Komponenten von Drittherstellern bei Dell und Co.

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cchh

Gast
Hallo,
ich google gerade recht viel zu Fertigrechnern von Dell, HP und Co.; sprich zu den Workstations und Büro-PCs sowie den einfachen Tower-Servern. Ich versuche gerade in Erfahrung zu bringen in wie weit sich die genannten Rechner mit eigenen Festplatten sowie RAM erweitern lassen oder ob man da nur vom Hersteller zertifizierte Sachen einsetzen kann. Bei den NAS von Synology ist es beispielsweise so, dass es Empfehlungen für HDDs sowie RAM gibt, aber man nicht dazu technisch verpflichtet ist. Ich kann mich noch erinnern, dass ich auch ein Notebook hatte, wo ich nicht einfach xbeliebige WLAN-Modul einbauen konnte, weil das dann im BIOS gesperrt war.
Kann jmd. eine allgemeine Aussage zu z.B. den Herstellern Dell und HP machen? Vieles wird ja als refurbished verkauft und denke mal, dass da kaum Einschränkungen sind.

Konkret interessiere ich mich für aktuelle Dell Optiplex-Systeme oder auch HP Elite-Rechner. Ich habe bei meiner Recherche bisher jetzt nichts wirklich holfreiches gefunden, außer dass bei reddit in manchen Kommentaren mal so erwähnt wurde. Daher würde ich jetzt davon ausgehen, dass wir ich mir beispielsweise einen Dell Optiplex 7010 neu kaufe, ich nicht die teuren Upgrades von Dell nehmen muss, sondern auch einenen Speicher einbauen kann, falls der technisch passt. Oder falls jmd. nen Link zu einer Übersicht bzgl. sowas hat. Bin da für alles dankbar. Als Aussage reicht mir sonst auch, dass solche Einschränkungen nicht vorhanden sind oder eher den Serverbereich betreffen. Danke euch.
 
Außer bei vielleicht einigen speziellen Mini-Rechnern können Festplatten und RAM im Normalfall gegen andere Standard-Hardware getauscht werden (so weit es die Plattform hergibt). Gehäuse, Netzteil und Mainboard haben dagegen meist proprietäre Formate und/oder Anschlüsse.
 
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Dell setzt eigene Netzteile und Mainboards ein....auch die Kühler sind oft nicht austauschbar.

Auch Grafikkarten können Versionen von Dell selbst sein.

RAM mit XMP wirst du höchstwahrscheinlich auch nicht mit XMP funktionieren.
 
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RAM geht problemlos, ich halte mich da immer an den Online Berater z.B. bei Kingston https://www.kingston.com/de/configurator
Genaues PC/Server Modell suchen, gewünschte RAM Grösse aussuchen, Modellbezeichnung vom RAM in Zwischenablage kopieren und im Online Shop deiner Wahl in die Suche einfügen.
Workstation und Server so schon günstig aufgemotzt, läuft problemlos.
SSD wäre mir nicht bekannt dass es da Probleme gibt.
Sowohl bei Dell und HP Rechnern + Servern schon so gemacht.

Problematisch wirds eher bei Mainboards und Netzteilen - da bastelt oft jeder OEM sein eigenes Zeugs.
 
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Also im Grunde werden wohl nur Laufwerke gehen und auch da hat das Netzteil vermutlich nur genau so viele Stromanschlüsse, wie vorgesehen.
 
Man sollte halt die Finger von diesen Spardosen lassen. Die sind nur was wert, solange sie Garantie haben.
Das gesamte Innenleben wie Board und Netzteil und Gehäuse sind meistens Spezialteile und nur original ersetzbar. Hatte das schon bei HP, Tower mit abgelaufener Garantie (Neupreis 499.- Euro), Spezialmainboard als Ersatzteil 249.- Euro und 6-8 Wochen Lieferzeit. Netzteil 120.- Euro (350watt !!) und auch endlos Lieferzeit.
 
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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, wenn sich nichts finden lässt, wo der Hersteller die Hardware auflistet, die aufgerüstet oder ersetzt werden kann, es schlicht so ist, dass sich keine Hardware aufrüsten oder ersetzen lässt. Die Zeiten, wo manche Hersteller einen zugekauften Body oder Barebone einfach mit ihren speziellen Bauteilen aufrüsteten bzw. ergänzten, sind seit einigen Jahren vorbei. Heute überwiegen Designermodelle und jeder Hersteller hat seinen ganz eigenen Stil, nicht nur äußerlich.
 
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Du möchtest ein im Zweifel einfach aufrüstbares System? Dann kauf keinen Fertigrechner von Dell/HP/Acer/Medion/Lenovo/vonwemauchimmer. Die Hürden wurden ja in #2 bereits kurz umrissen, es hängt aber immer wieder vom Einzelfall ab. Was vor allem nervt: Genau, belastbare Infos (und das wurde ja im Startpost auch schon festgestellt) sind gerne mal schwer zu bekommen. Also: Bleiben lassen.
 
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Es reicht mir schon, wenn es keinen expliziten Ausschluss von Festplatten und RAM gibt. Das mit Board und Netzteil ist mir bewusst und da will ich auch gar nichts ändern. Ging mir halt echt nur darum, dass wenn entsprechende Slots für HDDs und RAM verfügbar sind mit allen notwendigen Anschlüssen, ob man da auch selbst was verbauen kann. Den Antworten nach ja. Daher reicht das für mich :) danke euch
 
Schau dir z.B. den Test von Gamers Nexus zu einem Dell Fertigrechner an.
Hier zu der Hardware:
Hier zu der Software:

Ist 2 Jahre her, aber mein neuer Dell XPS17 hat auch ab Werk viel zu viel RAM Belegung und zu viel Hintergrundlast.
Und beim Spielen überhitzt die CPU Spannungsversorgung und drosselt damit die CPU.

Gibt auch noch ein paar andere Problemchen, wie die Lautstärke usw. aber ich wusste ziemlich gut, worauf ich mich einlasse.

Windows habe ich frisch installiert und die Kühlung werde ich selbst aufmotzen.

Wenn man die Geräte für eine Firma braucht, hat man einen umfangreichen Support.

Wenn du eh selbst daran rumschrauben möchtest, kaufe lieber gleich alles selbst.
 
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Ich kenne nur einen Hersteller, der keine speziellen OEM-Bauteile verwendet und bei dem sich die Hardware bedenkenlos austauschen bzw. aufrüsten lässt: Wortmann Terra. Die Geräte sind auch eher nüchtern gestylt.

https://www.wortmann.de/

Habe selbst einen und ein paar laufen im Bekanntenkreis.

Mindfactory hat hin und wieder auch welche im Angebot. Die bauen in erster Linie für den Profibereich,
 
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