTX 5090 läuft, macht nun mal einen großen Unterschied aus. Doch auch bei den schnellsten Grafikkarten gibt es Unterschiede, die Radeon RX 9070 XT ist eben keine GeForce RTX 5070 Ti und keiner hat etwas davon, wenn erstere in Ultra HD gerade mal 30 FPS oder weniger abliefert. Aus diesem Grund nutzt die Redaktion durchweg Super-Resolution-Techniken wie AMD FSR, Nvidia DLSS oder Intel XeSS in der Super-Resolution-Ausführung standardmäßig im Testparcours. Je nach Spiel kommt entweder der Quality-Modus oder die native Auflösung in Verbindung mit dem Upsampling-Algorithmus zum Einsatz. Welcher Modus genau in welchem Spiel genutzt wird, findet sich in der folgenden Tabelle.

Upsampling ist qualitativ aber sehr verschieden, vor allem DLSS 4(+) und FSR 4(+) sind der Konkurrenz weit voraus. Sogar so weit, dass beide Technologien im Quality-Modus meistens besser aussehen als mit nativer Auflösung inklusive der spieleigenen Kantenglättung und selbst im Performance-Modus noch vergleichbare Ergebnisse abliefern. DLSS 3, XeSS 2 und allen voran FSR 3.1 können diesbezüglich nicht im Ansatz mithalten. Die die qualitativen Ergebnisse von FSR 3.1 derart weit gegenüber DLSS 4 und FSR 4 zurück liegen kennzeichnet die Redaktion entsprechende Grafikkarten, die mit dieser Technologie arbeiten müssen – da FSR 4 nicht offiziell unterstützt wird. Da in den Reviews Grafikkarten getestet werden, arbeiten alle GPUs mit derselben Render-Auflösung. Auf Frame Generation verzichtet die Redaktion derzeit noch im Parcours, DLSS/FSR Ray Reconstruction sind dagegen, wenn vorhanden und Leistungsvorteile gegeben sind, aktiviert.

Grafikkarten-Tests auf ComputerBase

Unterstützt ein Spiel Hardware-Raytracing gibt es für diesen Titel einen separaten Rasterizer-Lauf, der wohlgemerkt Software-Raytracing wie bei fast allen Unreal-Engine-5-Spielen (Lumen) enthalten kann sowie einen Lauf mit Hardware-Raytracing. Pathtracing nimmt in dem Parcours dagegen keine Rolle ein. Details zu den verwendeten Grafikeinstellungen in den einzelnen Games finden sich in der nächsten Tabelle.

Die genutzten Spiele und die Grafikdetails
Grafikdetails
Alan Wake 2
(Northlight-Engine)
Maximale Grafikdetails, DLSS/FSR Quality
RT: Niedrig
Anno 117
(Eigenentwicklung)
Ultra-Hoch-Preset, DLSS/FSR Quality
RT: Hoch
ARC Raiders
(Unreal Engine 5.3.2.0)
Episch-Preset, DLSS/FSR Native
RT: Dynamisch – Episch
Assassin's Creed Shadows
(Anvil-Engine)
Extrem-Hoch-Preset, Terrain Extrem Hoch, DLSS/FSR Quality
RT: Beleuchtung + Reflexionen Extrem Hoch
Battlefield 6
(Frostbite-Engine)
Hemmungslos-Preset, DLSS/FSR Native
Borderlands 4
(Unreal Engine 5.5.4.0)
Badass-Preset, DLSS/FSR Quality
Call of Duty: Black Ops 7
(IW-Engine 9.0)
Extrem-Preset, DLSS/FSR Quality
RT: Hoch
Crimson Desert
(BlackSpace-Engine)
Filmisch-Preset, Beleuchtung Maximal, DLSS/FSR Quality
RT: Ein, DLSS/FSR Ray Reconstruction Aus
Cyberpunk 2077
(RED-Engine)
Ultra-Preset, DLSS/FSR Quality
RT: Ultra-Preset
Death Stranding 2: On the Beach
(Decima-Engine)
Sehr-Hoch-Preset, DLSS/FSR Quality
RT: Reflexionen + Umgebungsverdeckung Maximal
Doom: The Dark Ages
(id-Tech-8-Engine)
Ultra-Albtraum-Preset, DLSS/FSR Native
F1 25
(EGO-Engine)
Ultrahoch-Preset, VRS Aus, DLSS/FSR Quality
RT: GI, Reflexionen, Schatten, AO Ein
Hogwarts Legacy
(Unreal Engine 4.27)
Ultra-Preset, DLSS/FSR Quality
RT: Reflexionen + Schatten Ultra, AO An, Geometrie Hoch
Indiana Jones und der große Kreis
(id-tech-7-Engine)
Hyper-Preset, DLSS/FSR Native
Kingdom Come: Deliverance 2
(Cryengine)
Ultra-Preset-Preset, DLSS/FSR Native
Mafia: The Old Country
(Unreal Engine 5.4.4.0)
Episch-Preset, DLSS/FSR Quality
Pragmata
(RE-Engine)
Quality-Preset, sämtliche Grafikdetails maximiert, DLSS/FSR Quality
RT: Ein
Resident Evil Requiem
(RE-Engine)
Maximal-Preset, Haarsträhnen Ein, DLSS/FSR Quality
RT: Hoch
Star Wars Outlaws
(Snowdrop-Engine)
Ultra-Preset, RT Max, RTXDL Aus, DLSS/FSR Quality
The Elder Scrolls IV: Oblivion
(Unreal Engine 5.3.2.0)
Extrem-Preset-Preset, DLSS/FSR Quality
RT: Ein
The Last of Us Part II
(Eigenentwicklung)
Sehr-Hoch-Preset, 16×AF, DLSS/FSR Native
The Outer World 2
(Unreal Engine 5.4.4.0)
Sehr-Hoch-Preset, DLSS/FSR Quality
RT: Ein
Warhammer 40k: Space Marine 2
(Swarm-Engine)
Ultra-Preset, DLSS/FSR Native
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