Beats Flex: In-Ears mit AirPods-Technik von Apple für 48,65 Euro

Frank Hüber 29 Kommentare
Beats Flex: In-Ears mit AirPods-Technik von Apple für 48,65 Euro
Bild: Beats

Mit den Beats Flex stellt Beats neue In-Ear-Kopfhörer mit Nackenband vor, die als kostengünstige Fortsetzung der BeatsX gesehen werden können. Mit W1-Chip, USB-C und bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit kosten sie unter 50 Euro. Die Beats Flex sind die bislang preiswertesten In-Ear-Kopfhörer des Unternehmens.

Die Nackenband-In-Ears setzen auf das Design der BeatsX, wurden aber technisch überarbeitet. Unter anderem kommt ein neuer Audiotreiber mit mehrschichtiger Membran mit Zwei-Kammer-Akustik zum Einsatz und das Mikrofon soll verbessert worden sein. Eine Belüftung der Ohrhörer soll den Druck auf die Ohren verringern. Die magnetischen Ohrhörer bieten eine automatische Wiedergabe- und Pausefunktion, wenn sie in die Ohren eingesetzt und aus den Ohren genommen und verbunden werden. Über die Bedienelemente am Gerät kann die Lautstärke angepasst, die Wiedergabe gesteuert, Anrufe entgegengenommen und der Sprachassistent aktiviert werden.

Das Nackenband ist aus Nitinol gefertigt, einer Nickel-Titan-Legierung, die über ein Formgedächtnis verfügt. Das Aufladen des Akkus, der in das Nackenband integriert ist, erfolgt über USB-C. Eine Schnellladefunktion sorgt nach 10 Minuten für eine Wiedergabezeit von bis zu 1,5 Stunden.

H1-Chip von Apple zur Integration

Statt des H1-Chips aus den AirPods Pro kommt in den Beats Flex der W1-Chip zum Einsatz, der auch schon in den ersten AirPods von Apple aus dem Jahr 2016 eingesetzt wurde. Auch dieser bietet aber die von den AirPods bekannte Funktion, die Ohrhörer in der Nähe eines iPhones automatisch mit diesem über einen Hinweis zu koppeln. Sind die Beats Flex gekoppelt, können sie mit jedem Apple-Gerät, das mit iCloud synchronisiert ist, verwendet werden. Die Beats Flex unterstützen zudem Apples Audiofreigabe über iPhone oder iPad, mit der man Musik kabellos zeitgleich für andere Beats-Kopfhörer oder AirPods freigeben kann.

Mit eigener App auch für Android

Trotz Apple-Integration unterstützen die Beats Flex explizit auch Android-Smartphones, was ebenso durch die Nutzung von USB-C unterstrichen werden soll. Über den Google Play Store können sich Android-Nutzer die Beats-App herunterladen und Funktionen wie das schnelle Koppeln und die Abfrage des Gerätestatus (beispielsweise des Batteriestands) nutzen, aber auch Firmwareupdates einspielen.

Vorbestellung für 48,65 Euro startet heute

Die Beats Flex erscheinen in vier Farben – Beats Black, Yuzugelb, Rauchgrau und Flammenblau. Beats Black und Yuzugelb können ab sofort für 48,65 Euro bei Apple vorbestellt werden. Die Auslieferung beginnt am 21. Oktober. Bei Händlern werden diese Farben ab November 2020 erhältlich sein. Die Farben Rauchgrau und Flammenblau werden hingegen erst ab Anfang 2021 verfügbar sein.

Beats Flex
Beats Flex (Bild: Beats)