„CEO Edition": 20 Titan V mit 32 GB HBM2 an AI-Innovatoren verteilt Notiz

Jan-Frederik Timm 26 Kommentare
„CEO Edition": 20 Titan V mit 32 GB HBM2 an AI-Innovatoren verteilt
Bild: Nvidia

Auf der AI-Konferenz Computer Vision and Pattern Recognition hat Nvidias CEO nicht nur 12 Teams, die auf die AI-Plattform des Herstellers setzen, mit einem Nvidia Pioneer Award ausgezeichnet, sondern auch 20 willkürlich ausgewählten Konferenzteilnehmern eine ganz besondere Grafikkarte überreicht: Eine Titan V mit 32 GB HBM2.

Mehr Speicher am breiteren Speicherinterface

Bisher gibt es die Titan V (Test) auf Basis der Volta-GPU GV100 nur mit 12 GB HBM2. 32 GB bot hingegen bisher nur die Tesla V100 – seit Mai 2018 ist diese Variante verfügbar. Um die 32 GB HBM2 umzusetzen und dann auch adressieren zu können, muss die als „CEO Edition“ gekennzeichnete Sonderedition der Titan V wie die neue Tesla V100 32 GB auf 4 Stacks zu je 8 GB HBM2 und damit ein 4.096 Bit breites Speicherinterface setzen – die Titan V bietet hingegen nur ein 3.072 Bit breites Interface. Auch die Anzahl der ROPs müsste damit von 96 auf 128 steigen.

Ob die Sonderedition der Titan V auch bei den Shadern und Tensor-Cores mit dem Vollausbau auf der Tesla-Grafikkarte gleichzieht, ist hingegen nicht bekannt. Auch zu den Taktraten von GPU und Speicher gibt es noch keine Informationen.