E3

Jedi Fallen Order: Star-Wars-Spiel mischt Dark Souls, Uncharted & Titanfall

Max Doll 166 Kommentare
Jedi Fallen Order: Star-Wars-Spiel mischt Dark Souls, Uncharted & Titanfall
Bild: EA

Den Auftakt der E3-Pressekonferenzen hat sich EA gesichert. Das Unternehmen zeigt erstmals eine längere Gameplay-Sequenz aus dem Star-Wars-Spiel Jedi: Fallen Order und erklärt, was Spieler erwarten können. Die Vorbilder, derer sich das von Respawn entwickelte Einzelspieler-Spiel bedient, sind vielfältig.

Gameplay aus Jedi Fallen Order

Wie sich Jedi Fallen Order spielt, zeigt EA mit einem rund 14 Minuten langen Trailer, in dem der Padawan Cal Kestis Wookies aus den Klauen des Imperiums befreien soll. Dazu schwingt er Lichtschwert und Machtkräfte, was EA in jedem Kampf durch möglichst kreative Tötungen zu zeigen versucht. Ein Soldat wird im Spiel etwa vor seinen eigenen, eingefroren Laserblitz geschoben.

Für Interaktionen mit der Umgebung ist der Robot-Begleiter „BD1“ (lies: Buddy) zuständig, der normalerweise auf dem Rücken des Protagonisten herumwuselt. Spieler und Roboter werden dabei im Laufe des Spiels neue Fertigkeiten erlangen, die es ihnen erlauben, neue Bereiche der Spielwelt zu betreten. Sie sollen so einen Grund haben, alte Bereiche noch einmal zu besuchen, berichtet Game Informer nach einem Besuch bei den Entwicklern, was, so der Bericht, von der Metroid-Serie inspiriert wurde.

Gereist wird dabei per Schiff, das gleichzeitig als Ladebildschirm dient. Während der Reise zum neuen Zielort, die hier den Ladevorgang maskiert, darf das Vehikel erkundet und mit Mitstreitern gesprochen werden.

Das Gameplay mischt verschiedene Einflüsse. Die Explorationssequenzen wiederum, in denen geklettert, ein wenig gerätselt und gesprungen wird, erinnern an Uncharted, das Wallrunning wiederum an Respawns Titanfall. Exploration ohne Navigations-Wegmarken, Exekutionen und ein mitdenkender Ansatz in Kämpfen sollen, wenngleich ohne den brutalen Schwierigkeitsgrad, von From Software (Dark Souls, Sekiro) inspiriert worden sein.

Die Verbindung lässt sich auch an BD1 beobachten: Der Droide heilt den Spieler, kann dies zwischen Speicherpunkten aber nicht unbegrenzt oft tun – was der Funktion der Estus-Flaschen in Dark Souls entspricht. Wer überdies zu einem vorherigen Speicherpunkt zurückläuft, bevölkert die Welt wieder mit Gegnern. Entwickler Respawn wolle zwar, dass Spieler Erfolg hätten, aber auch ein wenig Mühe abverlangen, heißt es in dem Bericht.