Externe Festplatte auf den Boden gefallen, wird nun nicht mehr erkannt

Da wird wahrscheinlich der Controller oder irgendwas beschädigt worden sein ... nix, was du selber ohne Verschlimmbesserung wieder reparieren könntest ... gehe daher direkt zum Spezialisten!

Aber, nur mal aus Interesse, sagte das Betriebssystem noch irgendwas, als du die Platte angeschlossen hattest?

Edit: Genauer gesagt, könnte das alles kaputtgegangen sein:

https://www.datenrettung-fakten.de/images/p_images/Aufbau-HDD.gif
 
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Ruff_Ryders88 schrieb:
Einfach einen Ordner habe ich das erste mal erstellt und gesichert Ende April auf nur dieser Platte.
Wenn du diesen Ordner auf der externen als Zielspeicher gesichert hast, muss doch aber der "Original-Ordner" noch auf dem Quelldatenträger vorhanden sein. Diese Diskrepanz ist mir nach wie vor nicht klar.
 
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redjack1000 schrieb:
Nutze diese Erkenntnis dafür, für die Zukunft, die "elemantaren Daten" auf mehreren "verschiedenen Datenträgern" zu sichern.

CU
redjack
Ich kam noch nicht dazu, diesen noch auf den anderen Platten zu sichern.

kannst du lesen?
Ergänzung ()

CyborgBeta schrieb:
Aber, nur mal aus Interesse, sagte das Betriebssystem noch irgendwas, als du die Platte angeschlossen hattest?
nein, leider nicht.
Ergänzung ()

Dr. McCoy schrieb:
Wenn du diesen Ordner auf der externen als Zielspeicher gesichert hast, muss doch aber der "Original-Ordner" noch auf dem Quelldatenträger vorhanden sein. Diese Diskrepanz ist mir nach wie vor nicht klar.
Nein, ich habe den Quelldatenträger nicht mehr.

Danke für die Beiträge bis hierher, ich merke, dass die meisten nun nur darauf bedacht sind, den schlauen Lehrer zu spielen, was man VORHER hätte alles anders machen sollen. Damit kann ich nichts anfangen.
 
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Ruff_Ryders88 schrieb:
Da kann ich Dich beruhigen, sehr gut sogar.

Ich kann ja verstehen, das du angefressen bist, weil du deine Daten nicht gesichert hast.

Ruff_Ryders88 schrieb:
Ich kam noch nicht dazu, diesen noch auf den anderen Platten zu sichern.
Und genau deshalb wollte ich nur darauf hinweisen, dein Verhalten zu überdenken. Nun gut ich wünsche dir viel Erfolg bei dem herstellen der Daten.

Cu
redjack
 
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Ruff_Ryders88 schrieb:
Danke für die Beiträge bis hierher, ich merke, dass die meisten nun nur darauf bedacht sind, den schlauen Lehrer zu spielen, was man VORHER hätte alles anders machen sollen. Damit kann ich nichts anfangen.
Doch. Weil Dir diese Tipps helfen, entscheidende Fehler bzw. eine Fehlinterpretation von "Sicherung" in Zukunft zu vermeiden - und somit Datenverluste bzw.. hohe Kosten zur Datenrettung.

Auch andere Tipps, nämlich zur Datenrettung und zu Datenrettern für jetzt sind ja hier im Thread ebenso erfolgt. Also beides. Für die Situation jetzt. Und für die Zukunft. Beides hilfreich.

Ruff_Ryders88 schrieb:
Aber ich denke ein anschließen an den S-ATA Port vom PC sollte nichts verschlimmern?
Doch, je nach Schadensbild kann es das. Wenn die Platte intern mechanisch beschädigt ist, dann der Motor die HDD ggf. zum Rotieren bringt, und in dieser Folge mechanische Beschädigungen des Datenträgers im Inneren auftreten. Bei sehr, sehr wichtigen Daten rate ich in diesem Fall zu "gleich zum Datenretter". Du kannst dir ja auch erstmal nur einen Kostenvoranschlag zum Schadensbild geben lassen.
 
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Hier gibts halt nichts anderes mehr zu sagen als, such Dir einen seriösen Datenretter und lass die HDD jetzt in Ruhe. Plane einen vierstelligen Betrag ein.

Und das wurde Dir auch gesagt. Nicht nur "Neunmalkluges"

Es bestand doch offensichtlich Klärungsbedarf. Wenn Du davon redest, das war Deine Backup HDD. Nein. das war sie nicht. Oder besser, vielleicht doch. Aber es war kein Backup.
 
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@Ruff_Ryders88 Dein Ton ist unangemessen. Du hast ein Problem, und nicht wir. Ich bin hier raus. Viel Erfolg bei der Wiederherstellung.

Edit: Hat @redjack1000 schon geschrieben ...
 
Im PC an SATA anschließen ist nicht zu empfehlen. Wenn der Lesekopf wandert, aber die Platte nicht dreht, kratzt du mit jedem Versuch immer mehr kaputt.
 
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Es muss ja nicht unbedingt der Motor, die Rotation sein, auch der Arm könnte kaputt sein; aber das sieht man von außen nicht, allenfalls ein Klicken oder Kratzen/Wischen könnte hörbar sein. Selbst, wenn er herausfindet, was wo (wie) kaputt ist, kann er es ja nicht einfach wieder "zum Laufen bringen"; und je mehr versucht wird, desto schlimmer könnte es werden.

Tut zwar wenig zur Sache, aber die Situation erinnert mich ein bisschen an diese Schlüsselnotdienste ... die nehmen ja auch 250e +.

Ich würde es hier mal versuchen: https://www.030-datenrettung.de/festplatte-reparieren ( haben Bestbewertungen )
 
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Ruff_Ryders88 schrieb:
was man VORHER hätte alles anders machen sollen. Damit kann ich nichts anfangen.
Ok; dann etwas, was man nach einem Sturz besser machen kann und sollte:
Die Festplatte nicht mehr einschalten!
Auch wenn es jetzt zu spät ist, aber vielleicht lesen ja in Zukunft andere Betroffene den Thread.
CyborgBeta schrieb:
der Arm könnte kaputt sein; aber das sieht man von außen nicht
Genau bzw. sind dann eher die Köpfe verbogen. Das ist zwar der worst case, aber bei elementaren Daten geht man besser davon aus.
Schrammt der Arm mit den verbogenen Köpfen über die Oberfläche der Platter, kann das schon das Ende für eine erfolgreiche Datenrettung bedeuten.

Deshalb einen fähigen Datenretter suchen und ihm die Situation schildern.
Der wird dann hoffentlich zuerst die Platte öffnen um den Zustand zu untersuchen und dann geeignete Maßnahmen ergreifen.

Daher sind auch die ganzen Tipps mit "schließ die Platte mal hier oder dort an" für 🚽
 
War jetzt bei einem "Experten". Der hat sofort Zugriff auf die Festplatte gehabt und meinte, es sehe gut aus. Bin gespannt was da nun für ein Kostenvoranschlag kommt.
 
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Drücke dir die Daumen, das es leicht geht deine Daten zu retten = weniger kostet.
 
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Der Datenrettungsspezialist hat die Daten eigentlich direkt auslesen und darauf zugreifen können, möchte aber 560€ (plus 30€ falls ich die HDD zurückhaben möchte<- finde ich krass fragwürdig, dass er dafür MEHR Geld haben möchte, während die Entsorgung kostenlos ist). Ich habe hier das dumpfe Gefühl, dass ich übers Ohr gezogen werde. Vor allem schreibt er in seinem Analysebericht, folgendes:

"Auf Basis der durchgeführten Analyseverfahren wurde bei der Untersuchung des Speichermediums
festgestellt, dass es sich in diesem Fall um ein physisches sowie auch logisches Problem handelt. Das
macht den Zugang zu den Daten unmöglich. Eine abschließende Berichterstattung über das Datensystem
sowie die Datenstruktur ist erst möglich, wenn die Festplatte wiederhergestellt ist. Ob weitere Schäden
vorliegen, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht festgestellt werden."

Diesen Eindruck hatte ich aber, soweit ich das beobachten konnte nicht. Er sagte sofort, "das sieht gut aus" und meinte auch "dass ich das schon morgen holen könnte". Ich habe auch schon eine Excel-Datei erhalten, worin quasi alle meine Dateien vollständig aufgelistet sind. Das widerspricht ja direkt dem beigelegten Analysebericht. Wenn ich ihn gefragt habe ob er es jetzt einfach per Drag&Drop rüberziehen könne, hat er eher wenig profesionell klingende Antworten wie "nein, das Auslesen dauert schon mehrere Stunden und kann je nach dem über Nacht dauern". Macht für mich aber nicht so wirklich Sinn. Ich glaube auch nicht, dass er die Platte aufschrauben oder sonst irgendwas machen musste - kann das aber natürlich nicht abschließend beurteilen. Was meint ihr, lieber zurückverlangen, die Datenanalyse bezahlen (also die Arbeit bis hierher) und einem anderen Spezialisten schicken wie 030-datenrettung oder Dr.Data?
 
Eine Platte 1:1 voll kopieren dauert Stunden, ist halt so. Sofern dabei keine unerwartet Fehler auftreten ist das ein automatischer Prozess man zahlt den Strom nicht die Arbeitszeit

Aber wenn er direkt Zugriff hatte ohne irgend was machen zu müssen dann war die Platte einfach gar nicht defekt bzw. nicht in dem Maß wo es einen Datenretter braucht. Da reicht dann auch ddrescue und dergleichen Software

Der Textbaustein ist Standardware - Lesefehler kanns immer geben (der Leseprozess dauert stunden) und der Datenretter hat ja das besondere Problem das der Kunde nachher sagt "aber Datei X fehlt" auch wenn diese Datei, nie auf der Platte war und entsprechend nicht gerettet werden kann. Ein Datenretter kann niemals 100% garantieren (was der Kunde drunter versteht)

ist ein undankbarer Job besonders wenn die Leute nach der ganzen Arbeit das Ding wieder mitnehmen wollen ohne was zu bezahlen - kostenlose Analyse ist unseriös bzw. muss dann eben über andere Kunden quer finanziert werden

entsorgt werden Festplatten nicht unbedingt wenn die Platine gut ist dann wird es das Ersatzteil für den nächsten mit dem Festplattenmodell. Dem Kunden bringt die defekte Platte ja nichts
 
Ruff_Ryders88 schrieb:
und einem anderen Spezialisten schicken wie 030-datenrettung oder Dr.Data?

Da wirst Du auch nicht günstiger davon kommen. Stellt sich aber dennoch die Frage, warum Du nicht zu einem hier genannten gegangen bist.
 
kieleich schrieb:
wenn er direkt Zugriff hatte ohne irgend was machen zu müssen
Von PC-3000 schon mal gehört? Damit kann man allerlei Sachen anstellen, die sonst nicht mehr durch einfaches Anschließen möglich sind.

Ruff_Ryders88 schrieb:
Der Datenrettungsspezialist hat die Daten eigentlich direkt auslesen und darauf zugreifen können

Seltsam finde ich, dass er trotz der (hoffentlich) bekannten Vorgeschichte die Platte einfach so angeschlossen hat. Beim nächsten Kunden geht das vielleicht in die Hose und dann heißt es: Durch den Sturz wurde die Platte leider irreparabel beschädigt. Oder wurde die Platte doch aufgeschraubt?

Ruff_Ryders88 schrieb:
Was meint ihr, lieber zurückverlangen, die Datenanalyse bezahlen (also die Arbeit bis hierher) und einem anderen Spezialisten schicken wie 030-datenrettung oder Dr.Data?
Schwer zu sagen. Ich hätte da Angst, dass die Platte danach rein zufällig "kaputter" als vorher ist ;)
Vielleicht ist es besser jetzt das Lehrgeld zu bezahlen. Ontrack hätte vielleicht 1500€ verlangt.
Man kann ja die Aussagen solcher Firmen nicht überprüfen. Man muss einfach blindes Vertrauen haben.
 
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Joa egal wie sei froh wenn du deine daten bekommst


etwas Blut Plasma spenden um die Kohle wieder rein zu holen


Zukunft, Backup
 
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Ruff_Ryders88 schrieb:
Ich habe hier das dumpfe Gefühl, dass ich übers Ohr gezogen werde.
Dann empfehle ich dir, das du dich an einen anderen Dienstleister wendest. Man möchte doch keine Geschäfte mit jemandem machen, der einen über das "Ohr ziehen" möchte.

Ruff_Ryders88 schrieb:
und einem anderen Spezialisten schicken wie 030-datenrettung oder Dr.Data?
Aus der Erfahrung kann ich dir sagen, dort wird das nicht viel günstiger werden. Du kannst auch noch andere Firmen wie z.B. Ontrack anfragen, auch diese wird dir "vermutlich" helfen können, wenn du dein Geldbeutel ausreichend öffnest.

Cu
redjack
 
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Ruff_Ryders88 schrieb:
"Auf Basis der durchgeführten Analyseverfahren wurde bei der Untersuchung des Speichermediums
festgestellt, dass es sich in diesem Fall um ein physisches sowie auch logisches Problem handelt. Das
macht den Zugang zu den Daten unmöglich. Eine abschließende Berichterstattung über das Datensystem
sowie die Datenstruktur ist erst möglich, wenn die Festplatte wiederhergestellt ist. Ob weitere Schäden
vorliegen, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht festgestellt werden."

Bei welchem bist Du denn?

Was da getippt ist kann als Head Crash / defekter Schwenkarm / zerkratzte Platter gedeutet werden.
 
kieleich schrieb:
ist ein undankbarer Job besonders wenn die Leute nach der ganzen Arbeit das Ding wieder mitnehmen wollen ohne was zu bezahlen - kostenlose Analyse ist unseriös bzw. muss dann eben über andere Kunden quer finanziert werden
Wird aber von vielen - auch hier vorgeschlagenen Anbietern - so gehandhabt. Tatsächlich habe ich mich für meinen Anbieter entschieden, weil er für die Analyse bereits etwas verlangt, was mich auf einen prof. Eindruck gemacht hat.
BlubbsDE schrieb:
Da wirst Du auch nicht günstiger davon kommen. Stellt sich aber dennoch die Frage, warum Du nicht zu einem hier genannten gegangen bist.
Weil ich die Platte persönlich in Freiburg bei einem vorbeibringen wollte, damit ich schneller Gewissheit habe. Ich habe hierfür zuvor auf diverse Bewertungen geschaut.
Fusionator schrieb:
Von PC-3000 schon mal gehört? Damit kann man allerlei Sachen anstellen, die sonst nicht mehr durch einfaches Anschließen möglich sind.
Nein, noch nie. Ich habe lediglich mit CrystalDiskInfo geschaut, ob die Platte noch erkannt wird.
Fusionator schrieb:
Seltsam finde ich, dass er trotz der (hoffentlich) bekannten Vorgeschichte die Platte einfach so angeschlossen hat. Beim nächsten Kunden geht das vielleicht in die Hose und dann heißt es: Durch den Sturz wurde die Platte leider irreparabel beschädigt. Oder wurde die Platte doch aufgeschraubt?
Die Platte wurde nicht aufgeschraubt. Ich habe sie lediglich aus dem externen Gehäuse entfernt und sie ihm "roh" übergeben. Aber die HDD an sich war versiegelt.
Fusionator schrieb:
Schwer zu sagen. Ich hätte da Angst, dass die Platte danach rein zufällig "kaputter" als vorher ist ;)

Auch das ist meine Befürchtung, ich werde den Betrag wohl einfach bezahlen und die Platte zurückverlangen.
kieleich schrieb:
etwas Blut Plasma spenden um die Kohle wieder rein zu holen
Jup, am Ende einfach Lehrgeld. Ich werde die Platte ggf. dennoch an 030 senden um mal zu schauen, was die so meinen. Wenn der Typ nun komplett verschlagen ist, dann "demoliert" er sie nach der Sicherung. Aber hey...who knows. Die Daten hätte ich dann zumindest schon mal wieder.
 
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