TeraStation 5210DF: Buffalo setzt im 2-Bay-NAS auf SSDs und 10-Gbit-Port

Frank Meyer 32 Kommentare
TeraStation 5210DF: Buffalo setzt im 2-Bay-NAS auf SSDs und 10-Gbit-Port
Bild: Buffalo

Mit zwei neuen Desktop-NAS-Modellen die bereits ab Werk mit zwei SSDs bestückt sind, will Buffalo vornehmlich KMUs ansprechen. Die TeraStation 5210DF bietet dafür neben zwei klassischen Gigabit-LAN-Ports auch einen 10-Gbit-LAN-Anschluss, um eine schnelle Datenübertragung im Netzwerk zu sichern. Die Preise beginnen bei 839 Euro.

Zwei Laufwerksschächte bestückt mit SATA-SSDs

Buffalo hat die TeraStation 5210DF als klassische Speicherlösung ohne Zusatzfunktionen für den Einsatz im Unternehmen konzipiert. So ist das NAS bereits im Auslieferungszustand mit zwei Speichermedien in Form von SATA-SSDs ausgestattet, die über SATA 3.0 angebunden sind. Die TeraStation 5210DF wird dabei in zwei Ausführungen angeboten, welche sich hinsichtlich der Speicherkapazität unterscheiden. Zur Wahl stehen Varianten mit 512 GByte (TS5210DF00502-EU) oder 2 TByte Flashspeicher (TS5210DF0202-EU).

10-Gbit-LAN-Port mit Abwärtskompatibilität

Bei der TeraStation 5210DF setzt Buffalo in beiden Ablegern gleichermaßen auf einen SoC von AnnapurnaLabs (Alpine AL-314), dessen vier Kerne mit einer Taktfrequenz von 1,7 GHz arbeiten. Als Arbeitsspeicher sind 4 GByte DDR3-RAM mit ECC verbaut. Ob sich dieser erweitern lässt, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Als weitere Besonderheit kann die TeraStation 5210DF mit einem 10-Gbit-LAN-Anschluss aufwarten, der über den Netzwerk-Standard 802.3bz auch zu langsameren 2,5-GbE- und 5-GbE-Netzwerken kompatibel ist.

Buffalo TeraStation 5210DF

Zudem sind laut dem veröffentlichten Datenblatt (PDF) nebst den Produktabbildungen zwei klassische Gigabit-LAN-Ports an der Rückseite des Gehäuses vorhanden. Zwei USB-3.0-Buchsen (Typ A) sind an genannter Stelle ebenfalls verbaut.

Duplex-Firmware mit Boot-Authentifizierung

Eine Duplex-Firmware, die zusätzlich eine Boot-Authentifizierung aufweist, ist als erweitertes Sicherheitsmerkmal für KMUs in der TeraStation 5210DF ebenfalls geboten. Die Firmware ist sowohl auf dem Mainboard als auch auf den Datenträgern installiert, wodurch laut Buffalo auch bei einem Ausfall einer Option jederzeit ein Bootvorgang möglich ist. Der Energieverbrauch wird vom Hersteller im Ruhezustand mit 8 Watt angegeben. Betriebsbereit mit aktivierten Datenträgern sollen es 15 Watt sein. Im typischen Einsatz werden von der 5210DF 30 Watt verbraucht.

Ab 766 Euro gelistet aber nicht lieferbar

Die Buffalo TeraStation 5210DF soll mit einer dreijährigen Garantiezeit inklusive 24-Stunden-Austauschprogramm für defekte Datenträger ab sofort erhältlich sein. Das 512-GByte-Modell wird mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 839 Euro den Handel erreichen. Für die Variante mit 2 TByte Speicherplatz nennt der Hersteller eine UVP von 1.599 Euro. Beide Ausführungen der TeraStation 5210DF sind im ComputerBase-Preisvergleich aktuell schon für 766 Euro respektive 1.449 Euro gelistet aber noch nicht lieferbar. Die Verfügbarkeit wird von ersten Händlern für Anfang Juni in Aussicht gestellt.

Buffalo TeraStation 5210DF (512 GB) Buffalo TeraStation 5210DF (2 TB)
SoC: Annapurna AL-314
ARMv7
1,70 GHz, 4 Kern(e), 4 Thread(s)
RAM: 4.096 MB
Festplatteneinschübe: 2
S-ATA-Standard: I/II/III
HDD-Format: 2,5" & 3,5"
RAID-Level: Einzellaufwerk, JBOD, RAID 0, RAID 1
I/O-Ports: 3 × LAN
2 × USB 3.0
Wake on LAN: Ja
Verschlüsselung: AES-256 (ordnerbasiert)
Lüfter: 1
(nicht entkoppelt)
Netzteil: 90 Watt (intern)
Maße (H×B×T): 170,0 × 170,0 × 230,0 mm
Leergewicht: 3,50 kg
Preis: 839 € 1.599 €