Gigabyte Radeon R9 290X im Test: Die Kraft des Windes gegen Hawaii
4/5Leistungsaufnahme
Bei der Leistungsaufnahme liegt das PCB samt Kühlsystem von Gigabyte auf ein und demselben Niveau mit dem Referenzdesign von AMD. Unter Last macht sich hingegen die Übertaktung, die die Grafikkarte im „Uber“-Modus auch dauerhaft hält, bemerkbar. 40 MHz oder vier Prozent mehr Takt resultieren in gut 21 Watt oder fünf Prozent mehr Leistungsaufnahme als beim Referenzdesign im „Uber“-Modus. Im „Quiet“-Modus sorgen die reduzierten Taktraten hingegen für eine deutlich gesenkte Leistungsaufnahme von 374 Watt.
Kühlung
Ja, die Gigabyte Radeon R9 290X hält über den gesamten Testparcours den erhöhten Maximaltakt von 1.040 MHz, muss dafür aber bis an das Drehzahllimit aufdrehen. Das Resultat: mit 60 Dezibel ist die Karte kaum leiser als das Referenzdesign.
Im Quiet-Modus, der den Lüfter bei rund 3.200 U/min einbremst, sinken die Geräuschemissionen auf 52 Dezibel und sind damit mit denen des Referenzdesigns im „Quiet“-Modus vergleichbar – die Leistung liegt allerdings etwas darüber.
Deutlich niedrigerer Geräuschpegel waren im offenen Aufbau, d.h. im Betrieb außerhalb des Gehäuses, zu erzielen. Hier erreichte die Grafikkarte im Silent Mode mit manuell angepasstem Temperaturlimit (95 °C) einen Geräuschpegel von lediglich 38 dB – bei vollem Takt. Die Temperatur lag bei 94 °C. Im „Uber“-Modus lagen die Geräuschemissionen „offen“ bei 48 Dezibel, da die Grafikkarte mit deutlich höheren Lüfterdrehzahlen agiert und die GPU auf 76 °C herunter kühlt.
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