Wochenrückblick: Sapphires Vega 56 Nitro+ und ein Adrenalin-Treiber

Wolfgang Andermahr 0 Kommentare
Wochenrückblick: Sapphires Vega 56 Nitro+ und ein Adrenalin-Treiber

Mit der Sapphire Radeon RX Vega 56 Nitro+ hat es die erste Partnerkarte des kleineren Vega-Modells in die Redaktion geschafft – und der entsprechende Test ist gleich auf viel Aufmerksamkeit gestoßen. Und das zu recht, denn Sapphire hat eine gute Grafikkarte abgeliefert.

Das Kühlsystem fällt mit dem Drei-Slot-Design und der Länge von 31 Zentimeter sehr mächtig aus, jedoch ist auch die Kühlleistung gewaltig. So schafft es der Kühler auch fast 400 Watt abzuführen und das, ohne laut zu werden. Die Sapphire-Grafikkarte benötigt im Werkszustand zwar viel Energie, so viel dann aber doch nicht. Und darum ist die Grafikkarte in allen Lebenslagen sehr leise. Und es gibt auch noch weitere Neuerung wie eine RGB-Beleuchtung und zwei PWM-Anschlüsse, die die Gehäuselüfter regeln können.

Darüber hinaus stand AMDs neuer Grafikkarten-Treiber im Fokus, der ab sofort nicht mehr Crimson, sondern Adrenalin heißt. ComputerBase hat sich den Adrenalin 17.12.1 im Detail angesehen, der diverse neue Feature bietet. So gibt es nun ein Performance-Overlay, das Daten wie die Framerate, Taktrate, Temperaturen, Lüfterdrehzahlen und weiteres in Spielen anzeigen kann. Darüber hinaus gibt es ein weiteres Overlay, das es im Spiel erlaubt Treibereinstellungen zu ändern. Zudem kann unter anderem Chill abgeschaltet oder ReLive konfiguriert werden. Und auch bereits bekannte Features wurden verbessert. Chill funktioniert ab sofort in jedem Spiel und bei ReLive lassen sich nun Screenshots und Videos einfacher verwalten und auf Social-Media-Seiten hochladen.

Windows 10 erhält ein „eigenes PuTTY“

Bei den Meldungen hat es die Nachricht, dass Windows 10 einen nativen SSH-Client und -Server erhält, auf den ersten Platz geschafft. So kann man in Windows 10 von nun an eine SSH-Verbindung – beispielweise zur Fernwartung eines Linux-Servers – aufbauen, ohne dass auf separate Tools wie das beliebte PuTTY zurückgegriffen werden muss. Beide Funktionen stehen aktuell als Beta zur Verfügung und lassen sich unter dem Menüpunkt „Apps -> Apps & Features -> Optionale Features verwalten -> Feature hinzufügen“ installieren. Die Microsofts Umsetzung basiert nicht auf PuTTY, sondern auf der Lösung von NoMachine.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!