Intel Core i9-7980XE & 7960X im Test: 18 Kerne stellen bei Leistung und Preis alles in den Schatten 4/6

Volker Rißka et al. 370 Kommentare

Spiele-Benchmarks in 720p, 1.080p und 2.160p

Die Spiele-Benchmarks setzen auf den zuletzt bereits für Intel Core i9-7900X und i7-7800X (Test) sowie AMD Ryzen 3 (Test) und Threadripper 1950X und 1920X gesetzten Parcours. Als Mainboard für Threadripper kam das Asus ROG X399 Zenith Extreme (BIOS: 0503) zum Einsatz, der Core i7-7820X wird auf dem X299-E Gaming von Asus platziert. Als Grafikkarte war die Asus GeForce GTX 1080 Ti Strix OC (Test) verbaut. Sämtliche Komponenten liefen mit den offiziell vorgesehenen Frequenzen und Einstellungen. Die Erläuterung zu den Einstellungen UMA und NUMA ist ebenfalls dem letzten Test zu Threadripper zu entnehmen.

Acht Spiele, drei Auflösungen und jeweils zwei Messwerte pro Prozessor

Als Spiele wurden Battlefield 1 im Multiplayer-Modus, Dawn of War III, F1 2016, Ghost Recon: Wildlands, Prey, Project Cars, Rise of the Tomb Raider sowie Total War: Warhammer genutzt. Alle wurden auf einem mit allen Updates versehenen Windows 10 ausgeführt.

Sämtliche Prozessoren und Speicher wurden in den Auflösungen 1.280 × 720, 1.920 × 1.080 sowie 3.840 × 2.160 bei maximaler Detailstufe unter DirectX 11 getestet. Damit wurden drei verschiedene Lastszenarien (CPU-lastig, ausgeglichen, GPU-lastig) sowie realitätsferne und realitätsnahe Einstellungen getestet. Die Ergebnisse werden als Durchschnitts-FPS sowie als in FPS umgerechnete 99,0th Percentile Frametimes angegeben.

FPS in der Analyse

Skylake-X ist Skylake-X, das zeigt sich in den Benchmarks. Die beiden Neulinge siedeln sich exakt zwischen den bereits getesteten Modellen der Familie an, die Unterschiede untereinander liegen im Durchschnitt nur bei ein oder zwei Prozent, unabhängig von der Auflösung. Broadwell-E mit Ringbus zur Kommunikation zwischen den Kernen bleibt Skylake-X mit Mesh weiterhin überlegen.

Frametimes in der Analyse

Die Abstände bei den Frametimes fallen fast identisch zu den durchschnittlichen Bildern in der Sekunde aus. Der 16-Kerner liefert im Schnitt das gleiche Bild wie der Acht-Kerner, der Core i9-7980XE kommt ungefähr auf das Niveau des Zehn-Kerners Core i9-7900X.

Die Spiele im Detail

Die einzelnen Spiele zeigen, dass die Ergebnisse völlig unterschiedlich ausfallen können. Battlefield macht in der UHD-Auflösung einen Sprung nach vorn, auch in Tomb Raider sitzen die beiden neuen CPUs jetzt an der Spitze. Wahrammer hingegen mögen auch diese Skylake-X nicht, was einmal mehr zeigt, dass es extrem auf die Auswahl der Spiele ankommt, wie diese am Ende abschneiden.

F1 2016 hatte bisher einige Schwierigkeiten mit der Skylake-X-Plattform, sodass der Ryzen Threadripper 1900X nur um sechs Prozent hinter dem Core i7-7820X zurücklag, dafür aber die 16-Kerner von Threadripper gar nicht funktionierten. Skylake-X mit 16 und 18 Kernen arbeiten aber problemlos, beim Spielstart wird selbst nach manueller Bearbeitung der ini-Datei auf 16 respektive 18 Kerne und aktiviertem Hyper-Threading, dieses automatisch auf acht Kerne zurückgesetzt. Damit rangieren sie ganze vorne in der Rangliste und können selbst dem bisherigen Platzhirschen Core i7-6850K das Wasser reichen.

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