Nach Preiserhöhungen beim Steam Deck: Deshalb könnte die Steam Machine ab 1.200 Dollar kosten

Alexander Pensler
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Nach Preiserhöhungen beim Steam Deck: Deshalb könnte die Steam Machine ab 1.200 Dollar kosten
Bild: Valve

Angesichts der Preiserhöhungen des Steam Deck OLED um mehr als 30 Prozent beträgt, stellt sich die Frage, wie viel die Steam Machine zum Release kosten wird. Ein bekannter Analyst hält einen Startpreis von 1.200 US-Dollar für realistisch.

Die Speicherkrise macht dem Hardwaremarkt weiterhin zu schaffen, was zu teils drastischen Preiserhöhungen führt, wie zuletzt beim Steam Deck OLED. Nun meldet sich Gaming-Analyst Mat Piscatella zu Wort und gibt eine Einschätzung zum Verkaufspreis der Steam Machine. Und der hat es in sich.

Steam Machine ab 1.200 US-Dollar?

Demnach rechnet der bekannte Analyst damit, dass Valve für die Steam Machine zum Launch bereits 1.200 US-Dollar in der Basisversion verlangen könnte. Zwar schränkt Mat Piscatella gegenüber Eurogamer ein, dass sich die Speicherpreise „derzeit rasend schnell verändern“. Doch es müsste „im Hinblick auf die Preiserhöhungen des Steam Deck damit gerechnet werden, dass wir vierstellige Preise für die Steam Machine sehen werden“.

Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass die Steam Machine „deutlich teurer oder sogar etwas günstiger“ als die von Analyst Piscatella vermuteten 1.200 US-Dollar ausfallen könnte. Denn „der [Hardware-]Markt verhält sich aktuell alles andere als normal“ und es gebe „verschiedene externe Faktoren, die sich darauf auswirken“, was eine Preiseinschätzung schwieriger als üblich gestaltet.

Komponentenkrise trifft gesamte Branche

Die aktuell wütende Komponentenkrise bewegte zuletzt nicht nur Valve zu Preiserhöhungen ihrer Hardware, sondern betrifft unter anderem auch die Nintendo Switch 2 und die PlayStation 5. Das könnte sich zu „einem echten Problem für den gesamten Gaming-Sektor“ entwickeln, wie ein weiterer Analyst, Chris Ding von The Game Business, gegenüber Eurogamer erklärt.

Demnach könnten sich die Preiserhöhungen von Gaming-Hardware „wahrscheinlich auf das Wachstum des gesamten Marktes auswirken“, so Chris Ding. Eine daraus folgende Wartehaltung der Großunternehmen könnte zudem neue Grafikkarten- oder Konsolen-Generationen (weiter) verzögern. Und wenn die aktuelle Hardware von Anwendern kaputt ist, wird ein Ersatz der Komponenten zunehmend schwieriger und kostspieliger.

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