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Kein FSR 4.1 auf RDNA 3.5: AMD lässt Millionen APU-Nutzer im Regen stehen

Volker Rißka
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Kein FSR 4.1 auf RDNA 3.5: AMD lässt Millionen APU-Nutzer im Regen stehen
Bild: AMD

AMD und FSR auf mobilen Chips wird auch in naher Zukunft ein Trauerspiel sein. Denn FSR 4.1 gibt man für RDNA 3.5 vorerst nicht frei. Damit sind viele aktuelle Mainstream-Chips der Serien Strix Point und Krackan Point betroffen, dazu auch der Nachfolger Gorgon Point, Handheld-Lösungen diverser Art und auch noch das Halo-Produkt.

AMDs modernste APUs stehen im Regen

AMD Strix Halo und der kürzlich angekündigte Nachfolger AMD Gorgon Halo setzen nämlich auf die gleiche GPU-IP, RDNA 3.5 genannt. Diese wurde explizit für den mobilen Einsatz von RDNA weiterentwickelt, steht nun aber allein auf dem Abstellgleis. Denn die in den Halo-Produkten bis zu 40 CU starke und durchaus sehr potente integrierte Grafikeinheit wird wohl kein neuestes FSR erhalten, erklärte AMD gegenüber Medienvertretern auf der Computex 2026. Zumindest sei dies derzeit nicht geplant und man müsse zunächst die Vor- und Nachteile abwägen.

Dabei atmete die AMD-Fangemeinde erst vor drei Wochen auf: AMD erklärte hier, das leistungsstarke KI-Upsampling FSR 4.1, das bislang ausschließlich RDNA-4-Grafikkarten der Serie Radeon RX 9000 vorbehalten war, offiziell auch auf älteren Radeon-Grafikkarten anzubieten.

Im Vergleich zu FSR 3.1 benötigt FSR 4.1 (Test) zwar geringfügig mehr Leistung, womit der unmittelbare FPS-Schub je Upsampling-Stufe geringer ausfällt; die Bildqualität steigt aber massiv. In Summe sogar so viel, dass FSR 4.1 Performance beständig und über beinahe sämtliche unterstützten Spiele hinweg eine bessere Bildqualität bietet, als sie Spieler zuvor mit FSR 3.1 Quality erreichen konnten. Mitunter wird auf höheren Auflösungen gar FSR 3.1 Native geschlagen.

Wie deutlich modernes KI-Upsampling in diesem Aspekt gegenüber älteren Upsampling-Techniken und auch einer „nativen“ Berechnung, bei der jeder Frame direkt in der Ausgabe­auflösung gerendert wird und anschließend TAA zum Einsatz kommt, überlegen ist, hat im Februar erst ein groß angelegter Upsampling-Blindtest mit der ComputerBase-Community unterstrichen.

RDNA 2, 3, 4: Ja, RDNA 3.5: Nein

Besitzer einer RDNA-3-Grafikkarte, darunter auch die beliebten ehemaligen Topmodelle Radeon RX 7900 XT und RX 7900 XTX, erhalten also schon nächsten Monat kostenlos und per Software-Update mehr FPS bei gleichzeitig endlich wieder zeitgemäßer Bildqualität in allen Spielen, die schon bisher FSR 4(.1) boten. Die Umsetzung für RDNA-2-Grafikkarten der RX-6000-Reihe soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen, AMD spricht von „Anfang 2027“.

Aber RDNA 3 und RDNA 2 sind eben nicht RDNA 3.5. Millionen Kunden von Notebooks, Mini-PCs und Handhelds mit dieser Grafik-Technologiestufe müssen deshalb wohl weiter darauf verzichten, während Intel selbst den iGPUs zuletzt Multi-Frame-Generation verpasst hat und so in vielen iGPU-Dingen AMD davongezogen sind. Letztlich kann bei AMD wohl nur auf den Nachfolger Medusa Point und Ableger gehofft werden, der RDNA-4-Technologie in die APUs bringen dürfte.

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