Battlefield V: Account-Sperrung fürs Spielen mit Level-of-Detail-Mod

Christopher Lewerenz 461 Kommentare
Battlefield V: Account-Sperrung fürs Spielen mit Level-of-Detail-Mod
Bild: DICE

In der Community von Battlefield V steht seit einigen Tagen eine Diskussion im Raum, ob das manuelle Reduzieren der Level-of-Detail-Einstellungen via Config-Datei Cheaten entspricht. In einem Video von Jackfrags wird dieses Thema ausführlich behandelt und macht deutlich, dass Entwickler DICE dieses Problem bereits im Auge hat.

Kein Statement von DICE

Mittels einiger Änderungen an den Config-Dateien des Spiels oder über ein spezielles Tool lässt sich die Level-of-Detail-Einstellung unter das im Spiel selbst mögliche Minimum reduzieren. Das daraus resultierende Bild lässt Spieler einen bessere Überblick über das Schlachtfeld gewinnen, da viele Texturen stark reduziert dargestellt werden oder völlig verschwinden.

DICE hat sich zu diesem Thema noch nicht öffentlich geäußert. Jedoch wird durch einen Reddit-Beitrag des Producers Sean Merson klar, dass das Verändern der Einstellungen durch Anpassungen der Spiele-Dateien Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Der Entwickler arbeite aber bereits an einem Fix für dieses Problem.

Using it to abuse LOD Bias can land you in trouble. We're investigating potential fixes.

Ob DICE überhaupt dazu Stellung nimmt, bleibt offen, denn in den Nutzungsbedingungen von EA wird klar beschrieben, dass der Nutzer nicht berechtigt ist, Daten oder andere Teile des EA-Services zu verändern. Auch das Ausnutzen von „Exploits, Cheats, undokumentierten Funktionen oder Designfehlern“ ist durch diese Vereinbarung untersagt. In dieser steht auch, dass ein Verstoß eine Sperrung des Accounts nach sich ziehen könnte.

Sperrung des Accounts folgt

Dass erste Spieler, die diese Änderung in den Spiele-Dateien vorgenommen haben, gebannt wurden, ist deshalb nicht verwunderlich. Allerdings bleibt die Frage noch offen, ob das von DICE genutzte Anti-Cheat-Tool FairFight diese Änderungen an den Dateien überhaupt erkennt. Denn die berichteten Account-Sperrungen betreffen bislang nur Streamer oder YouTuber, welche ihre Änderungen öffentlich im Netz verbreitetet haben.