Anker Solix: Power Dock Pro macht X1 Heimspeicher zur Notstromversorgung
Mit dem Anker Solix Power Dock Pro bringt Anker Solix eine neue Energiezentrale für das Anker Solix X1 Heimspeichersystem auf den Markt. Dieses erweitert den modularen X1 zur ganzheitlichen Lösung mit unterbrechungsfreier Notstromversorgung und Einbindung bestehender Solaranlagen.
Ein- oder dreiphasige Installation mit 63 A
Das System besteht aus zwei Komponenten: Das Anker Solix Power Dock Pro ist ein automatischer Netzumschalter mit Backup-Controller. Es verfügt über eine maximale Stromstärke von 63 Ampere sowie über zwei Wechselrichter-Schnittstellen mit bis zu 45 A / 10 kW pro Phase. Hinzu kommen ein 45-A-Smart-Port, eine integrierte Leistungsmessung sowie Unterstützung für einphasige und dreiphasige Installationen. Erst gestern hatte EcoFlow mit dem Ocean 2 einen neuen Heimspeicher mit integrierter Notstromversorgung vorgestellt, der nun in direkter Konkurrenz zur Solix-Kombination aus Power Dock Pro und X1 steht.
In Verbindung mit dem Power Dock Pro arbeitet das Anker Solix X1 als modulares Batteriesystem mit einer skalierbaren Kapazität von 5 bis 180 kWh. Es unterstützt bis zu sechs parallel geschaltete Systeme und erreicht eine Ausgangsleistung von bis zu 12 kW. Es ist für Betriebstemperaturen von -20 °C bis +55 °C ausgelegt und verfügt über eine C5-M-Antikorrosionsbewertung sowie eine IP66-Zertifizierung, um auch im Freien aufgestellt werden zu können. Die Umschaltzeit im UPS-Betrieb beträgt laut Anker Solix 10 ms.
Im Netzbetrieb steuert das Power Dock Pro die Energieflüsse zwischen PV-Anlage, X1-Speicher, Haushaltsverbrauchern und Netzanschluss. Wie bei allen aktuellen Systemen soll so der Eigenverbrauch von Solarstrom erhöht werden, um möglichst wenig Energie aus dem Stromnetz beziehen zu müssen.
Beim Stromausfall wird umgeschaltet
Bei einem Stromausfall schaltet das System automatisch innerhalb kurzer Zeit in den Off-Grid-Betrieb. Dabei erfolgt eine 0-ms-Load-Side-Switching-Umschaltung, sodass theoretisch die Stromversorgung im gesamten Haus aufrechterhalten werden kann und nicht nur einzelne Verbraucher versorgt werden. Für längere Backup-Szenarien lassen sich im Inselbetrieb bis zu zwei X1-Einheiten parallel betreiben.
Darüber hinaus können mit dem Power Dock Pro auch bestehende PV-Anlagen von Drittanbietern bei Stromausfall weiter zur Energieversorgung beitragen und muss nicht zwingend vollständig abschalten, sobald das Netz ausfällt.
Auch für Fachpartner soll die Installation mit dem neuen System einfacher werden. Die integrierte Messtechnik und das Konzept ohne separate Critical-Load-Verkabelung reduzieren laut Anker Solix den Installationsaufwand deutlich.
Preis und Verfügbarkeit
Das Anker Solix Power Dock Pro wird über zertifizierte Fachinstallationsbetriebe erhältlich sein. Einen Preis nennt Anker Solix selbst deshalb nicht. Auf der Website* wird das Power Dock Pro derzeit noch nicht gelistet.
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