Thermaltake Toughram RGB: Zehn adressierbare LEDs im DDR4-RAM mit hoher Krone

Frank Meyer 23 Kommentare
Thermaltake Toughram RGB: Zehn adressierbare LEDs im DDR4-RAM mit hoher Krone
Bild: Thermaltake

Der Toughram RGB ist Thermaltakes erste Umsetzung von bunt beleuchtetem DDR4-RAM, der über zehn in einer großen Krone gefasste RGB-Leuchtdioden Lichteffekte produzieren kann. Synchronisierbar mit allen gängigen Software-Lösungen von Mainboard-Herstellern, werden die RAM-Kits in drei Abstufungen bis DDR4-3600 angeboten.

Toughram-RGB-Serie mit ausladender LED-Krone

Bunt leuchtender Arbeitsspeicher wird nun auch von Thermaltake für den Marktstart vorbereitet. Und mit den DDR4-RAM-Kits der Toughram-RGB-Serie, die sich jeweils aus zwei Einzelmodulen zu je 8 GB zusammensetzten, fällt der Einstieg beim Design sehr prägnant aus. Abseits der in der Höhe ausladenden Krone, in der zehn adressierbare LEDs verbaut sind, sind die RAM-Module von Thermaltake optisch vergleichsweise dezent gestaltet. Der Heatspreader ist aus gebürstetem Aluminium in Schwarz gefertigt und zeigt graue Akzente.

Thermaltake Toughram RGB

Technisch sind die RAM-Kits hingegen weniger auffällig, denn mit Abstufungen von DDR4-3000, DDR4-3200 und DDR4-3600 adressieren sie Spieler und Enthusiasten, die keine Rekorde beim Overclocking anstreben. Nutzbar sind die höheren Geschwindigkeiten – wie allgemein üblich – auch bei den Kits von Thermaltake über im XMP-Profil hinterlegte Datensätze, die beim Systemstart nicht automatisch geladen, sondern erst manuell aktiviert werden müssen.

Die beiden langsameren Toughram-RGB-Kits (DDR4-3000, DDR4-3200) werden von Thermaltake mit einer Latenz von CL16 angegeben, wohingegen das schnellste 16-GB-Kit (DDR4-3600) mit einer Latenz von CL18 spezifiziert ist. Als Versorgungsspannung benötigen alle Toughram-RGB-DIMMs im schnelleren Modus 1,35 Volt. Welche RAM-ICs dabei zum Einsatz kommen, ist bislang nicht bekannt.

Leuchtkraft und Effekte flexibel einstellbar

Thermaltake bietet für das gesamte Produktportfolio mit RGB-Beleuchtung eine eigene Software namens „TT RGB PLUS SOFTWARE“ an, über die auch der neue Toughram-RGB-Arbeitsspeicher den eigenen Vorlieben angepasst werden kann.

Thermaltake TT RGB Plus Software
Thermaltake TT RGB Plus Software (Bild: Thermaltake)

Zudem sind dort bereits eingestellte Effekte und die Leuchtstärke anderer Komponenten einfach synchronisierbar. Ferner unterstützt die Toughram-RGB-Serie ebenso die Software-Lösungen von diversen Mainboard-Herstellern, drunter Asus (Aura Sync), ASRock (Polychrome), Gigabyte (RGB Fusion) und MSI (Mystic Light Sync), um die Beleuchtung im System abzustimmen. Zusätzlich bewirbt Thermaltake die Kompatibilität all seiner RGB-Produkte zum Razer-Chroma-Ökosystem, das eine weitere zentrale Lösung über die Software „Razer Synapse 3“ zur Konfiguration und Synchronisation darstellt.

Wann und zu welchen Preisen Thermaltakes neue DDR4-Kits in den Verkauf starten sollen, ist aktuell noch nicht bekannt.