News Leises 2-Bay-NAS von Synology

Parwez

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Das neueste Produkt des taiwanischen NAS-Herstellers Synology, das 2-Bay-NAS DS211+, soll sich durch aktuelle Hardware und einen geräuschärmeren Betrieb als beim Vorgängermodell auszeichnen. Für den letzten Punkt zeichnet sich ein langsam drehender 92-mm-Lüfter, ein besserer Luftfluss und eine Frontdämmung verantwortlich.

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ich hätte ja schon lust auf nen NAS, aber bei den Preisen bau ich mir lieber ein ATOM-system zusammen, was ich dann auch für alles mögliche nutzen kann^^
 
Wenn man dem Preisvergleich glauben schenken darf, so werkelt dort ein "Marvell Kirkwood" als CPU.

Für mich ist das auch nichts, nicht zu sagen das es schlecht wäre, nur für mich unpassend(Preis/performance/Bastler) ;)

MFG Jubeltrubel
 
heftiger Preis... bezweifle, dass das mit der teilweise wesentlich günstigeren konkurrenz mithalten kann...
 
Hmm aber die 55 MB/s Schreibrate ist nicht auf der Höhe der Zeit.
Da liegen schon die älteren Atom basierenden Modelle wie die QNAP TS-239 Pro II oder die Synology DS710+ weit vorne.
Oder die wesentlich günstigere Synology DS211j mit 1,2 GHz mit fast der selben Performance und wesentlich günstigerem Preis
 
Der Preis ist vor allem aufgrund der Software schon in Ordnung.

Als leise wurden auch die Vorgänger beworben^^.
Ich hab die "Sparversion" DS210j hier stehen. Ohne Modifikation für meine Ohren nicht ertragbar...
 
Ich hab das 211j mit 2 Seagate ST31000520AS Platten, das ist wirklich extrem leise. Man muss nur den Lüfterbetrieb von 3.5" auf 2.5" umstellen was ohne größere Wärmeentwicklung absolut OK ist. Die Software sucht ihresgleichen, man kommt sich vor als würde man mit einem richtigen Linux mit KDE Oberfläche arbeiten und nicht in einem Browser hängen. Es gibt ein Deutschsprachiges Forum in dem man viele Tipps und Tricks erhält, auch was die extreme Modifikation angeht, den es ist ein Linux ;).Verglichen mit einem QNAP sind die Synology Geräte Schnäppchen, können dabei aber genau das Gleiche. Der Preis ist also mehr als i.O man kauft ja nicht nur eine NAS, sondern einen kompletten Server.

Einziger Nachteil bei den kleinen Synologys ist die ARM Architektur, daher kann man nicht jedes Programm drauf laufen lassen. So ist es leider nicht möglich einen TS Server laufen zu lassen, da dieser nicht als Quellcode vorliegt. Solang ein Programm jedoch als Quellcode verfügbar ist, kann man es selbst auf der ARM Architektur kompilieren und laufen lassen. Da hat ein ATOM System einen kleinen Vorteil mit seiner X86 Architektur. Jedoch dürfte auch der Verbrauch eines ATOM im Vollastbetrieb etwas höher liegen. Größere Synologys haben ebenfalls eine ATOM CPU im inneren.

Complication schrieb:
Hmm aber die 55 MB/s Schreibrate ist nicht auf der Höhe der Zeit.
Da liegen schon die älteren Atom basierenden Modelle wie die QNAP TS-239 Pro II oder die Synology DS710+ weit vorne.
Oder die wesentlich günstigere Synology DS211j mit 1,2 GHz mit fast der selben Performance und wesentlich günstigerem Preis

Die QNAP Geräte und die DS 710+ sprechen auch eine ganz andere Zielgruppe an, vorallem auch was den Preis angeht, eine QNAP TS-239 II kostet 430€ ohne Festplatten, dafür bekommt man die 211+ mit 2x1TB. Die DS211j schafft auch nur gut 35MB/s liegt also noch weit hinter der 211+, für den Normalen Alltagsgebrauch ist das aber mehr als Ausreichend, mit einer USB 2.0 Festplatte geben sich ja auch viele als Backuplösung zufrieden und die ist nochmal etwas langsamer. Ein kleines Büro oder ein Normaler Haushalt wird kaum eine tägliche Datenflut von mehreren GB zu sichern haben.
 
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Ich habe die DS209. Geiles Teil. Läuft einfach.
 
Tolles Gerät, aber man kommt wohl günstiger wenn man sich nen sparsamen office PC Bastelt der Als Server dient. Beim Verbrauch müsste man dann gucken wann sich das dann rechnet. Und vom platz hier ist klar, dass ein midi tower oder selbst ein barebone mehr platz verbraucht.
 
So ein kleiner Server rechnet sich eigentlich sofort, ich hab's auch erst mit einem alten PC versucht, aber 70W idle mit ATI Rage 3D und P4 1,7GHz waren mir zuviel. Mein DS211j verbraucht unter Volllast keine 25W ;) Sobald man extra etwas bauen muss kommt man nicht günstiger weg als mit so einem kleinen Teil. Hab das vorher durch gerechnet, mit allem drum und dran, ATOM Plattform, RAM, kleiner Graka, Gehäuse usw. bin ich nicht unter 300€ gekommen. Ein kleiner ATOM PC mit RAID 1 und FreeNAS drauf wäre aber eine super alternative, wenn man gern schraubt und bastelt, warum nicht. :)
 
Ich darf eine DS409+ mit 2x 1.5TB & 2x 500GB Platten drin, seit fast einem jahr in Betrieb, leise im standby, mässig im aktiven Modus und je nach HD schon fast laut..
Dafür eine 1A Verarbeitung, top zuverlässig, noch nie den kleinsten fehler, oberfläche der hammer - tadellose ausführung, daher kann ich synology nur empfehlen! Kostet zwar einen aufpreis gegenüber der konkurrenz, aber P/L gefällt mir immernoch am besten.
 
Dr. MaRV schrieb:
Die DS211j schafft auch nur gut 35MB/s liegt also noch weit hinter der 211+, für den Normalen Alltagsgebrauch ist das aber mehr als Ausreichend, mit einer USB 2.0 Festplatte geben sich ja auch viele als Backuplösung zufrieden und die ist nochmal etwas langsamer. Ein kleines Büro oder ein Normaler Haushalt wird kaum eine tägliche Datenflut von mehreren GB zu sichern haben.
Tja dann weiss man ja auch was von den Herstellerangaben zu halten ist:
http://www.synology.com/deu/products/2bay_perf.php
Laut dieser Tabelle sind die Unterschiede zwischen 211j und 211+ gering.

Dass die DS 710+ und TS-239 teurer sind ist ja klar - nur die Frage stellt sich wo die DS-211+ rein passt wenn entweder die 211j Performance reicht oder wenn jemand richtige Performance braucht. Irgendwie ist das nicht Fisch nicht Fleisch und ohne x86 Architektur.
 
43,6 MB/s beim DS211j, bei mir hat es zwischen 35 und 39 MB/s geschafft. Finde das geht in Ordnung. Habe auch ein RAID1 (Software RAID), ohne RAID könnte man die 43 MB evtl. schaffen. Der Unterschied liegt eben im größeren RAM und darin das mehr Leute zeitgleich auf das NAS zugreifen können. Wer richitge Perfomance braucht ist mit solchen Geräten eh schlecht beraten. Dann müsste eine Professionelle Lösung von IBM, DELL oder HP her. Aber für's kleine Büro oder für zu Hause sind alle diese kleinen Geräte ausreichend finde ich. Kommt eben auf den Geldbeutel und das Ego des Kunden an. :D
 
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Als die DS211+ angekündigt wurde, dachte ich mir das wäre endlich mal ein super Nachfolger für meine lahme Ds109j. Allerdings überzeugt mich die Leistung dieses NAS nicht.
Es ist nur maginal schneller als die DS211 und viel langsamer als der Vorgänger (DS210+).
Einziger Vorteil gegenüber dem Vorgänger: leise und stromsparend.
Fazit: ich werds mir nicht kaufen :D
 
Complication schrieb:
Hmm aber die 55 MB/s Schreibrate ist nicht auf der Höhe der Zeit.
Da liegen schon die älteren Atom basierenden Modelle wie die QNAP TS-239 Pro II oder die Synology DS710+ weit vorne.
Oder die wesentlich günstigere Synology DS211j mit 1,2 GHz mit fast der selben Performance und wesentlich günstigerem Preis

Verstehe nicht wo das Problem ist.
Die ersten beiden sind besser, aber auch viel teurer, das letzte ist schlechter, dafür billiger. Wo reiht es sich jetzt vom Preis her nicht gut ein?!
Der Preis wird sich eventuell auch noch etwas senken. Frühkäufer"rabatt" unzo.


Allgemein sind mir die Dinger einfach noch viel zu teuer..
 
Ich muss ehrlich sagen ich kann die Meinung der meisten hier nicht teilen.
Was ist schlecht an leise und Stromsparend? Wo liegt hier der Bezug? Irgendwo muss ja preislich angesetzt werden. Klar hätte Synology auch ein Atom einbauen können, nur bei dieser Produktreihe ging es eben hauptsächlich um die hier kritisierten Hauptpunkte. Das solche Bauteile nunmal nicht in derartigen Massen produziert werden wie Intels Atom oder ähnliche, bringt eben einen gewissen Aufpreis mit sich.

Ich finde dieses Gerät nicht schlecht, vorallem wenn man wie ich einen dieser Server (DS1010+) direkt neben sich stehen hat. Manchmal wünschte ich mir schon die wäre ein wenig leiser. Sie ist warlich nicht laut, eine Fliege hört man aber auch erst wenn sie schon direkt am Ohr vorbeifliegt.

Man muss immer überlegen welche Zielgruppe hier angesprochen wird. Im Fall der DS211+ ist es eben jene, die auf leise und stromsparende Produkte steht.
PS: Dafür, dass Hardware-Verschlüsselung eingebaut wurde (gibts ja schon bei der 410) ist der Preis durchaus annehmbar (Vom DSM 3.0 mal ganz abgesehen). Dieses feature unterstützen nur die wenigsten Hersteller solcher Systeme. Ob die Schreib-/Lesegeschwindigkeit hier ausreichend ist, hängt vom eigenen Bedarf ab. Viel schlimmer würde es aussehen, wenn keine Hardware-Verschlüsselung eingebaut wäre. Der Sicherheit ist es allemal dienlich!
 
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@Eggcake
Da ist kein Problem, doch das sind NAS und keine CPUs wo die Leistung dazwischen einen Preis dazwischen rechtfertigt.

Entweder das Anwendungsszenario benötigt keine Gigabit Performance weil hauptsächlich Media Streaming genutzt wird oder es kommt auf so viel Speed wie möglich an.

Die Atom NAS von QNAP sind gerade mal 80,- € teurer und haben durch die x86 Architektur einige Vorteile in den verfügbaren Anwendungen - vor alle da Java basierende Anwendungen möglich sind. Die Lautstärke und Verbrauchsdaten der 211+ ziehen gerade mal mit den QNAP 2-Bay gleich bei geringerer Performance. Da finde ich die 100,- € Aufpreis zum 211j nicht passend. Hingegen finde ich die +80,- € bei zum QNAP TS-239 II oder DS 710+ sehr wohl gerechtfertigt da diese schreibend bei 80 MB/s liegen.

Also entweder wirklich die 211j da schnell genug oder eben die ganz schnellen. Ich denke einfach dass es je nach Szenario und Wunschvorstellung eben immer der falsche Kompromiss ist.
 
ich hab mir auch sehr lange sowas überlegt, mich dann aber für die Selbstbaulösung auf Clarkdale-Basis entschieden. Der braucht idle zwar ~25W, also etwas mehr als die reinen NAS-Kistchen, dafür:
* lässt er sich als HTPC nutzen,
* man hat extreme Reserven,
* ist äußerst flexibel in Sachen Festplattenanzahl
* mit Möglichkeit alle HDDs vernünftig zu entkoppeln,
* praktisch lautlos (abhängig von HDD-Anzajl, Entkopplung, Gehäuse etc)
* und kostet je nach Ausstattung (hübsches Gehäuse mit FB?, SSD nötig?) auch kein Vermögen

Als Resultat bleibt ein Knecht mit maximaler Speed (je nach Platten >100MB/s lesen/schreiben @Gigabit) und Flexibilität, der aber dafür natürlich auch (deutlich) mehr Platz braucht.


Wenn es in 2-3 Jahren deutlich größere Platten gibt, diese auch von allen Geräten unterstützt werden und bis dahin hoffentlich 10GBe neuer Standard ist, dann werde ich über solche kleinen NAS-Kästchen nochmal nachdenken. Schick sind sie ja, überhaupt keine Frage :).
 
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