Galaxy Z Fold 8 Ultra, Fold 8 und Flip 8 im Hands-on: Samsungs kleiner Falter stiehlt dem Rest die Show

Nicolas La Rocco
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Galaxy Z Fold 8 Ultra, Fold 8 und Flip 8 im Hands-on: Samsungs kleiner Falter stiehlt dem Rest die Show

Gleich drei neue faltbare Smartphones anstelle von üblicherweise zwei gab es zum Galaxy Unpacked von Samsung in London zu sehen: Fold 8 Ultra, Fold 8 und Flip 8. Für das größte Interesse unter den Gästen sorgte das Fold 8, Samsung neuer Falter im kleineren Buchformat. Im ersten Hands-on überzeugte der neue Formfaktor auf Anhieb.

Smartphones kommen mit 6 Monaten Google AI Pro

Samsungs Fold- und Flip-Smartphones des Jahrgangs 2026 lassen sich im Nachgang der heutigen Präsentation vorbestellen und sollen in zwei Wochen in den regulären Verkauf starten. Angebote mit kostenlosem doppelten Speicher sind diesmal nicht vorgesehen, was angesichts der Speicherkrise und ohnehin gestiegenen Preise nicht überrascht. Stattdessen kommen die Smartphones mit sechs Monate kostenfreiem Google AI Pro, das 21,99 Euro pro Monat kostet. Der Wert der Dreingabe liegt somit bei knapp 132 Euro.

Die Preise steigen um 100, 180 und 280 Euro

Die Preise als „schlechte Nachricht“ gleich vorweg: Samsung nimmt für die Basismodelle mit 256 GB durchweg 100 Euro mehr als letztes Jahr, bei 512 GB sind es 180 Euro mehr und bei 1 TB beträgt der Aufpreis 280 Euro. Somit startet das Galaxy Z Fold 8 Ultra jetzt bei 2.199 Euro, das kleinere Galaxy Z Fold 8 bei 1.999 Euro und das Galaxy Z Flip 8 bei 1.299 Euro. Kürzungen bei UFS oder RAM hat Samsung hingegen an keiner Stelle vorgenommen.

Die Farben im Überblick

Samsung bietet das Galaxy Z Fold 8 Ultra in den Farben Violet Shadow, Cream, Graphite und Violet Green (nur online) an, das Galaxy Z Fold 8 kommt hingegen in den Farben Lavender, Cream, Graphite und Pistachio (nur online). Das Galaxy Z Flip 8 steht in den Farben Pink, Cream, Graphite und Mint (nur online) zur Auswahl.

Galaxy Z Fold 8 Ultra
Galaxy Z Fold 8 Ultra

Das Galaxy Z Fold 8 Ultra ist noch dünner

Samsung hat es geschafft, Bauhöhe und Gewicht für das Galaxy Z Fold 8 Ultra abermals zu reduzieren, sodass sich das Smartphone laut Hersteller jetzt dünnstes Foldable der Welt nennen darf. Im Detail betrifft dies die Bauhöhe im geöffneten Zustand, die von 4,2 mm auf 4,1 mm reduziert wurde. An den weiteren Abmessungen – auch geschlossen – hat sich hingegen nichts verändert, das Gewicht wiederum fällt exakt 1 g niedriger aus.

Bildschirm mit Flex Titanium Technology

Verantwortlich dafür sind in erster Linie die Veränderungen, die Samsung am inneren OLED-Display vorgenommen hat. Das Panel setzt jetzt auf einen Unterbau aus einer Titanplatte und und einer Titanfolie, bevor darüber die OLED-Schicht, das Ultra Thin Glass (UTG) und eine Schutzfolie folgen – bei Samsung zusammengefasst Flex Titanium Technology genannt. Abgelöst wird mit der neuen Konstruktion die zuvor verwendete Polymerfolie, wodurch das Panel besser abgestützt wird und an Widerstandsfähigkeit gewinnen soll.

Gleichzeitig fällt das gesamte Displaymodul, also die Summe aller für den Bildschirm benötigten Bauteile, 10 Prozent dünner als beim Galaxy Z Fold 7 (Test) aus. Zum Einsatz kommt der neue Aufbau auch beim kleineren Galaxy Z Fold 8, nicht aber beim Galaxy Z Flip 8.

Höhere Auflösung und Helligkeit

Der neue Bildschirm bietet bei gleicher Größe von 8,0 Zoll überraschend auch eine höhere Auflösung: 2.504 × 2.256 statt 2.184 × 1.968 Pixel. Darüber hinaus steigt die Peak-Helligkeit von zuvor 2.600 cd/m² auf 3.000 cd/m² – das gilt für beide Bildschirme.

Der Falz ist kaum mehr vorhanden

Das Galaxy Z Fold 8 Ultra muss sich damit nicht mehr vor der chinesischen Konkurrenz verbergen, die zuletzt vor allem rund um das Thema „Verstecken der Falz“ vorgelegt hat. Bei keinem Hersteller ist sie vollständig verschwunden, auch nicht bei Samsung, aber zum Hands-on-Termin musste man sich schon sehr darauf einschießen, diesen Aspekt noch zu sehen und zu fühlen, um darin noch einen Kritikpunkt zu finden. Was Samsung mit dem Galaxy Z Fold 8 Ultra in puncto Display und Integration in das dünne Gehäuse abliefert, spielt ganz oben in der 1. Liga.

Sensor-Upgrade für die Ultraweitwinkelkamera

Ein Upgrade findet mit einer neuen Ultraweitwinkelkamera auch auf der Rückseite des Smartphones statt. Dieser hat Samsung einen neuen Sensor mit 50 MP anstatt 12 MP spendiert. Aussagen zur Qualität der neuen Kamera lassen sich heute aber noch nicht treffen.

Bezogen auf die Hardware unverändert bleiben Hauptkamera (200 MP) und das altbekannte 3x-Teleobjektiv mit 10 MP, das schon im Test des Galaxy S26 Ultra nicht mehr überzeugen konnte. Hier ist ein Upgrade in beiden Modellen längst überfällig.

Superstabil-Funktion und APV-Codec

Die gibt es hingegen an anderer Stelle mit der vom Galaxy S26 übernommenen „Superstabil-Funktion“ für den Videomodus, der damit eine horizontale Sperroption bietet. Dadurch lässt sich das Smartphone während einer Aufnahme sogar vollständig verdrehen, also vom Quer- in das Hochformat, ohne dass sich das Bild verdreht. Das soll mehr Freiheiten beim Filmen in actionreichen Situationen ermöglichen.

Neu ist zudem der optionale APV-Codec (Advanced Professional Video). Diesen hatte Qualcomm gemeinsam mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 angekündigt. Dabei handelt es sich um einen intermediären Lossless-Codec, der für die Videoproduktion vorgesehen ist. Der Codec wird unter anderem von Android 16, Blackmagic Design DaVinci Resolve und FFmpeg unterstützt.

Galaxy Z Fold 8 Ultra
Galaxy Z Fold 8 Ultra

Snapdragon 8 Elite Gen 5 „for Galaxy“ zieht ein

Zurück zur Hardware, wo es mit dem SoC und der Batterie zwei bedeutende Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr gibt. Zum einen zieht der Snapdragon 8 Elite Gen 5 „for Galaxy“ in das Smartphone ein, also die bei CPU und GPU höher getaktete Variante des Ausgangsmodells von Qualcomm, womit im Galaxy Z Fold 8 Ultra der aktuell schnellste Smartphone-Chip für Android verbaut ist. Den Prozessor kombiniert Samsung im Regelfall mit 12 GB RAM, das 1-TB-Modell bietet erneut 16 GB.

Batterie wächst auf 5.000 mAh

Das vielleicht noch größere Upgrade betrifft aber die Batterie, bei der jetzt endlich auch Samsung auf eine Silizium-Kohlenstoff-Anode setzt und damit erstmals 5.000 mAh im Foldable erreicht. Bei Galaxy Z Fold 7 und Fold 6 kam die Batterie noch auf 4.400 mAh.

Zum Vergleich: Im Oppo Find N6 (Test) stecken 6.000 mAh, im Honor Magic V6 sogar 6.660 mAh.

Dennoch: Im Samsung-Lager ist es der größte Sprung seit mehreren Jahren und er soll Laufzeiten von bis zu 27 Stunden für das Videostreaming ermöglichen.

Schnelleres (drahtloses) Laden

Parallel dazu hat sich Samsung dieses Mal auch getraut die Ladeleistung anzugehen, die jetzt bei 45 Watt statt vorher 25 Watt liegt. Diese soll den Akku innerhalb einer halben Stunden auf 67 Prozent statt 50 Prozent bringen. Wird drahtlos geladen, ist dies neuerdings mit 20 Watt statt 15 Watt möglich – entsprechendes Zubehör vorausgesetzt.

Galaxy Z Fold 8 Ultra
Galaxy Z Fold 8 Ultra

Ersteindruck zum Galaxy Z Fold 8 Ultra

Alle genannten Maßnahmen führen in Summe zu einem abermals teils deutlich verbesserten faltbaren Smartphone, das so nicht unbedingt erwartet worden war. Und dennoch war dieses Mal zum Unpacked ein anderes Smartphone der Star der Show.

Das kleine Galaxy Z Fold 8 im Buchformat

Denn mit dem Galaxy Z Fold 8 geht bei Samsung parallel zum Ultra ein vollständig neues Modell im kleineren Buchformat an den Start, von dem sich zum Unpacked deutlich mehr Medienvertreter begeistert zeigten als vom eigentlichen Topmodell.

3 cm kürzer, aber 1 cm breiter

Das Galaxy Z Fold 8 fällt geschlossen rund 3 cm kürzer, im Gegenzug aber 1 cm breiter als das Galaxy Z Fold 8 Ultra aus und kommt damit auf ein Seitenverhältnis von 16:10 statt 21:9. Der äußere Bildschirm misst lediglich noch 5,5 Zoll statt 6,5 Zoll.

Die geringeren Abmessungen resultieren in rund 12 Prozent weniger Fläche der Vorderseite, was das Smartphone im Umkehrschluss deutlich kompakter in der Hand wirken lässt. Die verringerte Höhe wirkt sich dabei deutlich stärker auf die gefühlte Größe aus als die im Gegenzug gesteigerte Breite. Das Galaxy Z Fold 8 baut mit 4,5 mm respektive 9,7 mm zudem nicht ganz so dünn wie das Galaxy Z Fold 8 Ultra, allerdings geht auch dieser Aspekt in den zuvor genannten Eigenschaften etwas unter.

Abmessungen im Vergleich
Höhe Breite Tiefe
Geschlossen
Galaxy Z Fold 8 123,9 mm 81,9 mm 9,7 mm
Galaxy Z Fold 8 Ultra 158,4 mm 72,8 mm 8,9 mm
Geöffnet
Galaxy Z Fold 8 123,9 mm 161,4 mm 4,5 mm
Galaxy Z Fold 8 Ultra 158,4 mm 143,2 mm 4,1 mm

Bildschirm im iPad-Format

Auf der Innenseite verändert sich das Seitenverhältnis von den fast quadratischen 10:9 des Galaxy Z Fold 8 Ultra auf 4:3 für das Galaxy Z Fold 8. Das ist das Format, das zum Beispiel auch alle iPad-Modelle von Apple aufweisen, oder das alle Smartphone-Kameras nativ nutzen. Fotos nehmen somit den gesamten Bildschirm ein, während bei Videos im 16:9-Format weiterhin schwarze Balken bleiben, die jedoch deutlich kleiner als beim Ultra ausfallen.

Samsung erklärt, dass das Galaxy Z Fold 8 ein „natürliches Format“ für viele Medien habe. Nach Ansicht des Hersteller ist das Galaxy Z Fold 8 Ultra somit mehr im produktiven Bereich angesiedelt, während das kleinere Foldable für den Medienkonsum ausgelegt ist.

Welches Modell nun für welche Aufgaben das bessere Format bietet, sei zunächst einmal dahingestellt, fest steht aber, dass das Galaxy Z Fold 8 schlichtweg deutlich besser in der Hand liegt als die große Ultra-Version und eher unauffällig in der Hosentasche verschwindet.

Unfreiwillige Vorschau auf das iPhone Fold

Und ja, einen Vorgeschmack auf das für Anfang September erwartete „iPhone Fold“ gibt es mit Samsungs Portfolioerweiterung ebenfalls, da Apple ebenso auf genau diesen Formfaktor setzen soll. Samsung hat damit schon jetzt vieles richtig gemacht.

Die Leistung des Ultra in klein

Doch nur weil das Galaxy Z Fold 8 potenziell mehr als Konsum- denn als Produktivgerät ausgelegt ist, bietet es nicht weniger Leistung als das Galaxy Z Fold 8 Ultra. Samsung hat sich auch hier für den Snapdragon 8 Elite Gen 5 „for Galaxy“ und ebenso 12 GB oder 16 GB RAM entschieden. Die Speicherkonfigurationen sind mit 256 GB, 512 GB und 1 TB ebenfalls identisch zum Ultra.

Akku wächst auf 4.800 mAh

Das Galaxy Z Fold 8 setzt zudem ebenfalls auf eine Batterie mit Silizium-Kohlenstoff-Anode und übertrifft mit 4.800 mAh die Nennladung des Galaxy Z Fold 7 (4.400 mAh). Das soll bis zu 26 Stunden Videostreaming ermöglichen, also nur eine Stunden weniger als beim Ultra. Das Laden wird auch beim kleineren Modell mit 45 Watt per USB-C oder mit 20 Watt drahtlos unterstützt.

Zwei Kameras mit jeweils 50 MP

Lediglich die drei Kameras des Galaxy Z Fold 8 Ultra haben es nicht in das kleinere Modell geschafft, stattdessen gibt es zwei Linsen, hinter denen Samsung Sensoren mit jeweils 50 MP verbaut hat. Die Hauptkamera entspricht dabei der des Galaxy S26 und fungiert via Crop zugleich als „Teleobjektiv“. Von Samsung vor Ort gezeigte Vergleichsbilder verdeutlichten darüber hinaus, dass Käufer angesichts der geringen Qualität des 10-MP-Teleobjektivs nichts in diesem Punkt vermissen dürften.

Das Highlight des Galaxy Unpacked

Das Galaxy Z Fold 8 mausert sich allein aufgrund seines Formats zum Star des Galaxy Unpacked, wobei es auch von der Tatsache getragen wird, dass es sich unter den drei Ankündigungen um das einzige vollständig neue Gerät handelt, auf das sich deswegen automatisch mehr Blicke richten. Das Galaxy Z Fold 8 ist aber nicht nur interessant, weil es neu ist, sondern weil es ein wirklich praktisches Format aufweist, das viele Käufer anziehen könnte, die mit dem Format des Ultra schlichtweg nichts anfangen können.

Technische Daten des Galaxy Z Fold 8 (Ultra)

Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra Samsung Galaxy Z Fold 8 Samsung Galaxy Z Fold 7 Samsung Galaxy Z Fold 6
Software Android 17 Android 16 Android 14
Display innen 8,0 Zoll, 2.504 × 2.256, Dynamic AMOLED 2X Infinity Flex, HDR, 120 Hz 7,6 Zoll, 1.848 × 2.448, Dynamic AMOLED 2X Infinity Flex, HDR, 120 Hz 8,0 Zoll, 2.184 × 1.968, Dynamic AMOLED 2X Infinity Flex, HDR, 120 Hz 7,6 Zoll, 2.160 × 1.856, Dynamic AMOLED 2X Infinity Flex, HDR, 120 Hz
außen 6,5 Zoll, 2.520 × 1.080, Super AMOLED, 120 Hz, Gorilla Glass Ceramic 3 5,5 Zoll, 1.972 × 1.248, Super AMOLED, 120 Hz, Gorilla Glass Ceramic 3 6,5 Zoll, 2.520 × 1.080, Super AMOLED, 120 Hz, Gorilla Glass Ceramic 2 6,3 Zoll, 2.376 × 968, Super AMOLED, 120 Hz, Gorilla Glass Victus 2
Bedienung Touch, Fingerabdrucksensor, Gesichtsscanner Touch, Stylus, Fingerabdrucksensor, Gesichtsscanner
SoC Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy Qualcomm Snapdragon 8 Elite for Galaxy Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 for Galaxy
GPU Adreno 840 Adreno 830 Adreno 750
RAM 12 GB/16 GB LPDDR5X 12 GB LPDDR5X
Speicher 256 GB/512 GB/1 TB UFS 4.0
Kameras hinten Weitwinkel 200 MP, f/1.7, Quad Pixel AF, OIS 50 MP, f/1.8, Dual Pixel AF, OIS 200 MP, f/1.7, Quad Pixel AF, OIS 50 MP, f/1.8, Dual Pixel AF, OIS
Ultraweitwinkel 50 MP, f/1.9, Quad Pixel AF 50 MP, f/1.9, Quad Pixel AF 12 MP, f/2.2, Dual Pixel AF
Tele 10 MP, f/2.4, AF, OIS 10 MP, f/2.4, AF, OIS
vorne 10 MP, f/2.2
innen 10 MP, f/2.2 4 MP, f/1.8, UDC
Mobilfunk GPRS/EDGE, HSPA+, LTE Advanced Pro, 5G NSA/SA
WLAN/BT Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, UWB Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3, UWB
Ortung A-GPS, GLONASS, BeiDou, Galileo, QZSS
Weitere Standards USB-C 3.2 Gen 1, NFC
SIM 2 × Nano-SIM + 1 × eSIM
Akku 5.000 mAh (fest verbaut), kabelloses Laden 4.800 mAh (fest verbaut), kabelloses Laden 4.400 mAh (fest verbaut), kabelloses Laden
Größe aufgeklappt 158,4 × 143,2 × 4,1 mm 123,9 × 161,4 × 4,5 mm 158,4 × 143,2 × 4,2 mm 153,5 × 132,6 × 5,6 mm
zugeklappt 158,4 × 72,8 × 8,9 mm 123,9 × 81,9 × 9,7 mm 158,4 × 72,8 × 8,9 mm 153,5 × 68,1 × 12,1 mm
Schutzart IP48
Gewicht 214 g 201 g 215 g 239 g
Preis 2.199 Euro (256 GB)
2.399 Euro (512 GB)
2.799 Euro (1 TB)
1.999 Euro (256 GB)
2.199 Euro (512 GB)
2.599 Euro (1 TB)
2.099 Euro (256 GB)
2.219 Euro (512 GB)
2.519 Euro (1 TB)
1.999 Euro (256 GB)
2.119 Euro (512 GB)
2.359 Euro (1 TB)

Das Galaxy Z Flip 8 ist dünner und leichter

Nochmals kleiner fällt das neue Galaxy Z Flip 8 aus, mit dem Samsung aber eine gänzlich andere Zielgruppe ansprechen will, die mehr Wert auf „Style“ legt. Mit jetzt noch 6,1 mm (geöffnet) respektive 13,1 mm (geschlossen) wird auch hier das dünnste Flip aller Zeiten geboten. Samsung hat sich zudem für eine rein visuellen Verschlankung entschieden, in dem das seitliche Profil zur Mitte hin mit einer angewinkelten Fase versehen wurde, die den Metallrahmen optisch noch dünner ausfallen lässt. Mit jetzt noch 180 g hat das Smartphone zudem 8 g Gewicht verloren.

Die Ränder schrumpfen weiter

Die zwei Bildschirme bleiben bei den bekannten 6,9 Zoll und 4,1 Zoll, wobei das Außen­display mit 1,25 mm noch dünnere Ränder als das Flip 7 aufweist. Dem angepassten „Flex Window“ spendiert Samsung zudem Home-Screen-Benachrichtigungen, Schnell­einstellungen und einen App Drawer, sodass sich noch mehr Funktionen des Smartphone bereits im geschlossenen Zustand abrufen lassen. In dem Display sitzen zudem wieder die zwei Kameras, beim Flip 8 unverändert vom Flip 7 übernommen.

Exynos 2600 aus 2-nm-Fertigung

Ein Hardware-Upgrade findet mit dem Samsung Exynos 2600 aus eigener 2-nm-Fertigung stattdessen unter der Haube statt, der für mehr Leistung sowohl gegenüber dem direkten Vorgänger (Exynos 2500) als auch im Vergleich zum Qualcomm Snapdragon 8 Elite „for Galaxy“ des Galaxy Z Fold 7 sorgen soll. Der RAM beläuft sich beim Flip 8 immer auf 12 GB, eine 1-TB-Konfiguration wird für dieses Modell nicht angeboten.

Ein kleines Upgrade zum Vorgänger

Zusammengefasst baut das Flip 8 somit dünner und leichter, bietet einen schnelleren Prozessor und erweitert die Funktionen des Außendisplays. Im Vergleich zu den zwei anderen Foldables gibt es zwar sinnvolle, letztlich aber doch die geringsten Veränderungen.

Technische Daten des Galaxy Z Flip 8

Samsung Galaxy Z Flip 8 Samsung Galaxy Z Flip 7 Samsung Galaxy Z Flip 6
Software Android 17 Android 16 Android 14
Display Außen Innen Außen Innen Außen Innen
4,1 Zoll, 1.048 × 948 Pixel
Super AMOLED, 120 Hz
6,9 Zoll, 1.080 × 2.520 Pixel
Dynamic AMOLED, 120 Hz
4,1 Zoll, 1.048 × 948 Pixel
Super AMOLED, 120 Hz
6,9 Zoll, 1.080 × 2.520 Pixel
Dynamic AMOLED, 120 Hz
3,4 Zoll, 720 × 748 Pixel
Super AMOLED, 60 Hz
6,7 Zoll, 1.080 × 2.640 Pixel
Dynamic AMOLED, 120 Hz
Bedienung Touch, Fingerabdrucksensor, Gesichtsscanner
SoC Samsung Exynos 2600 Samsung Exynos 2500 Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 for Galaxy
GPU Xclipse 960 Xclipse 950 Adreno 750
RAM 12 GB LPDDR5X
Speicher 256 GB/512 GB
(nicht erweiterbar)
1. Kamera 50 MP, Weitwinkel, 24 mm, AF, OIS, f/1.8, LED-Blitz, 4K-Video
2. Kamera 12 MP, Ultraweitwinkel, 12 mm, f/2.2
Innere Kamera 10 MP, Weitwinkel, f/2.4, Display-Blitz, 4K-Video
GSM GPRS + EDGE
UMTS HSPA+
LTE Advanced Pro
5G NSA/SA
WLAN Wi-Fi 7 Wi-Fi 6E
Bluetooth 5.4
Ortung A-GPS, GLONASS, BeiDou, Galileo, QZSS
Weitere Standards USB-C, NFC
SIM-Karte Dual-SIM (Nano-SIM + eSIM)
Akku 4.300 mAh, fest verbaut
kabelloses Laden
4.000 mAh, fest verbaut
kabelloses Laden
Größe
(B × H × T)
Zugeklappt Aufgeklappt Zugeklappt Aufgeklappt Zugeklappt Aufgeklappt
85,7 × 75,4 × 13,1 mm 166,9 × 75,4 × 6,1 mm 85,5 × 75,2 × 13,7 mm 166,7 × 75,2 × 6,5 mm 85,1 × 71,9 × 15,1 mm 165,1 × 71,9 × 6,9 mm
Gewicht 180 g 188 g 187 g
Preis 1.299 Euro (256 GB)
1.499 Euro (512 GB)
1.199 Euro (256 GB)
1.319 Euro (512 GB)

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Samsung unter NDA im Vorfeld und im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in London erhalten. Die Kosten für An-, Abreise und zwei Hotelübernachtungen wurden vom Unternehmen getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

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