Plextor M9Pe: In ersten Benchmarks auf Augenhöhe zur Samsung 960 Pro

Michael Günsch 27 Kommentare
Plextor M9Pe: In ersten Benchmarks auf Augenhöhe zur Samsung 960 Pro
Bild: Cool3c

Ein Screenshot sagt mehr als tausend Worte. Frei nach diesem Motto gibt Plextor einen Vorgeschmack auf das kommende High-End-Modell M9Pe im SSD-Portfolio. Die Leistungswerte kommen jenen einer Samsung 960 Pro (Test) nahe, die derzeit als Referenz bei Client-SSDs mit NAND-Flash gilt.

Plextor M9Pe verspricht Leistung der Oberklasse

Rund 3.280 MB/s beim sequenziellen Lesen, 2.140 MB/s beim sequenziellen Schreiben sowie 71 MB/s lesend und 280 MB/s schreibend bei zufälligen 4K-Transfers sind starke Werte im CrystalDiskMark. Somit ist klar, dass es sich um Plextors neues Flaggschiff handeln muss. Dieses hört auf den Namen Plextor M9Pe, wie spätestens seit der Computex 2017 im Juni bekannt ist. Auf der Messe hatte Plextor die SSD ausgestellt und erste Details verraten.

In den Formfaktoren M.2 2280 und Add-in-Card (HHHL) werden 128, 256, 512 und 1.024 GByte Nutzspeicher zur Auswahl stehen. Beim Speicher handelt es sich um Toshibas TLC-3D-NAND der Generation BiCS3 mit 64 Layern. Der Screenshot zeigt Ergebnisse des Spitzenmodells mit 1.024 GB.

Beim Controller handelt es sich um Marvells 88SS1093 (Eldora) mit acht Speicherkanälen, der schon beim Vorgänger M8Pe (Test) Verwendung findet. Die M9Pe stellt die Endkundenversion des OEM-Pendants Lite-On CA3 dar. Die Steckkarte wird mit großem Kühler samt RGB-LED-Beleuchtung aufwarten. Das M.2-Modul ist mit einem flachen Aluminiumblech bestückt, das bei der Wärmeableitung behilflich ist.

Neben dem Hinweis auf das hohe Leistungsniveau nennt das Facebook-Posting auch einen Termin: Am 2. Januar 2018 und damit noch vor der CES 2018 soll die neue Plextor-SSD vorgestellt werden.