Wochenrückblick: MP3 ohne Lizenz, heiße CPUs und schnelle Grafikkarten

Wolfgang Andermahr 1 Kommentar
Wochenrückblick: MP3 ohne Lizenz, heiße CPUs und schnelle Grafikkarten
Bild: Carolyn Williams | CC BY 2.0

Die Meldung der Woche war der vom Erfinder beabsichtigte Tod eines berühmten Standards: Des Audioformats MP3. Dabei handelt es sich jedoch vorerst nur um einen symbolischen Schritt. Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) möchte das Dateiformat MP3 beerdigen und stellt deshalb das Lizenzabkommen ein.

Das Fraunhofer-Institut begründet den Schritt damit, dass es mit AAC bereits länger ein besseres Format gibt, das erweiterte Einstellungsmöglichkeiten und eine bessere Audioqualität bei viel geringeren Bitraten im Vergleich zum MP3-Format ermöglicht. Für MP3 sei es deshalb an der Zeit abzutreten.

Ebenfalls auf viel Leserinteresse ist AMDs Financial Analyst Day gestoßen. Noch häufiger geklickt wurde jedoch eine Meldung, die einen Leak der auf dem Event vorgestellten, professionellen Radeon Vega Frontier Edition betrifft. In einem Benchmark ist ein erster Eintrag von eben genau dieser Grafikkarte aufgetaucht. Er nennt für die Grafikkarte einen maximalen GPU-Takt von 1.600 MHz und einen 16 Gigabyte großen HBM2 Speicher.

CPU-Temperaturen auslesen ist nicht einfach

In Sachen Artikeln stand die Frage „Wie heiß darf ein Prozessor werden?“ an erster Stelle. Und dabei wird nicht nur die Frage aufgegriffen, wie warm ein Prozessor denn nun werden darf. Genauso wird geklärt, welche Temperatur die Tools überhaupt anzeigen, wo genau welcher Messwert auf der CPU gemessen wird und was denn davon überhaupt die wichtigste Angabe ist. Denn wirklich Klarheit herrscht diesbezüglich selten. Der Artikel klärt diese Fragen sowohl für die Core-Prozessoren von Intel als auch die neuen Ryzen-CPUs von AMD. Denn es gibt durchaus Unterschiede zwischen den zwei Herstellern.

Auch der erste Erfahrungsbericht zum neuen Smartphone-Flaggschiff von HTC, dem schlicht U11 getauften Android-Gerät, wurde oft gelesen. Das Smartphone weiß mehr zu überzeugen als der Vorgänger, wobei unter anderem ein schnellerer SoC hilfreich ist. Das neue Edge-Sense-Feature gefällt, ist aber keine Revolution.