NZXT Manta im Test: Großer Mini-Tower mit perfektem Kabelmanagement

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Carsten Lissack
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Erfahrungen

Dank des für ein Mini-ITX-Gehäuse großen Volumens gestaltet sich der Zusammenbau des Testsystems spielend leicht. Auffällig, jedoch nicht weiter störend, ist der Lack, der von den Schrauben absplittert. Beim Einbau der Hauptplatine ist es je nach vormontiertem CPU-Kühler ratsam, den vorinstallierten Hecklüfter vor der Montage auszubauen und ihn anschließend wieder anzuschrauben, da es sonst zu Platzkonflikten während des Einsetzens kommen kann.

Das Kabelmanagement ist eins: perfekt

Dank des unscheinbaren Verdecks sieht das Kabelmanagement nach dem Verlegen sämtlicher Kabel traumhaft aus. Kein einziges Kabel tritt mehr in den Vordergrund. Für das Verlegen der Stränge stehen im NZXT Manta 29 mm zur Verfügung.

Das NZXT Manta lässt dank der Ausbuchtung des Seitenteils CPU-Kühler bis zu einer Höhe von 165 mm zu. Pixelbeschleuniger dürfen eine Länge von 335 nicht überschreiten, wenn Frontlüfter mit Standardrahmenbreite installiert sind.

Diagramme
Grafikkartenlänge (Referenzdesign)
  • Benötigter Platz:
    • AMD Radeon R9 295X2
      30,5
    • AMD Radeon R9 290X
      27,5
    • Nvidia GeForce GTX 970
      27,5
    • AMD Radeon R9 285
      27,0
    • Nvidia GeForce GTX Titan
      27,0
    • Nvidia GeForce GTX 980
      27,0
    • Nvidia GeForce GTX 780 Ti
      27,0
    • AMD Radeon R9 270X
      24,0
    • AMD Radeon R7 260X
      17,5
  • Vorhandener Platz:
    • Thermaltake Suppressor F31
      44,5
    • Cooler Master MasterCase 5
      41,2
    • NZXT Noctis 450
      40,5
    • Antec Signature S10
      34,5
    • Silverstone Mammoth MM01
      33,8
    • NZXT Manta
      33,5
    • Streacom F12C
      31,0
Einheit: Zentimeter (cm)

Messergebnisse

Wie ComputerBase Gehäuse testet, kann im Detail im Artikel „So testet ComputerBase Gehäuse“ nachvollzogen werden.

Lautstärke

Mit einer durchschnittlichen Geräuschkulisse von 33,6 Dezibel bei anliegenden 5 Volt kann das NZXT Manta als flüsterleise bezeichnet werden. Absolute Stille erreicht das Gehäuse mit den drei bereits vormontierten Lüftern allerdings nicht. Wird die Umdrehungszahl auf ihr Maximum erhöht, so beträgt die Lautstärke im Durchschnitt 37,4 Dezibel. Für rechenintensive Anwendungen oder Spiele, bei denen die Hardware entsprechend gut gekühlt werden muss, ist dies ein noch akzeptabler Wert. Die Schwelle zur störenden Geräuschquelle wird noch nicht überschritten.

HDDs gehören in den Boden, nicht an die Rückwand

Die entkoppelte Festplattenaufnahme am Boden des NZXT Manta dämpft 3,5"-Festplatten deutlich in ihrer Resonanzübertragung. Dies kann von der Annahme an der Rückwand nicht behauptet werden. Soll also eine 3,5"-Festplatte Einzug in das Manta erhalten, so ist die entkoppelte Aufnahme am Boden bevorzugt werden.

Lautstärke
Lautstärke – Vorne
  • Vorne:
    • Thermaltake Suppressor F31 (5 V)
      29,1
    • NZXT Noctis 450 (5 V)
      30,4
    • NZXT Manta (5 V)
      33,4
    • Silverstone Mammoth MM01 (5 V)
      34,2
    • Thermaltake Suppressor F31 (12 V)
      34,7
    • NZXT Manta (12 V)
      36,9
    • NZXT Noctis 450 (12 V)
      37,7
    • Silverstone Mammoth MM01 (12 V)
      57,6
Einheit: dB(A)

Temperatur

Mit der Nvidia GTX 650 Ti Boost und ihrem Radiallüfter erreicht der Prozessor eine Temperatur von 47 °C bei voller Umdrehungsgeschwindigkeit aller im Computer verbauten Lüfter. Wird die Spannung der Ventilatoren auf 5 Volt reduziert, steigt die CPU-Temperatur auf 56 °C an.

Kommt stattdessen die Asus GTX 760 DirectCU II OC mit zwei Axiallüftern im System zum Einsatz, fällt die Prozessor-Temperatur mit 54 °C und 64 °C mehrere Grad Celsius höher aus.

Die Nvidia GTX 650 Ti Boost selbst erreicht in beiden Szenarien 60 °C beziehungsweise 73 °C. Das Axialmodell Asus GTX 760 DirectCU II OC kommt auf 67 °C und 81 °C und fällt höher aus.

Genauso deutlich sind die Temperaturunterschiede zwischen den beiden Kühlprinzipien der Grafikkarten bei der Mainboardtemperatur. Mit der Asus GTX 760 DirectCU II OC fällt diese mit 50 °C um 8 °C höher aus als mit dem Radiallüfter der Nvidia GTX 650 Ti Boost.

Sofern temperaturbedingt nötig, empfiehlt sich im NZXT Manta wie in den meisten Gehäusen die Nutzung einer Grafikkarte mit Radiallüfter, da diese die Wärme direkt abführt, ohne sie im Gehäuse zu verwirbeln und andere Komponenten zu belasten.

Systemtemperaturen
Systemtemperaturen – CPU
  • Nvidia GTX 650 Ti Boost:
    • Silverstone Mammoth MM01 (12 V)
      38
    • NZXT Manta (12 V)
      47
      Mini-ITX-Testsystem
    • NZXT Noctis 450 (12 V)
      49
    • NZXT Noctis 450 (5 V)
      51
    • Thermaltake Suppressor F31 (12 V)
      51
    • Streacom F12C (12 V)
      51
    • Silverstone Mammoth MM01 (5 V)
      54
    • NZXT Manta (5 V)
      56
      Mini-ITX-Testsystem
    • Thermaltake Suppressor F31 (5 V)
      57
    • Streacom F12C (5 V)
      61
  • Asus GTX 760 DirectCU II OC:
    • Silverstone Mammoth MM01 (12 V)
      47
    • NZXT Noctis 450 (12 V)
      50
    • NZXT Manta (12 V)
      54
      Mini-ITX-Testsystem
    • NZXT Noctis 450 (5 V)
      56
    • Thermaltake Suppressor F31 (12 V)
      56
    • Streacom F12C (12 V)
      56
    • NZXT Manta (5 V)
      64
      Mini-ITX-Testsystem
    • Silverstone Mammoth MM01 (5 V)
      67
    • Streacom F12C (5 V)
      73
    • Thermaltake Suppressor F31 (5 V)
      74
Einheit: °C

Leistungsaufnahme

Mit 2,5 Watt bei anliegenden 5 Volt und 7,8 Watt bei 12 Volt kann der Stromverbrauch der drei Lüfter als niedrig bezeichnet werden.

Leistungsaufnahme
  • 5 Volt:
    • Silverstone Mammoth MM01
      1,0
    • Cooler Master MasterCase 5
      1,6
    • NZXT Manta
      2,5
    • LEPA Lenyx
      2,7
    • NZXT Noctis 450
      2,9
    • Antec Signature S10
      3,5
  • 12 Volt:
    • Cooler Master MasterCase 5
      3,6
    • Antec Signature S10
      7,3
    • NZXT Manta
      7,8
    • NZXT Noctis 450
      10,4
    • LEPA Lenyx
      10,5
    • Silverstone Mammoth MM01
      29,7
Einheit: Watt (W)
Aktuelle Community-Benchmarks:
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- Forza Horizon 6
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