Stellar Blade im Test: Fazit

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Wolfgang Andermahr
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Stellar Blade beeindruckt im Test mit einer sehr hohen Framerate, die es im AAA-Segment so schon lange nicht mehr gegeben hat. Selbst Einsteiger-Grafikkarten liefern in WQHD teils deutlich mehr als 60 FPS und auch höhere Auflösungen sind möglich. Das ist ein beeindruckendes Ergebnis. Es kommt aber auch zu einem Preis, denn grafisch ist Stellar Blade zwar ordentlich, kann aber vor allem bei der Beleuchtung nicht mit der aktuellen Spiele-Generation auf Basis der Nachfolge-Technik Unreal Engine 5 mithalten. Ja, die „UE5“ kostet mehr Leistung, liefert aber auch mehr.

Im Test zeigt sich darüber hinaus, dass GeForce-Grafikkarten die höchste Leistung bieten und Radeons durchweg das Nachsehen haben, was bei UE4-Spielen aber ziemlich normal ist. Intels Arc-Beschleuniger schneiden ordentlich ab und fallen weder negativ, noch positiv aus dem Rahmen.

60 FPS werden in Stellar Blade erreicht ab (Direkt zu den Benchmarks):
Nvidia AMD Intel
2.560 × 1.440 RTX 5060
RTX 4060
RX 9060 XT
RX 7700 XT
Arc B580
Arc A750
3.440 × 1.440 RTX 5060
RTX 4060
RX 9060 XT
RX 7700 XT
Arc B580
Arc A770
3.840 × 2.160 RTX 5060
RTX 4060 Ti
RX 9070
RX 7900 XT

Stellar Blade unterstützt als Upsampling DLSS 4 sowie FSR 4, die beide bezüglich der Bildstabilität der nativen Auflösung mitsamt dem spieleigenen TAA weit überlegen sind. Als Alternative gibt es FSR 3.1, das dann weit hinter allen anderen Varianten inklusive „Nativ“ zurück liegt. XeSS fehlt dagegen gänzlich, was dann für die Arc-Grafikkarten zum Nachteil wird.

Um die gravierenden optischen Unterschiede auch in den Benchmarks „abzubilden“, wurden in diesem Test erstmals Unterschiede bei den Upscaling-Settings gemacht: GeForce RTX und Radeon RX 9000 nutzen DLSS 4/FSR 4, alle anderen die native Auflösung inklusive TAA. RX 7000 und Intel Arc haben damit klar das Nachsehen bei den FPS, aber das Ergebnis sieht trotzdem noch nicht so gut aus wie mit DLSS 4 und FSR 4.

Für sich genommen macht die PC-Version von Stellar Blade mit ihrer hervorragenden Performance und ihrem stabilen Betrieb einen guten Eindruck, nur das Frame Pacing erweist sich noch als Baustelle. Aufgrund der hohen Framerate fällt das auf einem VRR-Monitor nicht massiv auf, aber auch ohne sollte es besser laufen. Wer diesen Makel akzeptieren kann, kann bedenkenlos zur PC-Version von Stellar Blade greifen.

Stellar Blade im Technik-Test
Die technischen Merkmale
Stellar Blade Eigenschaften
Entwickler SHIFT UP Corporation
Publisher Sony
Engine Unreal Engine 4.27
API DirectX 12
Nvidia Reflex
Nvidia Reflex 2 Nein
AMD Anti-Lag 2 Nein
HDR
Widescreen (21:9) (Screenshot-Vergleich)
Kantenglättung TAA
Temporales Upsampling
Nvidia DLSS 4 Transformer
Nvidia DLSS Super Resolution (SR)
Nvidia DLSS Ray Reconstruction (RR) Nein
Nvidia DLSS Frame Generation (FG)
Nvidia DLSS Multi Frame Generation (MFG)
AMD FSR 4 Super Resolution (SR) ✓ (per AMD-App)
AMD FSR Super Resolution (SR)
AMD FSR Frame Generation (FG)
Intel XeSS Super Resolution (SR) Nein
Intel XeSS Frame Generation (FG) Nein
Epic UE TSR (SR) Nein
Native Auflösung + Upsampling ✓ (DLAA, FSR Native)
Direkt zur Upsampling-Analyse
Raytracing Nein
60 FPS im Benchmark ab (mit DLSS/FSR Quality)
WQHD RTX 5060 / RTX 4060 / RX 9060 XT / RX 7700 XT / Arc B580 / Arc A750
UWQHD RTX 5060 / RTX 4060 / RX 9060 XT / RX 7700 XT / Arc B580 / Arc A770
UHD RTX 5060 / RTX 4060 Ti / RX 9070 / RX 7900 XT
Direkt zu den Benchmarks
Release-Datum 11. Juni 2025
Preis zum Release 70 Euro
90 Euro (Complete Edition)

ComputerBase hat Stellar Blade von Publisher Sony zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

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