Wildcat Lake Refresh: Intels Einsteigerchip wächst nächstes Jahr auf acht Kerne

Volker Rißka
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Wildcat Lake Refresh: Intels Einsteigerchip wächst nächstes Jahr auf acht Kerne
Bild: Intel

Während der kleine Panther Lake alias Intel Wildcat Lake gerade in Notebooks und PCs einschließlich Mini-PCs einzieht, nehmen die Gerüchte über den Refresh zu und besagen vor allem eines: mehr Kerne. Unterm Strich könnte so sehr schnell die Leistung deutlich ansteigen.

Intel Wildcat Lake ist aktuell ein Design, das zwei Performance-Kerne und vier LPE-Cores nutzt. Diese ungewöhnliche Kombination hat das Produkt ein wenig von Intel Lunar Lake geerbt, dort kombinierte das Unternehmen erstmals 4P+4LPE-Cores. Und im kommenden Jahr geht es für Wildcat Lake nun auf diesen Stand zurück: 4+0+4 sagen die offiziellen Gerüchte, das steht für 4 P-Cores, 0 klassische E-Cores aber zusätzlich 4 LPE-Kerne. Von zwei auf vier Performance-Kerne zu verdoppeln, wird die Leistung in einigen Anwendungen beachtlich steigern.

Die Entscheidung sei demnach erst vor wenigen Wochen getroffen, heißt es in den Meldungen weiter. Ursprünglich war geplant, einen 6-Kern-Prozessor aus der Nova-Lake-Familie hier aufzustellen. Dieser hätte aber auch nur den Aufbau 2+0+4 geboten, wäre also kein Fortschritt hinsichtlich Kernausstattung geworden.

Angesichts der Speicherkrise, die noch Jahre anhalten soll und dem anvisierten Marktumfeld, passe ein Refresh von Wildcat Lake nun deutlich besser. Wildcat Lake ist bekanntlich nicht nur bei den Kernen abgespeckt, auch nutzt er nur Single-Channel-Speicher und bietet zudem weniger I/O. Vollwertige Panther Lake und vermutlich auch Nachfolger Intel Nova Lake bieten in diesen Ausstattungsmerkmalen viel mehr und sind auch deshalb deutlich teurer in einem Endprodukt.

Intel Wildcat Lake alias Intel Core 300 konnte in den vergangenen Wochen seit Start viel Aufmerksamkeit erringen. Zur Computex 2026 hat nahezu jeder Notebookhersteller mindestens eine Lösung auch mit dem kleinsten Intel-Chip im Angebot, trifft er doch ein wenig den Nerv der Zeit. Denn das MacBook Neo ist stark gestartet, die großen und teuren bisherigen Chips sind dafür aber kein Gegenspieler. Eine eierlegende Wollmilchsau wird das natürlich nicht, wie das ComputerBase-Hands-on zum neuen Dell XPS 13 zeigt.

Durch chinesische Firmen könnte es aber der einmal anvisierte Preisbrecher sein, wie Chuwi zur Messe noch einmal klarstellt. Mit rund 450 US-Dollar ist es bisher das günstigste Modell. Einen Termin nennt Chuwi aber noch nicht.

Chuwi UniBook vs. Apple MacBook Neo
Chuwi UniBook vs. Apple MacBook Neo (Bild: Chuwi)
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