Speicher und Display: OnePlus 7 Pro unterstützt UFS 3.0 und HDR10+

Nicolas La Rocco 63 Kommentare
Speicher und Display: OnePlus 7 Pro unterstützt UFS 3.0 und HDR10+
Bild: OnePlus

Mit kleinen Informationshäppchen will OnePlus die Vorstellung des OnePlus 7 Pro am 14. Mai schmackhaft machen. Jetzt hat der Hersteller bestätigt, dass das Smartphone mit der aktuellsten Generation Universal Flash Storage laufen wird. Das schnelle OLED‑Display wird zudem den dynamischen HDR-Standard HDR10+ unterstützen.

Für den 14. Mai wird die Vorstellung zwei neuer OnePlus-Smartphones erwartet: ein OnePlus 7 als leichtes Upgrade des OnePlus 6T (Test), das vermutlich primär den Snapdragon 855 als neues Ausstattungsmerkmal bieten wird, sowie das OnePlus 7 Pro, mit dem der Smartphone-Hersteller in direkte Konkurrenz zu Herstellern wie Apple, Huawei oder Samsung gehen will. Auch beim Preis nähert man sich den genannten Herstellern. Vorabinformationen zufolge ist mit Preisen um 750 Euro zu rechnen.

Wasserabweisend ohne IP-Zertifizierung

Für das OnePlus 7 Pro, dessen Namen zwischenzeitlich mehrfach von OnePlus bestätigt worden ist, gibt der Hersteller via Twitter tröpfchenweise kleine Informationshäppchen preis. Nach der Bestätigung eines Displays mit erhöhter Bildwiederholfrequenz von 90 Hz sowie zuletzt der Absicherung des Smartphones gegen Wasser, wobei hier nach wie vor auf eine IP-Zertifizierung verzichtet wird, stand zum Wochenende die verbaute Speichertechnologie im Fokus, bevor am heutigen Morgen schließlich auf die HDR-Fähigkeiten des Smartphones eingegangen wurde.

UFS 3.0 liefert mindestens 1,2 GB/s

Im OnePlus 7 Pro wird Universal Flash Storage 3.0 (UFS 3.0) verbaut sein, wie CEO Pete Lau über Twitter bestätigt hat. Der Anfang des letzten Jahres von der JEDEC verabschiedete Standard verdoppelt die Datenrate pro Leitung von 5,8 Gbit/s auf 11,4 Gbit/s. Unter Berücksichtigung der 8b10b-Kodierung ist bei Anbindung des Speicher mit einer Lane mit Übertragungsraten von 1.200 MB/s zu rechnen, mit zwei Lanes wären es bis zu 2.400 MB/s. Passende Speichermodule bieten seit Anfang dieses Jahres zum Beispiel Toshiba und Samsung an.

HDR10+ für dynamisches HDR

Für das Display des OnePlus 7 Pro ist HDR10+ bestätigt worden. Der insbesondere von Samsung und Amazon vorangetriebene Standard arbeitet wie Dolby Vision dynamisch, sodass für jeden einzelnen Frame HDR-Metadaten hinterlegt werden können, nachdem dies beim normalen HDR10 noch nicht der Fall war und nur einmalig für den gesamten Film oder die Serie erfolgen konnte. Content-Anbieter, die HDR10+ unterstützen, sind neben Amazon die Studios 20th Century Fox, Universal und Warner Brothers.