X570 für Zen 2: Asus mit vielen Prime-, TUF-, Strix- und ROG-Mainboards

Wolfgang Andermahr 202 Kommentare
X570 für Zen 2: Asus mit vielen Prime-, TUF-, Strix- und ROG-Mainboards

Asus hat auf der Computex gleich mehrere Mainboards mit AMDs neuem X570-Chipsatz vorgestellt, die in verschiedenen Preisklassen und Kategorien einsortiert werden. Gleich zum Start werden die Serien Prime, TUF, Strix und ROG bedacht. Alle haben einen Chipsatzlüfter.

Das Einstiegsserie Prime wird zunächst aus zwei verschiedenen Ablegern bestehen, dem Prime X570-Pro und dem kleineren Prime X570-P. Das Pro bietet drei PCIe-x16-Slots der vierten Generation, das X570-P dagegen nur deren zwei. Die RGB-Beleuchtung fällt verhältnismäßig einfach aus, dasselbe gilt für die Kühlung der Stromversorgung.

Die TUF-Serie besteht aus zwei fast identischen Platinen

Die teurere TUF-Serie besteht aus dem TUF-X570-Plus und dem TUF-X570-Plus-WiFi, die abgesehen von der kabellosen Datenübertragung identisch sind. Die TUF-Mainboards sind bezüglich RGB aufwendiger gestaltet, davon abgesehen ähneln sich die Platinen der Prime- und der TUF-Serie aber in den meisten Details.

Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den Strix-Produkten. Auch zu Prime und TUF gibt es einen größeren Abstand: Strix X570-E, Strix X570-F und Strix X570-I sehen aufgrund der schwarzen Farbgebung nicht nur anders aus, auch die Kühlkörper sind vielfältiger und größer. Es gibt mehr Anschlüsse wie zum Beispiel zusätzliche SATA-Ports und auch die RGB-Beleuchtung wurde deutlich aufgebaut. Das Strix X570-I ist zudem im Mini-ITX-Format gehalten und passt damit auch in entsprechend kleine Gehäuse.

Das Crosshair VIII Impact hat ein eigenartiges Format

Die Flaggschiff-Serie ROG Crosshair hat vier Vertreter. Mit dem ROG Crosshair VIII Formula werben das ROG Crosshair VIII Hero mit und ohne WiFi und das Crosshair VIII Impact um Kunden. Das ROG Crosshair VIII Formula fällt durch den riesigen Kühlkörper auf der Vorder- und die große Backplate auf der Rückseite auf. Beim Crosshair VIII Impact handelt es sich um ein Mainboard im Mini-DTX-Standard, der etwas kleiner als Micro-ATX, aber größer als Mini-ITX ist. Das Board soll laut Asus die gewohnten OC-Qualitäten eines Crosshair-Mainboards auf ein kleineres Format bringen.

Alle X570-Mainboards von Asus bieten PCIe 4.0 von den PCIe-Slots bis zur M.2-SSD. Bei den Anschlüssen der Laufwerke gibt Asus aktuell Übertragungsraten von 4,4 GB/s beim Schreiben und von 4,9 GB/s beim Lesen an. Der PCIe-4.0-Standard kann in der Theorie noch deutlich schneller, doch sollen die aktuellen Controller und die Firmware der ersten NVMe-SSDs für PCIe 4.0 noch limitieren. Abgesehen davon hat jedes Mainboard der Serie einen Acht-Pin- und einen zusätzlichen Vier-Pin-Stecker für eine stabilere Stromversorgung beim Übertakten.

Alle X570-Mainboards von Asus haben einen Lüfter

Ebenso ist jedes X570-Mainboard von Asus mit einem Chipsatzlüfter ausgestattet. Damit ist es gut möglich, dass dies eine Vorgabe von AMD ist, zumal Asus ComputerBase keinen anderen Grund nennen konnte. Der Lüfter ist temperaturgesteuert, allerdings ist noch unklar, zu welcher Zeit der Lüfter mit welcher Drehzahl läuft – und ob dieser im Leerlauf vielleicht auch völlig stillsteht.