Resident Evil 2 im Test: Vorbildliches Remake trifft auf ordentliche Performance 3/4

Wolfgang Andermahr et al. 273 Kommentare

CPU-Benchmarks mit Titan RTX (Update)

Für die optimale Performance benötigt Resident Evil 2 in Full HD neben einer recht flotten Grafikkarte auch einen schnellen Prozessor. Spielbar ist das Remake zwar auch mit langsameren CPUs, für hohe Leistung benötigt es aber ein schnelles Modell. Und wie bei den Grafikkarten schneiden Produkte von AMD im Spiel besser als gewöhnlich ab.

Die schnellste im Test genutzte CPU für Resident Evil 2 stammt aber aus dem Hause Intel. Auf einer Titan RTX schafft der Core i7-8700K in 1.920 × 1.080 bei maximalen Details 146 Bilder in der Sekunde. Der zweitschnellste Prozessor stammt dann aber aus dem Hause AMD und der Rückstand ist nicht groß. Der Ryzen 7 2700X muss sich nur um sechs Prozent bei den FPS und um zehn Prozent bei den Frametimes geschlagen geben.

Auf den dritten Platz schafft es der Core i7-7700K, der um jeweils zwölf Prozent hinter AMDs Consumer-Flaggschiff zurückliegt. Abermals erstaunlich knapp dahinter platziert sich der Ryzen 5 1600X, der nur um vier und sieben Prozent langsamer arbeitet als Intels CPU. Das bekannte Konkurrenzmodell, der Core i3-8100, liegt deutlich zurück: 21 Prozent weniger Bilder in der Sekunde und 18 Prozent schlechtere Frametimes als bei AMD werden gemessen. Der Ryzen 5 2400G liefert elf Prozent mehr FPS, aber drei Prozent schlechtere Frametimes.

Auch acht Kerne bringen in Resident Evil 2 mehr Performance

Die Ergebnisse zeigen: Resident Evil 2 profitiert deutlich von mehr CPU-Kernen. Auch acht statt sechs Kerne kann das Spiel noch in eine bessere Leistung umwandeln. Entsprechend ist der Ryzen 5 1600X aufgrund der sechs kaum langsamer als der Core i7-7700K mit vier Kernen, auch wenn die CPU von Intel anderswo in einer anderen Liga spielt. Und auch SMT bringt mehr Geschwindigkeit, wie der Vergleich Core i3-8100 zu Core i7-7700K zeigt.

Und dennoch: Auch wenn ein schnellerer Prozessor mehr Performance bringt, reicht auch der langsamste Core i3-8100 für ein flüssiges Spielen aus. Ein schnelleres Produkt bringt dann schlicht noch mehr FPS, was zum Beispiel bei Monitoren mit höheren Bildwiederholfrequenzen Vorteile bringt. Wer mit einer schnellen Grafikkarte Resident Evil 2 dagegen in Ultra HD spielt, muss sich um die CPU keine Gedanken machen – dann zählt nur die Grafikkarte.

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