SilverStone SST-ST30SF im Test: Passiv gekühltes SFX-Netzteil mit 300 Watt

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Philip Pfab
48 Kommentare

Stützzeit

Stützzeit
  • +3,3 Volt:
    • erlaubtes Minimum
      16,6
    • Silverstone Strider Series 300W SST-ST30SF
      25,1
  • +5 Volt:
    • Silverstone Strider Series 300W SST-ST30SF
      16,3
    • erlaubtes Minimum
      16,6
  • + 12 Volt:
    • Silverstone Strider Series 300W SST-ST30SF
      16,5
    • erlaubtes Minimum
      16,6
  • - 12 Volt:
    • Silverstone Strider Series 300W SST-ST30SF
      15,3
    • erlaubtes Minimum
      16,6
Einheit: Millisekunden

Die von der ATX-Norm vorgeschriebene Stützzeit wird bei Volllast leicht verfehlt, bei den nach den Spezifikationen offiziell geforderten 80 Prozent Last aber klar übertroffen. Soll eine unterbrechungsfreie Stromversorgung eingesetzt werden, die das Netzteil auch bei Volllast des Rechners versorgt, sollte man die problemlose Zusammenarbeit vorab prüfen, um einen Datenverlust auszuschließen.

Stand-by-Verbrauch

Standby – keine Last
    • XFX Pro Series Full Wired Edition 550W
      0,17
    • be quiet! SFX Power 2 300 Watt
      0,23
    • be quiet! SFX Power 300 Watt
      0,23
    • Silverstone Strider Series 300W SST-ST30SF
      0,24
    • SilverStone Strider Gold Series 450W SFX
      0,27
    • Sea Sonic SS-300M1U 300 Watt
      0,29
    • Cougar CMX v2 550 Watt
      0,32
    • Chieftec SFX-350BS 350 Watt
      0,34
    • Thermaltake Hamburg 530 Watt
      0,38
    • LC-Power LC75ITX 75 Watt
      0,45
    • erlaubtes Maximum
      0,50
Einheit: Watt (W)
Standby – Wirkungsgrad – 45 mA
    • Silverstone Strider Series 300W SST-ST30SF
      44,0
    • erlaubtes Minimum
      50,0
Einheit: Prozent

Der Stand-by-Wirkungsgrad ist etwas zu gering, um die neuen EU-Anforderungen problemlos zu erfüllen. Die Stand-by-Leistungsaufnahme ist hingegen problemlos. Mit einem sparsamen Mainboard lassen sich daher Systeme mit 0,5 Watt Leistungsaufnahme im ausgeschalteten Zustand bauen. In der Praxis kann der Stromverbrauch leicht höher ausfallen.

Lautstärke

Bei der Messung der Lautstärke kommen die im Artikel „So testet ComputerBase Netzteile“ beschriebenen Szenarien zum Einsatz, die unterschiedliche Verbräuche mit verschiedenen Testsystemen und Programmen beim Einsatz normaler Rechnerkonfigurationen simulieren.

Szenario gemessene Leistungsaufnahme des Gesamtsystems
1 unter 10 Watt
2 75 Watt
3 180 Watt
4 320 Watt
Lüfterdrehzahl
04068121.2181.6242.030Umdrehungen pro Minute (UPM) Szenario 1Szenario 2Szenario 3Szenario 4
Lautstärkemessung
  • Szenario 4:
    • Chieftec SFX-350BS 350 Watt
      35,4
    • be quiet! SFX Power 2 300 Watt
      35,7
    • Silverstone Strider Series 300W SST-ST30SF
      35,9
    • SilverStone Strider Gold Series 450W SFX
      39,9
    • be quiet! SFX Power 300 Watt
      42,6
Einheit: dB(A)

Subjektive Einschätzung: Der Lüfter des Silverstone Strider Series 300W SST-ST30SF setzt sich erst im vierten Testszenario in Bewegung, bei geringerer Belastung setzt der Hersteller auf Passivkühlung. Die Lüftersteuerung beschränkt die Drehzahl zunächst auf 950 Umdrehungen pro Minute, mit anhaltender Belastung werden 1.350 Umdrehungen erreicht. Unter hoher Last ist das Semipassiv-Netzteil naturgemäß nicht im Vorteil. Im unteren Lastbereich sorgt der Stillstand des Lüfters auch dafür, dass die bei laufender Aktivkühlung wahrnehmbaren Lagergeräusche ausbleiben. Ein lautloser Betrieb wird dennoch nicht erreicht, die Elektronik kann ein leises Rauschen erzeugen. Insgesamt ist das SilverStone Strider Series 300W SST-ST30SF bis etwa zwei Drittel Last ebenso leise wie der Chieftec-Vertreter – die bisherige Silent-Referenz im SFX-Format.

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