CES 2020

JBL Quantum One: Gaming-Headset mit Head Tracking, ANC und RGB

Frank Hüber 42 Kommentare
JBL Quantum One: Gaming-Headset mit Head Tracking, ANC und RGB
Bild: JBL

Zur CES 2020 steigt JBL in das Gaming-Segment ein und bringt gleich mehrere Headsets für Spieler, die die Bedürfnisse von Einsteigern bis hin zu ambitionierten Spielern mit Preisen zwischen 60 und 250 Euro abdecken sollen.

Das Highlight der für JBL neuen Kategorie ist der Kopfhörer JBL Quantum ONE, der mit JBL QuantumSphere 360 und Head-Tracking-Sensoren ein neues Hörerlebnis bieten und eine noch genauere Ortung von Gegnern und Bewegungen ermöglichen soll.

Sieben Headsets in allen Variationen

JBL startet gleich mit sieben Headset-Modellen: Quantum 200, 300, 400, 600, 800 und Quantum One – von der günstigeren kabelgebundenen Version bis hin zu kabellosen, USB- und Hybrid-Headsets. Bei allen Headsets handelt es sich um Over-Ear-Modelle. Die Quantum 200 nutzen ein 3,5-mm-Klinkekabel, die Quantum 300, 400 und der Quantum One können über USB oder Klinke angeschlossen werden und der Quantum 600 und 800 bieten neben Klinke eine drahtlose Übertragung im 2,4-GHz-Bereich. Nur der Quantum 800 verfügt zudem über Bluetooth 5.0.

Die Modelle JBL Quantum 300, Quantum 400, Quantum 600 und Quantum 800 sind mit der neuen QuantumSurround-Technologie von JBL ausgestattet, die von der PC-Software JBL QuantumEngine unterstützt wird und auf 7.1-Surround-Sound setzt. Durch zusätzliche vertikale Kanäle soll hierbei eine breitere und realistischere Klangbühne erzeugt werden, so JBL.

Nur das Flaggschiff mit Head Tracking

Das Flaggschiff JBL Quantum One setzt hingegen auf JBLs QuantumSphere-360-Technologie. Dabei kommen proprietäre Algorithmen und integrierte Head-Tracking-Sensoren zum Einsatz, wodurch die Ortung von Gegnern in Spielen verbessert werden soll. Bei der Entwicklung des Headsets hat JBL ausgiebige Tests mit Spielern auf der ganzen Welt durchgeführt, um die Algorithmen zu verbessern, so das Unternehmen. Um das Head Tracking nutzen zu können, muss das Headset über USB mit dem Computer verbunden und die JBL-Software verwendet werden. Dreht der Nutzer seinen Kopf, soll er so das Gefühl haben, sich tatsächlich in einem Raum zu befinden, indem sich die Soundausgabe seinen Bewegungen anpasst. Ein Geräusch direkt hinter dem Nutzer wird somit auf das linke Ohr umgestellt, wenn er seinen Kopf um 90 Grad nach links dreht.

Über die QuantumEngine kann zudem auch die RGB-Beleuchtung des Headsets angepasst werden.

ANC beim Quantum 800 und Quantum One

Beim Quantum 800 und Quantum One bietet JBL zudem eine aktive Geräuschunterdrückung, so dass Umgebungsgeräusch beim Spielen möglichst umfangreich ausgeblendet werden können.

Die Modelle JBL Quantum 200, Quantum 300 und Quantum 400 setzten auf Memory-Foam-Ohrpolster aus PU-Leder, während die Quantum 600, Quantum 800 und der Quantum ONE mit Leder ummantelte Memory-Foam-Ohrpolster bieten.

Alle Headsets der Quantum-Reihe sind plattformübergreifend einsetzbar und ermöglichen eine Verbindung mit PC, Mac, Xbox, PlayStation, Nintendo Switch, Smartphone und VR-Brillen. Allen gemein ist zudem das klappbare oder abnehmbare Boom-Mikrofon mit Echounterdrückung.

Ab April von 60 bis 250 Euro

Die neuen Gaming-Headsets von JBL kommen im Frühjahr 2020 in den Handel. Die UVP des Quantum 200 liegt bei 59,99 Euro, die des Quantum 300 bei 79,99 und die des Quantum 400 bei 99,99 Euro. Der Quantum 600 besitzt eine UVP von 149 Euro, der Quantum 800 von 199 Euro und der Quantum One von 249 Euro.