Nvidia GeForce: Kepler, Maxwell und Pascal im Treibervergleich

Wolfgang Andermahr 248 Kommentare
Nvidia GeForce: Kepler, Maxwell und Pascal im Treibervergleich

Mit der Zeit können Grafikkarten durch neue Treiber an Performance zulegen. Inwiefern Nvidia GeForce davon zuletzt profitiert hat, klärt der Test. Im Vergleich treten eine aktuelle Pascal-Grafikkarte sowie ein Vertreter der Maxwell-Vorgängergeneration und eine ältere Kepler-Grafikkarte an.

Neue und alte Treiber für die GTX 1080, 980 und 780 Ti

Grafikkarten entwickeln sich mit der Zeit immer weiter. Zwar nicht die Hardware selbst, aber die Treiber. Während ComputerBase den Crimson-ReLive-Treiber dazu genutzt hat, verschiedene alte AMD-Treiber miteinander zu vergleichen, folgt nun ein Test dreier verschiedener GeForce-Treiber von Nvidia.

Mit dem GeForce 353.62 nimmt der erste finale Windows-10-Treiber an dem Vergleich teil. Hinzu gesellt sich der GeForce 368.39, der erstmals Unterstützung für die GeForce GTX 1080 und damit die Pascal-Generation hinzufügt. Zu guter Letzt ist der GeForce 376.33 als aktueller Treiber vertreten, sodass die Zeitspanne zwischen den drei Software-Versionen rund anderthalb Jahre beträgt.

Benchmarks mit der GeForce GTX 1080, GTX 980 und GTX 780 Ti

Mit der GeForce GTX 1080 nimmt eine Pascal-Grafikkarte am Test teil, die GeForce GTX 980 vertritt die Maxwell-Generation, für die Kepler-Riege kommt die GeForce GTX 780 Ti im Treibervergleich zum Einsatz. Damit gesellen sich zu den drei Treibern drei verschiedene GPU-Architekturen, die anders auf Optimierungen im Treiber reagieren können.

Testergebnisse

Sämtliche Benchmarks sind auf dem Grafikkarten-Testsystem neu erstellt worden. Windows 10 ist mitsamt den letzten Updates installiert und auch alle Spiele sind auf den neuesten Stand gebracht. Bei den Grafikkarten handelt es sich um die MSI GeForce GTX 1080 Gaming X 8G, die Asus GeForce GTX 980 Strix und die Gigabyte GeForce GTX 780 Ti WindForce. Alle drei Modelle sind von Haus aus übertaktet, was für den Vergleich jedoch keine Rolle spielt. Als Auflösung wird durchweg 2.560 × 1.440 genutzt.

Da der GeForce 353.62 die GeForce GTX 1080 noch nicht unterstützt, fehlt der Treiber bei der Pascal-Grafikkarte. Die DirectX-12- sowie Vulkan-Tests sind in den Ratings nicht mit inbegriffen, da die APIs mit alten Treibern meist nicht funktionieren.

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