Resident Evil 4: Capcom plant Remake im Jahr 2022

Max Doll
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Resident Evil 4: Capcom plant Remake im Jahr 2022
Bild: Capcom

Capcom wird ein drittes Resident Evil als Remake neu auflegen. Geplant ist, 2022 ein runderneuertes Resident Evil 4 zu veröffentlichen, heißt es aus der Gerüchteküche. Das Spiel erhielt bei Veröffentlichung im Jahr 2005 herausragende Wertungen, rückte aber ein Stück weiter von den Horror-Wurzeln der Reihe ab.

Trotzdem gilt Teil 4 auf Spielkonsolen als ein absoluter Höhepunkt der Serie und als Evergreen. Welchen Status der Titel hat, zeigt sich in der Übernahme zahlreicher Elemente des Designs durch andere Entwickler. Nur die PC-Version wurde aufgrund technischer Schwächen zunächst negativer aufgenommen. Ein Remake muss daher auf inhaltlicher Ebene hohen Erwartungen gerecht werden.

Bekannte Namen sind dabei

Mit dieser Aufgabe hat Capcom das im japanischen Osaka angesiedelte Studio M-Two betraut, berichtet Video Games Chronicle unter Berufung auf mehrere Quellen aus dem Umfeld von Publisher Capcom. M-Two wurde von Tatsuya Minami gegründet, dem ehemaligen CEO von Platinum Games und hat weitere Mitarbeiter dieses Studios sowie von Capcom rekrutiert. Das Studio durfte außerdem bereits am Remake von Resident Evil 3 (Test) mitwirken.

Das seit 2018 vorbereitete und nun in vollem Umfang gestartete Projekt habe darüber hinaus den Segen von Shinji Mikami, der die Entwicklung des Klassikers geleitet hat, berichtet Video Games Chronicle. Mikami habe zwar die Leitung des Projekts abgelehnt, aber „informelle Ratschläge“ gegeben.

Informationen passen

Eine Neuveröffentlichung von Resident Evil 4 würde zum bisherigen Capcom-Schema passen: 2019 wurde Resident Evil 2 (Test) neu aufgelegt, der dritte Teil war im vergangenen März an der Reihe. Für das nächste Jahr ist, so sich Gerüchte als korrekt erweisen, mit Resident Evil 8 eine Fortsetzung der Serie vorgesehen.

Ein weiteres Remake im darauffolgenden Jahr würde den jährlichen Rhythmus an Neuerscheinungen aufrechterhalten. Da Teil 8 laut den Gerüchten mit einigen neuen Elementen aufwarten wird, hätte eine Fortsetzung der Remake-Strategie den Vorteil, auch Traditionalisten neues Futter in die Hand zu geben.