Ghost Recon Breakpoint: Ubisoft setzt Koop-Shooter Wildlands fort

Fabian Vecellio del Monego 64 Kommentare
Ghost Recon Breakpoint: Ubisoft setzt Koop-Shooter Wildlands fort
Bild: Ubisoft

Ubisoft spendiert dem Anfang 2017 erschienenen Ghost Recon Wildlands (Test) einen Nachfolger. Der in einer offenen Spielwelt angesiedelte Koop-Shooter soll die Stärken des Vorgängers übernehmen, gleichzeitig aber Schwächen beseitigen. Erscheinen soll der Titel bereits im Herbst 2019, auf dem PC allerdings nicht über Steam.

Gleiches Spielkonzept in neuer Welt und mit mehr Inhalt

In Wildlands verschlug es die Spieler nach Bolivien, in Breakpoint stellt nunmehr ein Pazifik-Archipel den Schauplatz. Auf den vegetativ voneinander abgegrenzten und in Biome unterteilten Inseln betreibt ein dem Silicon Valley entstammender Technik-Unternehmer einen Forschungskomplex, aus dem eine von abtrünnigen US-Spezialeinheiten gekaperte mechanisierte Drohnen-Armee hervorgeht. Im Auftrag der amerikanischen Regierung sollen die Spieler nun Ermittlungen aufnehmen – und geraten dabei hinter feindlichen Linien gefangen: In Breakpoint soll auch der Überlebensaspekt eine größere Rolle spielen. Die Geschichte knüpft dabei an die am 2. Mai 2019 erschienene Wildlands-Mission „Operation Oracle“ an.

Die grundlegenden Spielmechaniken werden ebenfalls aus dem Vorgänger übernommen: Third-Person-Perspektive, Schleichen und taktische Abstimmung innerhalb des Koop-Teams bleiben ebenso wie PvP-Modi erhalten. Neu sind erweiterte Modifikations­möglichkeiten für Waffen und mehr Ausrüstung. Auch neue Charakterklassen und Raids als Endgame-Inhalte sollen das Spiel ergänzen.

Ubisofts Spiele „sind frei von Politik“

Angesichts der im Spiel gegeben Ausgangssituation wird Ubisoft indes nicht müde zu betonen, dass man keine politischen Aussagen treffen wolle. So erklärte ein Entwickler gegenüber Gamespot, dass das Spiel zwar in der Realität verwurzelt sei und Ubisoft Inspiration aus realen Geschehnissen ziehe, aber die Handlung dennoch stets fiktiv bleibe. Diese Vorgehensweise war schon bei vorherigen Spielen des Publishers auf Kritik gestoßen, so etwa beim sich mit Drogen auseinandersetzenden Vorgänger, beim eine fanatisch-religiöse Terror-Sekte thematisierenden Far Cry 5 (Test) und den beiden The-Division-Ablegern.

Veröffentlichung im Herbst dieses Jahres

Ebenfalls Kritik hervorrufen dürfte die Vermarktung: Ghost Recon Breakpoint soll am 4. Oktober 2019 für PlayStation4, Xbox One und PC erscheinen, für den PC allerdings nicht über Steam. Auch Anno 1800 (Test) und zuvor The Division 2 (Test) wurden von der Plattform entfernt und sind nunmehr ausschließlich direkt via Uplay oder aber den Epic Games Store zu beziehen; das gleiche Schicksal ereilt Ghost Recon: Breakpoint von Beginn an. Ubisoft wirbt derweil mit einer Beta-Phase für Vorbesteller.