Falt-Smartphone: Samsung Galaxy Fold mit 4,6 und 7,3 Zoll kostet 2.000 Euro

Nicolas La Rocco 237 Kommentare
Falt-Smartphone: Samsung Galaxy Fold mit 4,6 und 7,3 Zoll kostet 2.000 Euro

Das erste Unpacked 2019 startete Samsung gleich mit der Vorstellung des Galaxy Fold, dem ersten faltbaren Smartphone des Herstellers. Außen sitzt ein 4,6 Zoll großes Display, auf der Innenseite versteckt sich ein 7,3 Zoll großes OLED-Display. Apps lassen sich nach dem Aufklappen ohne nennenswerte Unterbrechung fortsetzen.

Früher als noch zur Entwicklerkonferenz erwartet wird Samsung das Galaxy bereits zum 3. Mai auf den europäischen Markt bringen. Günstig ist das faltbare Smartphone nicht, 2.000 Euro ruft Samsung für das Gerät auf. Kunden werden zwischen sechs verschiedenen Farben wählen und auch das Scharnier personalisieren können. Insbesondere in den Faltmechanismus habe Samsung viel Entwicklungszeit gesteckt.

Im zugeklappten Zustand ist das Galaxy Fold ein etwas dickeres Smartphone mit 4,6 Zoll großem OLED-Bildschirm auf der Außenseite. Darauf läuft ganz normal Android in einer kompakten Ansicht, die drei App-Symbole nebeneinander aufnimmt. Dennoch lässt sich das Smartphone hier vollumfänglich wie jedes andere Smartphone nutzen.

Die Verwandlung zum Tablet findet via App-Continuity statt, das dafür sorgt, dass eine Anwendung nach dem Aufklappen nicht neu geladen werden muss, sondern ohne nennenswerte Unterbrechung im größeren Format fortgesetzt werden kann. Google Maps oder Netflix lassen sich auf dem 7,3 Zoll großen inneren OLED-Display wie auf einem kleinen Tablet nutzen.

Neben der Nutzung von Anwendungen im lediglich größeren Tablet-Format bietet die für das Galaxy Fold angepasste Android-Version auch die Möglichkeit, bis zu drei Anwendungen parallel auszuführen. Samsung zeigte im Rahmen des Unpacked-Events eine große App auf der linken Seite der Innenseite und zwei kleiner dargestellte Apps auf der rechten Seite.

Bei Ausstattungsmerkmalen wie SoC, Speicher oder Kamera soll das Galaxy Fold High-End-Kost bieten, wenngleich noch nicht alle Details bekannt sind. Der Prozessor werde in 7 nm gefertigt, hieß es zur Präsentation, was auf den Einsatz eines Qualcomm Snapdragon 855 statt des eigenen Exynos 9820 aus der 8-nm-Fertigung schließen lässt. Der RAM misst 12 GB, der interne Speicher für den Anwender beträgt 512 GB. Beim Akku setzt Samsung auf eine Zweiteilung auf die linke und rechte Gerätehälfte und bietet in Summe 4.380 mAh. Damit liegt das Galaxy Fold oberhalb des Galaxy S10+.

Bei den Kameras gibt es gleich sechs Objektive: drei auf der Rückseite, zwei auf der Innenseite und eines auf der Vorderseite. So will Samsung sicherstellen, dass unabhängig von Nutzungsmodus immer ein Foto mit der Haupt- oder Selfie-Kamera geschossen werden kann. Die Kameras entsprechen denen der Galaxy-S10-Serie.