Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
NewsAnker Solix: Power Dock Pro macht X1 Heimspeicher zur Notstromversorgung
Mit dem Anker Solix Power Dock Pro bringt Anker Solix eine neue Energiezentrale für das Anker Solix X1 Heimspeichersystem auf den Markt. Dieses erweitert den modularen X1 zur ganzheitlichen Lösung mit unterbrechungsfreier Notstromversorgung und Einbindung bestehender Solaranlagen.
wie sieht es eigentlich auf der anderen seite aus, wenn netzstrom wieder verfügbar ist nach einem ausfall? muss man dann einmal abschalten, damit sich die netzfrequenz synchronisieren kann?
wie sieht es eigentlich auf der anderen seite aus, wenn netzstrom wieder verfügbar ist nach einem ausfall? muss man dann einmal abschalten, damit sich die netzfrequenz synchronisieren kann?
Gute Systeme können das Hausnetz dann mit dem öffentlichen Netz durch Frequenzanpassung synchronisieren und nahtlos wieder zuschalten.
Bei Victron geht das z.B., dadurch, dass die Ringkerntrafos haben, hört man das auch sehr gut.
bei einem stromausfall, auch mit notstrom zuhause, geht erstmal alles aus....so oder so.....mit notstrom geht dann nach mehreren sekunden, bis zu 1 minute in etwa (kenne aktuelle systeme nicht so genau) das notstrommodul an, nachdem das haus komplett vom netz getrennt wurde. verwechselt das bitte nicht mit einer usv, bei der das umschalten innerhalb von wenigen ms funktioniert und die geräte das nicht "merken".
bei uns war der letzte stromausfall vor ca. 2 monaten morgens um 6 uhr. also selbst wenn der akku am tag davor voll geladen worden wäre (was er garantiert nicht war), war er um 6 uhr morgens wieder leer. wenn ich ne reserve einplane, dann verschenke ich viel akkukapazität.....angenommen ich rerserviere 30 % im akku für ausfälle, dann springt notstrom mit dem akku an und alles was im haus lief geht wieder an. d.h. man muss erstmal alle unnötigen geräte ausschalten, sonst hält der akku mit seinen 30 % nicht lange und man verschwendet den kostbaren notstrom für waschmaschine oder tv oder sonst was. noch bevor die sonne auf ging war der strom dann wieder da.....hätte man notstrom würde beim umschalten auf netzt erstmal wieder alles aus gehen im haus.....also mir war das nix....ich hab ne usv vor dem server bei der ich alle 5 jahre den akku wechsle und der rest ist ohne notstrom. das ging auch ganz gut die letzten jahre.
wer wirklich notstrom braucht oder will braucht ne große reserve oder was das mit sprit läuft. von der sonne abhängig funktioniert meist dann wenn man es braucht doch nicht. und nen ganzen akku oder 50 % der akkukapazität jahre lang ungenutzt rum stehen lassen und auf stromausfall warten.....unklug, meine meinung
@Don_Tralle welches Geräte hast du im Einsatz? Vor längerem hatte ich mich mit dem Thema beschäftigt und festgehalten das USV möglich ist da einige angeblich fast so schnell wie ein USV schalten (~20ms). Viel Geräte sollten da am Laufen bleiben und es abfangen.
du musst halt das haus komplett vom netz trennen, das sind dicke kabel, oft mit 3x63A abgesichert. ohne es genau zu wissen kann ich mir nicht vorstellen, dass notstrom so schnell (oder fast so schnell) schaltet wie eine usv.
aber auch wenn das ginge, die ungenutzte reserve kostet entweder viel geld in der anschaffung oder viel mögliche stromersparnis im laufenden betrieb.
ich hab ein system von fenecon mit byd akku, glaube mir wurde damals aber was anderes empfohlen, hätte ich notstrom haben wollen.
bei einem stromausfall, auch mit notstrom zuhause, geht erstmal alles aus....so oder so.....mit notstrom geht dann nach mehreren sekunden, bis zu 1 minute in etwa (kenne aktuelle systeme nicht so genau) das notstrommodul an, nachdem das haus komplett vom netz getrennt wurde
Bitte verallgemeinere nicht deine speziellen Erfahrungen mit einer speziellen Notstromversorgung (sicher keine - korrekt ausgelegte und konfigurierte - "USV", denn das steht für unterbrechungsfreieStromversorgung) auf allgemein "Notstrom zuhause". Deine Wortwahl zeigt schon, dass du nicht sehr tief in der Materie drin bist.
Ich bin es auch nicht, weiß aber genug um zu sagen: Das hier vorgestellte System (wie auch viele andere Systeme, z.B. unser eigener SMA Wechselrichter) können das Hausnetz komplett vom öffentlichen Netz trennen und die Stromversorgung (mit bestimmten (Schief)lastgrenzen und unter bestimmten Voraussetzungen wie einem bestimmten Akkustand) mit einem selbst hergestellten Netz so fortsetzen, dass die aller-allermeisten Geräte davon nichts mitkriegen. Schon bei 30ms Umschaltzeit kriegen die meisten PCs davon z.B. nichts mit.
Ist das öffentliche Netz wieder da, schalten die Systeme dann wieder unterbrechungsfrei darauf zurück. Für manche dieser Systeme sind noch spezielle Umschaltboxen nötig (die die Netztrennung aber oft auch vollautomatisch vollziehen), für andere nicht. Wenn im Datenblatt etwas von "Ersatzstrom" und "Umschaltzeit" steht, sind das schon mal sehr deutliche Hinweise darauf, dass der eigene Wechselrichter das schon kann.
Hast du den selbst mitbekommen oder nur bemerkt weil z.B. das WLAN in der Zeit ausgefallen war?
Ich habe gerade mal überlegt wann hier der letzte ungeplante Stromausfall war. In den letzten 10 Jahren gabs das nie. Generell war der Strom in den letzten 10 Jahren nur ein einziges Mal planmäßig für 2h weg.
Daher frag ich mich schon nach dem Sinn von solchen Anlagen.
Vorm mehrtägigen Blackout schützt sowas sowieso nicht.
@Don_Tralle, sorry, aber "ohne es genau zu wissen" war genau richtig. Du liegst bei fast allem, was du schriebst falsch, bzw. treffen diese Sachen eben nicht zu auf Systeme wie das hier beworbene.
Umschaltzeiten von 20 ms (eine Halbwelle bei 50 Hz) oder weniger schaffen moderne Hybridwechselrichter durchaus. Und auch mit 3×63 A.
Man spricht hier dann eigentlich auch von Ersatzstrom.
Man muss auch nicht alle Geräte auf diesem Anschluss haben und somit absichern. Man kann sich auch auf bestimmte Stromkreise beschränken. Bei Geräten, deren Backup-Leistung geringer als der die vom Netzanschluss ist, muss man das unter Umständen sogar. Dann packt man da halt erstmal Licht und Steckdosen drauf, aber evtl halt nicht Backofen und Herd und Sauna. 😉
"Einmal alles aus und erst dann wieder an" klingt sogar eher, als wäre da etwas falsch verkabelt. Das ist nämlich ein gängiges Fehlerbild bei Systemen, die das eigentlich nahtlos können. Aber das muss ein Elektriker im Detail betrachten.
Zur Reserve sei noch gesagt, dass das wie bei jeder Versicherung ist. Man gibt etwas aus, um im Falle des Falles (von dem man hofft, er tritt nie ein) irgendeinen Vorteil zu haben. Bei vielen Versicherungen ist der Vorteil dann, dass man im Ernstfall nicht auf den entstehenden Kosten sitzen bleibt. Das hier ist dann halt eine Stromausfall-Versicherung. Der Preis? Eine gewisse Menge reservierte Speicherkapazität. Der Vorteil? Kein Stromausfall!
Man könnte sagen, dass es somit eine extrem starke Versicherung ist, da sie in der Lage ist, den Ernstfall effektiv zu verhindern. Das kann sonst kaum eine Versicherung.
Ergänzung ()
Drummermatze schrieb:
Daher frag ich mich schon nach dem Sinn von solchen Anlagen.
Vorm mehrtägigen Blackout schützt sowas sowieso nicht.
Kommt auf die Jahreszeit bzw. die Auslegung der Anlage an. Denn bei einem mehrtägigen Blackout scheint ja tagsüber auch wieder die Sonne. Wenn nicht gerade Schneesturm ist. 😅 Da hilft dann nur mehr Speicher.
Sinn oder Unsinn ist immer eine Frage der persönlichen Situation. Wie oft es vorkommt ist ja auch ein bisschen Lotterie. Wir hatten in den letzten 5 Jahren 4x die Gelegenheit, uns mit der Nachbarschaft spontan auf ein Stromausfall-Bierchen auf der Straße zu treffen, weil der Strom weg war.
Und die andere Frage ist, wie wichtig einem das ist. Unser Wechselrichter kann begrenzten Ersatzstrom (18.5 A pro Phase) und ist (eigentlich) nicht dafür vorgesehen, dass man das ganze Haus dran hängt. Da einzelne Stromkreise umzuhängen einer Erneuerung der Hauptverteilung gleichgekommen wäre, haben wir nur direkt neben dem WR eine Steckdose pro Phase am Backupanschluss der ist standardmäßig nicht aktiv. Wenn mal länger was sein sollte, kann man da dann immer noch Gefrierschrank oder sonstige Sachen anschließen, für die es sich lohnt.
Ist eben eine Frage auf wie viel Absicherung man da Wert legt.
bei einem stromausfall, auch mit notstrom zuhause, geht erstmal alles aus....so oder so.....mit notstrom geht dann nach mehreren sekunden, bis zu 1 minute in etwa (kenne aktuelle systeme nicht so genau) das notstrommodul an, nachdem das haus komplett vom netz getrennt wurde. verwechselt das bitte nicht mit einer usv, bei der das umschalten innerhalb von wenigen ms funktioniert und die geräte das nicht "merken".
bei uns war der letzte stromausfall vor ca. 2 monaten morgens um 6 uhr. also selbst wenn der akku am tag davor voll geladen worden wäre (was er garantiert nicht war), war er um 6 uhr morgens wieder leer. wenn ich ne reserve einplane, dann verschenke ich viel akkukapazität.....angenommen ich rerserviere 30 % im akku für ausfälle, dann springt notstrom mit dem akku an und alles was im haus lief geht wieder an. d.h. man muss erstmal alle unnötigen geräte ausschalten, sonst hält der akku mit seinen 30 % nicht lange und man verschwendet den kostbaren notstrom für waschmaschine oder tv oder sonst was. noch bevor die sonne auf ging war der strom dann wieder da.....hätte man notstrom würde beim umschalten auf netzt erstmal wieder alles aus gehen im haus.....also mir war das nix....ich hab ne usv vor dem server bei der ich alle 5 jahre den akku wechsle und der rest ist ohne notstrom. das ging auch ganz gut die letzten jahre.
wer wirklich notstrom braucht oder will braucht ne große reserve oder was das mit sprit läuft. von der sonne abhängig funktioniert meist dann wenn man es braucht doch nicht. und nen ganzen akku oder 50 % der akkukapazität jahre lang ungenutzt rum stehen lassen und auf stromausfall warten.....unklug, meine meinung
Ich nutze ein Huawei MB0 15 KW WR in Kombination mit Huawei SmartGuard-63A-T0 BackUp Box und einem S0 10 KW/h LiFe-Speicher.
Mein System schaltet beim Stromausfall vollautomatisch innerhalb von 100 ms in den OffGrid Modus ohne das Geräte bei mir ausgehen. Smartguard (EMMA) in Kombination mit den neusten Huawei MAP0 Hybrid-WR schafft den Wechsel in den OffGrid Modus sogar in 20ms. Einzige Nachteil vom MB0 WR: er schafft nur 1/3 der Gesamt WR Leistung als Backup (der MAP0 im Vergleich 100% der WR Leistung). Aber mal ehrlich selbst mit 5 KW kann ich kochen wenn ich möchte.
Nach dem das Netz wieder da ist schaltet alles automatisch in den OnGrid Modus.
Bin sehr zufrieden mit der Huawei Lösung.
Wir hatten letzte Woche Mittwoch einen ungeplanten längeren Stromausfall, fast im ganzen Dorf. Von ca. 15 Uhr bis 18.30 bei uns. Andere Häuser waren noch länger ohne Strom.
Da sind zwei Trafostationen/Verteilerkästen/whatever ausgefallen.
Unsere PV speist aufgrund des Alters komplett ins Netz und wird 2027/28 umgebaut werden. Dann bekomme ich auch eine Insellösung, das steht schon fest. Mal sehen was es dann auf dem Markt gibt.
Also bei mir sieht das so aus. Im Notstrombetrieb muss ich erstmal vom Netz trennen und dann aktiv auf Notstrom umstellen. Bei mir spielt das allerdings kaum eine Rolle weil kein PC oder ähnliches läuft. Als Handwerker kann ich im Notfall meine Werkstatt weiter betreiben. Dafür stehen 22kwh Speicher mit 10kw Entladeleistung zur Verfügung. Allerdings habe ich den Notstrom die letzten 5 Jahre nicht benötigt. Wenn sich einer beschwert warum so viele verschiedene Hersteller der Schutzschalter verwendet wurden. Die Anlage ist klein angefangen und immer erweitert worden und teilweise mit Restmaterial von Kundenabriss 😬.
Kann mir nur vorstellen das Anker das Netz bei Zuschaltung perfekt synchronisiert. Ansonsten schwierig. Das Smartmeter sollte ja fix genug die Daten liefern um die Umschaltung auf den Akku zu gewährleisten.
Bin selber erstaunt wie gut die Wechselrichter arbeiten. Mit Schweißgeräten kommen oft für Millisekunden sehr hohe Spitzen ins Hausnetz und die werden zu 80% gepuffert. Kann das mit dem Tibber Pulse am Zähler gut ablesen. Auch wenn ich kein Tibber mehr nutze.
interessant zu lesen, dass Huawei das tatsächlich innerhalb von 100ms schafft laut Dytec oder sogar noch schneller. Und 5 kw reichen dicke würde ich sagen...
Dann hat sich hier also viel getan innerhalb der letzten Jahre. Wie liegen denn in etwa die Mehrkosten für die Umschaltbox, wenn sie gebraucht wird, und das ganze drum herum?
wie sieht es eigentlich auf der anderen seite aus, wenn netzstrom wieder verfügbar ist nach einem ausfall? muss man dann einmal abschalten, damit sich die netzfrequenz synchronisieren kann?
Wenn der Stromausfall vorbei und die Netzstromversorgung wiederhergestellt ist, erkennt das Power Dock Pro automatisch, dass die Netzspannung wieder normal ist, und schaltet nahtlos vom netzunabhängigen Modus zurück zum Netzbetrieb. Das System nimmt dann die Stromversorgung der Verbraucher aus dem Netz wieder auf.
@Don_Tralle:
Um deine Frage zu beantworten: für den SmartGuard, den es erst seit Ende 2024/Anfang 2025 zu kaufen gibt, habe ich „nur“ 680 EUR bezahlt (plus ein paar Stromkabeln mit 6mm2 oder 8mm2 für die Verbindung zwischen Stromverteilung und der Backupbox - je nach Abstand). In dieser Box sind die Vorsicherungen und EMMA (Energie Management System) gleich mit eingebaut. Damit kannst du sogar flexible Stromtarife nutzen und auch z.B. einen smarten Heizstab für Brauchwasser o.ö. steuern (wenn man den will).
Die 680 EUR erklären vielleicht auch warum ich ein solches System (sofern man eine PV + Akku installiert) immer gleich mit kaufen würde (und auch nie manuell umschalten wollen würde). Es spielt aus meiner Sicht kostenmäßig keine Rolle, ob man 20 TEUR oder 20,68 TEUR (jetzt sicher günstiger) für eine PV-Anlage ausgibt. Wir hatten schon 2 mal Stromausfall in 2025 (einmal davon wo wir gerade im Urlaub waren) und zu meinen Nachbarn die gefragt haben ob wir was bemerkt haben konnte ich nur verneinen. Ok der Internetzugang war leider in dem Zeitraum des Ausfalls nicht verbunden, d.h. offline.
So eine Umschaltbox braucht man halt bei diversen neuen Geräten auch nicht mehr. Das haben diverse Hybridwechselrichter (Sungrow, Deye, Ecoflow, ...) bereits integriert. Anker hat das hier halt als separates Gerät ausgeführt, weil es in deren Wechselrichter nicht integriert ist.
Ob 1 Minute oder xx ms Umschaltzeit kommt auf die Art an, wei die Notstromkreise verschaltet sind.
Ich z.b. habe einen Fronius Wechslerichter und der braucht auch ca. 1 Minute. Deshalb habe ich mich sogar gegen die automatische Umschaltung entschieden und den manuellen Schalter genommen - dann kann ich vor dem Umschalten bei Bedarf bzw. je nach Batteriestand noch die Wärmepumpe abschalten, damit der Akku auch durchhält ;-).
Wie schon von anderen gesagt: Die SMA und Huawei (und andere) können das auch in <=100ms, ABER dann muss der Notstromkreis komplett über den Wechselrichter geführt werden -> wenn was am Wechselrichter ist, ist auch der Notstromkreis "aus". Beim anderen System, wie es eben Fronius einsetzt, hängt der WR parallel im Stromkreis und speist einfach bei Bedarf ein - der Trennschalter ist dann separat irgendwo zwischen Zähler und WR und meldet diesem nur "Netz getrennt". Bei dieser Verkabelung muss der WR aber sicherstellen, dass das Netz (und andere "Lieferanten") auch sicher weg ist, bevor der Notstrombetrieb startet, weshalb die lange Umschaltzeit nötig ist. Bei der anderen Verkabelung wird einfach das Netz getrennt und Notstrom aktiviert, da ist es dann egal, falls primärseitig doch noch was kommt...
@CFI
Beim Smartguard kannst du auch entscheiden ob du Teile (muss dann anderes verkabelt werden) aus der Backupleistung rausnimmst. Ich habe keine Wärmepumpe sondern eine Gasbrennwert-Therme mit Solarthermie und hatte da nicht das Problem (die Therme selbst braucht sehr wenig Strom).
Problem bei den integrierten Lösungen, die sind dann auch so groß wie ein Kühlschrank. Mit Keller sicherlich kein Problem aber mit HWR sind Einzelteile, die ich dann bedarfsweise an verschiedene Stellen einer Wand hängen kann, besser.
Zum Abschluss: dennoch mag ich das automatische Umschalten ohne es zu merken.
@Don_Tralle für meinen Geschmack verallgemeinerst du die Sache sehr stark.
Moderne Systeme können durchaus ein ganzes Haus in 20ms auf Inselbetrieb umschalten. Nur weil dein System das nicht kann, muss das ja nicht für alle gelten.
Bei einem Kumpel haben wir sein Haus 2021 auf Inselfähigkeit mit drei Victron Multiplus II 5kVA umgerüstet und das natürlich auch getestet. Weder beim Trennen vom öffentlichen Netz noch umgekehrt beim resynchronisieren und aufschalten aufs öffentliche Netz war eine nennenswert wahrnehmbare Unterbrechung fest zu stellen.
Lediglich an LED Leuchtmitteln konnte man (wenn man auch drauf geachtet hat) ein kurzes flackern feststellen.
Eine USV, welche die IT meines Kumpels noch mal separat schützt, hat nichts bemerkt.
Und Victron ist da nicht alleine. Andere Hersteller können sowas ebenso - auch nicht erst seit gestern.
Oftmals ist es aber äußerst hilfreich, sowas in einer Anlagenplanung so früh wie möglich mit zu denken, da immer eine Netztrennvorrichtung nötig ist. Das kann eine externe Box sein, kann aber auch in die Anlage integriert sein. Letzteres ist bei Victron der Fall. (Victron kann aber auch mit externer Umschaltbox, wie ich kürzlich gelernt habe)