News LibreOffice 7.4: Interoperabilität mit Microsoft Office steht im Mittelpunkt

Freut mich immer wieder, wenn neue Updates für LibreOffice kommen.
Unter Linux nutze ich es immer wieder und ich bin der Meinung, dass die meisten Menschen damit ausreichend bedient sind.

Ich bezweifle aber, dass die Interoperabilität mit Microsoft jemals ein hohes Niveau erreicht.
Für die Schule, Studium oder für Laien im Beruf mag das bestimmt schon der Fall sein, aber im "professionellen" Bereich kommt trotzdem nichts an Microsofts Office heran.

Wer beispielsweise als Microsoft Office Expert zertifiziert ist, wird sehr schnell die Grenzen von LibreOffice erkennen.
 
@0x8100 ich nehme an, weil er den vorherigen Post mit „Hartz 4 Office“ zitiert hatte und damit der Kontext fehlte.

Der Fehler mit den Zeilen/Spalten wird später korrigiert, sobald ich am PC bin.

Danke für den Hinweis mein Freund.

LG
Sven
 
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Ich bin gespannt.
Wenn man LO im Browser nutzen kann müsste doch das beliebte gemeinsame Editieren von Dokumenten auch bald möglich sein :)

Da gerne fehlende Kompatibilität mit komplexen MS Office Dokumenten als Gegenargument verwendet wird, finde ich es immer schön zu sehen dass man daran arbeitet.
Dafür spende ich gerne.
 
Früher habe ich privat auch Libreoffice genutzt - war ausreichend. Nachdem ich aber zu OneDrive gewechselt bin, gab's Office halt quasi "dazu". Und: Outlook!
 
Ich mag Libre Offlice und nutze nur das (wenn nicht ein simpler Texteditor reicht)

Allerdings frage ich mich, wofür man excel-Tabellen mit 16k Spalten ind Millionen Zeilen benötigt.
Ich meine wäre es bei so viel content nicht wesentlich sinniger das in eine anständige Datenbank zu packen?
 
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cumulonimbus8 schrieb:
Ich würde mit LO aber nicht glücklich da selbst Word95 eine bessere Usability hat. Seit dem Ribbon dürfte es leicht gekippt sein. Da sich aber in Makros mache ist mir dieses Python zu viel als «noch eine Sprache»…
CN8
Es gibt die sehr viel bessere Benutzeroberfläche unter Ansicht -> Benutzeroberfläche -> Symbolleisten Kompakt.
Dann hat man alle wichtigen Funktionen in nur einer einzigen Zeile. Sollte meiner Ansicht eigentlich der Standard werden - deutlich benutzerfreundlich und für Ottonormal alles drin.
Und selbst wenn man damit nicht glücklich wird, gibt es andere Benutzeroberflächen, die dem Ribbon sehr nahe kommen.
 
Oder man benutzt einfach FreeOffice. Kann jeder bedienen, der schon mit MS Office gearbeitet hat.
 
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Ich finde es toll, wie intensiv LibreOffice weiterentwickelt und gepflegt wird.
Für Leute wie mich, die Privat nur selten mal etwas zum Schreiben oder Kalkulieren brauchen, ist das Perfekt.
MS Office Spionagesoftware muss ich leider beruflich nutzen. Werde nie davon ein Fan sein.
Softmaker Office wäre eine datenschutzfreundliche Alternative, aber ist wohl für viele Unternehmen leider uninteressant.
 
mojitomay schrieb:
Ich mag Libre Offlice und nutze nur das (wenn nicht ein simpler Texteditor reicht)

Allerdings frage ich mich, wofür man excel-Tabellen mit 16k Spalten ind Millionen Zeilen benötigt.
Ich meine wäre es bei so viel content nicht wesentlich sinniger das in eine anständige Datenbank zu packen?
Nein. Ich verstehe Leute nicht, die immer mit "aber Excel ist keine Datenbank blabla" kommen.

Ja Excel ist kein relationales Datenbanksystem. Aber sehr wohl kann man Excel zum Speichern und vor allem Verarbeiten von Daten nutzen. Und manchmal kann es sinnvoll sein Excel für riesige Datenmengen zu nutzen. Wenn im Business ein großes Modell aufgebaut wird, kann nicht jeder eine Programmiersprache + SQL nutzen um das Modell zu verstehen. Excel ist zwar langsam aber dafür ist es einfacher Daten nachvollzuziehen. Und manchmal braucht man ebene 16k Spalten um irgendwelche Monte Carlos durchzuführen...
 
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GrumpyDude schrieb:
Und manchmal braucht man ebene 16k Spalten um irgendwelche Monte Carlos durchzuführen...
oder zum zocken :)
 
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Ich habe schon länger kein Vertrauen mehr in ClosedSource, schön das es weiterhin so qualitative Software gibt. Und es sei angemerkt: Man darf auch gerne spenden, wenn einem diese bzw. andere OpenSource Software gefällt.

Für meine Zwecke reicht LibreOffice mehr als aus, tolle Software. Dazu noch Notepad++ wenns nur Kleinigkeiten sind. Und nein, nicht weil es Gratis ist, sondern weil man damit frei ist, nutze ich es.
 
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mojitomay schrieb:
Allerdings frage ich mich, wofür man excel-Tabellen mit 16k Spalten ind Millionen Zeilen benötigt.
Ich meine wäre es bei so viel content nicht wesentlich sinniger das in eine anständige Datenbank zu packen?
Wäre es, aber excel/powerquery kann im Zweifelsfall jeder, da es eine relativ intuitive Oberfläche hat.

Akzeptanz ist für Fachabteilungen sehr viel höher, da das Gefühl herrscht: das kann ich im Zweifelsfall auch (autonomie).

Außerdem ist es verdammt gut, um sehr schnell einen Prototypen zu bauen.

Ist weder nachhaltig, noch sonderlich effizient auf lange sicht, aber das ist auch ok, da sich Anforderungen laufend ändern. Hat man als Fachabteilung einen Stand erreicht, wo der usecase zu 80% durchdefiniert ist: dann kann man mal über eine Datenbank nachdenken.
 
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0x8100 schrieb:
@SVΞN (...) es sind 16384 spalten und mehr als 1 million zeilen...

Danke noch einmal für den Hinweis auf die fehlerhaften Release Notes an @0x8100.

Ich habe den Fehler entsprechend korrigiert und auch an die entsprechenden Kontakte beim Projekt geschickt.

Ein entsprechendes Dankeschön in Form einer Nennung am Ende der Meldung war für mich selbstverständlich.

Ihr helft uns allgemein sehr damit, wenn ihr uns auf Fehler oder auch nur mögliche Fehler in unseren News, Berichten und Tests hinweist.

Danke sehr für eure Unterstützung!

Liebe Grüße
Sven
 
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Da ich beruflich fast nur mit 365 arbeite, kann ich mir nebenbei nicht noch eine Eingewöhnung leisten. Ich bin aber sehr froh, dass es freie Software in dem Bereich gibt. Office kann einen ganz schön in den Wahnsinn treiben und man hat schlicht keine Alternative beruflich.
 
GrumpyDude schrieb:
Wenn im Business ein großes Modell aufgebaut wird, kann nicht jeder eine Programmiersprache + SQL nutzen um das Modell zu verstehen.
Nur übernimmt man damit grob die Aufgabe von Informatikern, ohne es zu merken und leider auch, ohne es zu können.
Am Ende hat man ein schönes Frickelwerk, das niemand mehr zu 100% versteht, der Initiator ist vielleicht nicht mehr in der Firma und die Konstruktion ist nur mit einer inzwischen uralten Office-Version 100-prozentig kompatibel. Dann steht in der Mitte vom Büro ein 15 Jahre alter Rechner, der bloß nicht geupdatet werden kann und von dem bloß nicht das VBA-Gefrickel angefasst werden darf, weil es auch keine Unit-Tests gibt, um sicherzustellen, dass nichts kaputtgeht. Vielleicht ist sogar ein Teil etwas kaputt, aber man bekommt es nicht repariert, weil man Angst hat, dass noch mehr zerfliegt.
Um den Inzwischen-Altrechner tummeln sich dann immer wieder die Angestellten, weil das Ding so natürlich auch nicht mehr vernünftig vernetzt werden kann.

Gleichzeitig schafft man sich so auch so richtig eklige Abhängigkeiten von Herstellern.
Wenn man das richtig macht, kann man hingegen ganz bequem jederzeit auf LibreOffice oder anderes wechseln.
 
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Für meine persönlichen zwecken ist LO ausreichend und benutze es auch seit lange: für Beruf oder ähnliches ist es vielleicht doch nicht das richtige Werkzeug.
 
Da ich kein Freund von Abo und/oder der Abhängigkeit des Zugriffs auf's Internet bin (ich also auch ohne Cloud Texte erfassen möchte und diese auch lokal abspeichere), finde ich die fortdauernde und weitere Entwicklung von LibreOffice wichtig.
Persönlich nutze ich Softmaker Office und bin damit absolut zufrieden.
 
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Neodar schrieb:
Wozu sollte ich ein teures Abo für Office 365 abschließen, wenn ich ähnliches kostenlos haben kann?

Teuer ist hier relativ, ich hab ein Familien M365 Konto nur wegen dem Cloudspeicher, das ist das beste Angebot, das es aktuell gibt. Gibt es auch andauernd reduziert oder mit 3 Monaten extra.
Ist also ein Apfel-Birnen Vergleich, da LO vieles gar nicht bietet.

Wenn man nur die Officesuites betrachtet, dann ist LO eine Katastrophe, vor allen wenn man bedenkt, das LO schon solange die gleichen Probleme mitschleppt und es nicht schafft, die "guten" Teile von Office zu kopieren.

Wer kein MS mag oder seine Gratismentalität nicht aufgeben will, der sollte sich mal SoftMaker Office und dessen kostenlose Variante ansehen.
 
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mojitomay schrieb:
Ich meine wäre es bei so viel content nicht wesentlich sinniger das in eine anständige Datenbank zu packen?

Für viele Dinge wo Excel oder Excelähnliche Software missbraucht wird wäre eine Datenbank sinnvoller. ;)
 
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@john.smiles
Achtung, kostenlos ist bei Softmaker aber auch nur die Version für Handys/Tablet.
Für Desktopplattformen ist es nicht gratis.
Ist aber auch eine gute Alternative zu MS Office, und auch deutlich günstiger als eine Home&Student von Microsoft.
 
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