Surface Studio 2: Aus Maxwell wird Pascal, aus Skylake wird Kaby Lake

Jan-Frederik Timm 38 Kommentare
Surface Studio 2: Aus Maxwell wird Pascal, aus Skylake wird Kaby Lake
Bild: Microsoft

Neben Surface Pro 6 und Surface Laptop 2 hat Microsoft auch eine Überarbeitung des All-in-One-Design-PCs Surface Studio präsentiert. Sie ist weitreichender als bei den mobilen Endgeräten, topaktuell ist das aktualisierte System aber immer noch nicht. Spekuliert wurde über eine Neuauflage schon länger.

Die Hardware wird deutlich aufgewertet

Als Surface Studio vor zwei Jahren präsentiert wurde, überzeugten insbesondere Design und Ergonomie, während der Preis und die in Teilen bereits deutlich gealterte Hardware für Kritik sorgten. Neben mobilen Grafikkarten vom Typ GeForce GTX 965M und GTX 980M, die noch auf Nvidia Maxwell basierte, war auch der mobile Prozessor auf Basis von Intel Skylake nicht mehr aktuell.

Das bleibt auch beim Surface Studio 2 so, obwohl es in beiden Kategorien einen Generationenwechsel gibt: Mit dem Core i7-7820HK (Test) setzt die CPU jetzt auf den zweitschnellsten mobilen 45-Watt-Prozessor der Kaby-Lake-Generation mit vier Kernen, mit den mobilen Grafikkarten GeForce GTX 1060 (6 GB) und GeForce GTX 1070 (8 GB) auf Nvidia Pascal. Beide Architekturen haben allerdings bereits ihre Nachfolger gesehen: Kaby Lake in Coffee Lake mit bis zu sechs Kernen, Pascal in Turing mit Tensor- und Raytracing-Kernen. Einen mobilen Ableger gibt es von den großen Turing-GPUs aber noch nicht.

Das Display leuchtet jetzt noch heller

Bei Surface Studio hat sich aber mehr getan. Auch das 3:2-Display mit 4.500 × 3.000 Pixeln wurde aktualisiert. Es soll jetzt bis zu 38 Prozent heller strahlen und einen um 22 Prozent höher Kontrast bieten. Statt einer SSHD gibt es jetzt zudem reine SSDs und zu den Anschlüssen gesellt sich auch USB Typ C – ob als Thunderbolt 3 ist derzeit ebenso wenig bekannt wie welche GPU in welcher Variante zum Einsatz kommt. Weil es daneben allerdings nur dreimal USB 3.0 Typ A, Ethernet und einen SD-Kartenslot gibt, dürfte allerdings Thunderbolt 3 mit DisplayPort als Alternate Mode dahinter stecken.

Das neue Surface Studio 2 ist vorerst nur in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland vorbestellbar. Die Auslieferung startet am 15. November. Die Preise sind von vormals 2.999 bis 4.199 US-Dollar auf jetzt 3.499 bis 4.799 US-Dollar (vor Steuern) gestiegen. Termine und Preise für Europa gibt es noch nicht.

1. Konfiguration 2. Konfiguration 3. Konfiguration
CPU Core i7-7820HK
GPU GeForce GTX 1060 oder GTX 1070*
RAM 16 GB 32 GB 32 GB
SSD 1 TB 1 TB 2 TB
Preis 3.499 USD 4.199 USD 4.799 USD
* Welche GPU in welcher Konfiguration steckt, ist derzeit nicht bekannt