Redstone 5: Windows Insider können übernächstes Update testen

Frank Hüber 8 Kommentare
Redstone 5: Windows Insider können übernächstes Update testen
Bild: Microsoft

Vor rund einer Woche hatte sich bereits angedeutet, dass Windows Insider in Kürze bereits auf Redstone 5 und somit das übernächstes Windows-Update umsteigen können, bevor das nächste große Update für Windows 10, Redstone 4, überhaupt fertiggestellt ist.

Microsoft ist nun den Schritt gegangen, dass sich Windows Insider wieder entscheiden können, welche Version sie fortan testen möchten. Sie können wahlweise weiterhin Redstone 4 testen oder aber auf die Preview von Redstone 5 springen. Allerdings steht diese Option vorerst nur einem kleinen Teil der Windows Insider zur Verfügung, da Microsoft verhindern möchte, dass alle Anwender sofort auf den übernächsten Release wechseln, bevor die Tests an dem nächsten Windows-Update abgeschlossen sind.

Microsoft hat Windows 10 Insider Preview Build 17101 (RS4) für Windows Insider im Fast Ring freigegeben und gleichzeitig Windows 10 Insider Preview Build 17604 (RS5) für Insider, die sich für das Überspringen (Skip Ahead) entschieden haben.

Alle Plätze für Skip Ahead bereits gefüllt

Diese parallele Auslieferung von zwei Insider Previews hatte Microsoft bereits beim Wechsel von Redstone 3 auf Redstone 4 eingeführt und damit offensichtlich gute Erfahrungen gemacht. Windows Insider, die sich damals schon für den Umstieg auf die neue Version entschieden hatten, springen auch jetzt direkt auf Redstone 5 und verbleiben bei ihrer Auswahl „Skip Ahead“, da diese nie deaktiviert wurde. Durch dieses Vorgehen sind die Plätze für Redstone 5 bereits vollständig vergeben, Microsoft möchte nach und nach jedoch weitere Insider wechseln lassen.

Microsoft Windows Insiders – Skip Ahead
Microsoft Windows Insiders – Skip Ahead (Bild: Microsoft)

Dona Sarkar, Leiterin des Windows Insider Programs, hatte erst letzte Woche erklärt, dass die ersten Vorabversionen von Redstone 5 „früher als gedacht“ an Windows Insider freigegeben werden sollen. Gleichzeitig bestätigt sich damit auch die Versionsnummer von Redstone 5, die vergangene Woche bereits durch ein erstes internes Build von Redstone 5 mit der Kennzeichnung „Windows 10 Build 17600“ bekannt geworden war.

Aufteilung der Entwicklungszweige

Redstone 4 ist gleichzeitig in den Zweig „rs4_release“ gerutscht, da Microsoft sich bei der Vorschau auf das nächste Windows-Update nunmehr auf die Optimierung der Stabilität und das Ausmerzen von letzten Fehlern konzentrieren möchte. Die Windows Insider Preview basierend auf Redstone 5 wird hingegen im Zweig „rs_prerelease“ fortgeführt.