ATi Xpress 200 CrossFire im Test: Die Basis aller CrossFire-Systeme

Ralph Burmester
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ATi Xpress 200 CrossFire im Test: Die Basis aller CrossFire-Systeme

Einleitung

Bald ein Jahr nach der Vorstellung der Doppel-Grafikkarten-Lösung namens SLI von nVidia hat auch ATi endlich Vergleichbares im Portfolio. Am 26.09.2005 wurde die „CrossFire“-Technik endgültig offiziell vorgestellt und Muster an die internationale Presse verteilt. Der Leistungsfähigkeit der Grafikkarten haben wir bereits einen Artikel gewidmet, allerdings bietet auch das CrossFire-Mainboard einiges Neues aus dem Hause ATi. Neben den beiden PEG-Schnittstellen findet sich auch die neue SB450-Southbridge auf dem Board. Inwiefern sich das uns vorliegende Vorserien-Modell von seinem Vorgänger unterscheidet, wollen wir im Artikel klären.

Lesezeichen

Neben dem Vergleich der verschiedenen Chipsätze für den Sockel 939, der einen Überblick über die Ausstattung und Leistungsfähigkeit gewährt, sind auch die Grundlagen zum verwendeten Prozessor von AMD lesenswert, genauso wie die Anleitung für das sehr interessante Cool'n'Quiet-Feature der Athlon 64-Prozessoren. Passend dazu sind der Energieverbrauch der Prozessoren und die Grundlagen von PCI Express einen Blick wert.

Der Proband

Als erstes möchten wir wieder einen Überblick über die Ausstattung des getesteten Mainboards geben.

Layout ATi Xpress 200 CrossFire-Edition
Features
Logo2
Logo2
Chipsatz ATi Xpress 200 CF-Edition
Ausbaufähigkeit
für Prozessoren
AMD Athlon 64
AMD Athlon 64 FX
AMD Athlon 64 X2
HyperTransport-Bus
1.600 MHz Ja
2.000 MHz Ja
Speichertakt/-typ
266 MHz/PC 2100 Ja
333 MHz/PC 2700 Ja
400 MHz/PC 3200 Ja
Dual Channel-Modus verfügbar
Maximaler RAM-Ausbau 4 GByte (4 Slots)
Onboardgrafik Nicht vorhanden
Onboardsound Realtek ALC880
AC97 HD-Audio
8 Kanäle
Steckplätze 2x PCIe x16
2x PCI
W-LAN-Fähigkeit Nein
HDD-Controller
ATA 133/100/66 4 Geräte
Serial ATA ATi SB450
SATA 150
4 Geräte
(RAID 0,1, JBOD)

Silicon Image 3132
SATA 300
2 Geräte
(RAID 0, 1, 0+1, 10,5*, JBOD)
* Der RAID-Modus 5 des SiI 3132 erfordert einen Port-Replikator,
da mindestens drei HDDs benötigt werden
Verfügbare Anschlüsse
USB 2.0 4x über Rear-Panel

4x über Mainboard-Header
IEEE 1394 Ports 1x über Rear-Panel

1x über Mainboard-Header
LAN Marvel 88E8052 (PCIe)
Weitere Anschlüsse 2x PS/2
6x Audio