In eigener Sache: Werbung mit Weiterleitung, Anzeigen „deaktiviert“ Notiz

Jan-Frederik Timm 136 Kommentare
In eigener Sache: Werbung mit Weiterleitung, Anzeigen „deaktiviert“

Seit dem Wochenende waren unzählige Leser von ComputerBase mit Android oder iOS von einem manipulierten Werbemittel betroffen, das nach dem Aufruf der Seite sofort auf eine andere Domain weitergeleitet und in einem Popup über einen vermeintlichen Gewinn informiert hat. Mittlerweile sollte das nicht mehr vorkommen.

Das Werbemittel konnte bisher zwar nicht identifiziert werden, ComputerBase hat allerdings jegliche Auslieferung von Anzeigen über die sonst üblichen Kanäle gestoppt und liefert aktuell nur Alternativen über Google aus. Erst wenn sichergestellt werden kann, dass die betroffenen Werbemittel nicht mehr laufen, wird sich daran wieder etwas ändern.

Viele Webseiten sind betroffen

Die Anzeigen sind derzeit auf vielen Webseiten im Umlauf. Sie werden von den Drahtziehern in der Regel in Plattformen eingeschleust, derer sich viele Vermarkter oder Webseiten bedienen und verbreiten sich so über das ganze Internet.

Wir nehmen das Thema Anzeigen seit jeher sehr ernst, kommunizieren offen über ihren Einsatz und stehen dem Sicherheitsaspekt selbst sehr kritisch gegenüber. Insofern ärgert es uns persönlich maßlos, dass Malvertising auch auf unserem Setup noch möglich ist. Neben unserem werbefreien Abo ComputerBase Pro führt auch weiterhin aber nichts an der Finanzierung unserer unabhängigen Inhalte durch Anzeigen vorbei.

Wir möchten uns hiermit bei allen Betroffenen entschuldigen.

Update 04.07.2017 10:10 Uhr

Bereits kurz nach Veröffentlichung dieses Hinweises konnte die Ursache im Netzwerk ausfindig und der Einkäufer ausgeschlossen werden, die Standardanzeigen wurden wieder aktiviert. Weil es in den letzten 20 Stunden keine erneute Meldung gegeben hat, sind wir mittlerweile sicher, dass das Problem gelöst wurde.

Worüber wir uns freuen, sind die zahlreichen Neuanmeldungen zu ComputerBase Pro, die wir seit gestern verzeichnen konnten. Mittlerweile nutzen über 600 Leser unser werbefreies Abo, über 90 Prozent mit einer Laufzeit von einem Jahr. Weil sich das Abo nicht automatisch verlängert, freut uns die steigende Tendenz ganz besonders – die meisten Benutzer verlängern ihr Abo eigenhändig, vielen Dank!

Für uns ist auch das ein Anreiz, weiterhin solche Artikel wie den zum Mining mit Grafikkarten auf die Beine zu stellen, mit dessen Recherche und Ausarbeitung mehrere Redakteure über eine Woche beschäftigt waren. Das kostet viel Geld, der Tiefgang zu diesem Hype mit ansonsten wenig Details war es uns für euch aber wert. Doch ohne die Finanzierung über Anzeigen (oder alternativ das Abo) ginge das nicht.