Forza Motorsport 7: Verkauf wird im September eingestellt

Max Doll
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Forza Motorsport 7: Verkauf wird im September eingestellt

Gut vier Jahre nach Erscheinen wird Forza Motorsport 7 (Test) vom Markt genommen. Ab dem 15. September lassen sich das Spiel sowie alle dazugehörigen DLCs nicht länger erwerben. Besitzer können wie üblich weiterhin spielen. Auch Multiplayer- und Online-Dienste bleiben erhalten.

Eine Besonderheit gibt es für Game-Pass-Spieler: Wenn sie einen DLC für Forza Motorsport 7 gekauft haben, erhalten sie am 2. August ein Token, mit dem sie den Titel weiterhin spielen können.

Bis zum Aus günstiger zu haben

Bis zum 15. September bietet Microsoft das Spiel zudem mit Rabatt an. Das Hauptprogramm wird für rund 10 Euro im Microsoft Store verkauft, die Ultimate Edition mit allen DLCs kostet rund 20 Euro.

Für Freunde guter Rennspiele auf echten Rennstrecken mit gigantischem Fuhrpark und einer Abstimmung zwischen Arcade und Simulation liefert das viel Gegenwert für das Geld, zumal es in dem Segment an Konkurrenz fehlt und Microsoft das Belohnungssystem gründlich verbessert hat. Forza Horizon, das in diesem Jahr fortgesetzt wird, ist deutlich stärker in Richtung Arcade getrimmt und punktet mit einer offenen Welt, also einer anderen Konzeption.

Einen Grund für das Aus im Verkauf nach rund vier Jahren nennt Entwickler Turn 10 nicht. Wahrscheinlich ist erneut, dass auslaufende Lizenzen den weiteren Verkauf unmöglich machen. Diese werden dabei nicht den Soundtrack, sondern eher den Fuhrpark zum Gegenstand haben.

Das baldige Verschwinden kommt nicht unerwartet, auch Forza Horizon 2 verschwand nach gut vier Jahren von der Verkaufsfläche. Dort allerdings war immerhin ein Nachfolger zu haben. Forza Motorsport 7 ist hingegen der aktuelle Teil der Reihe.

Abo-Zukunft

Das stellt so lange kein Problem dar, wie es auch einen Nachfolger gibt, der die gleiche Lücke besetzt, gerade vor dem Hintergrund des Game Pass. Denn das Spiel verschwindet auch aus dem Angebot des Abos – denn der gewährt einen Mietzugriff, macht aber nicht zum Besitzer der Spiele. Betroffenen Spielern bleibt dank Vorwarnung nun immerhin genug Gelegenheit, im Zweifel nachzukaufen.

Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „Iwwazwersch“ für den Hinweis zu dieser Meldung!

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