SilverStone Strider Gold Series 550W im Test: Vollmodular und kompakt

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Philip Pfab
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Restwelligkeit

Diagramme
Restwelligkeit 5 Volt 100 % Last
  • 100 % Last:
    • Inter-Tech Coba Ecostar 450 Watt
      11,0
    • XFX Pro Series Full Wired Edition 550W
      13,0
    • Chieftec Smart GPS-500A8 500W
      16,0
    • Cougar CMX v2 550 Watt
      17,0
    • Sea Sonic Platinum 520
      17,0
    • Cooler Master B500 500W
      22,0
    • Silverstone Strider Gold Series 550 Watt
      35,0
    • Thermaltake Hamburg 530 Watt
      37,0
    • Silverstone Strider Essential Series 500 Watt
      44,0
    • Maximal erlaubt
      50,0
Einheit: Millivolt
Diagramme
Restwelligkeit +12 Volt 20 % Last
  • 20 % Last:
    • Chieftec Smart GPS-500A8 500W
      12,0
    • Cooler Master B500 500W
      13,0
    • XFX Pro Series Full Wired Edition 550W
      17,0
    • Inter-Tech Coba Ecostar 450 Watt
      19,0
    • Silverstone Strider Essential Series 500 Watt
      21,0
    • Sea Sonic Platinum 520
      21,0
    • Cougar CMX v2 550 Watt
      29,0
    • Thermaltake Hamburg 530 Watt
      30,0
    • Silverstone Strider Gold Series 550 Watt
      36,0
    • Maximal erlaubt
      120,0
Einheit: Millivolt
Diagramme
Restwelligkeit 3,3 Volt 20 % Last
  • 20 % Last:
    • Chieftec Smart GPS-500A8 500W
      5,0
    • Cooler Master B500 500W
      6,0
    • XFX Pro Series Full Wired Edition 550W
      6,0
    • Cougar CMX v2 550 Watt
      9,0
    • Sea Sonic Platinum 520
      9,0
    • Inter-Tech Coba Ecostar 450 Watt
      18,0
    • Silverstone Strider Gold Series 550 Watt
      22,0
    • Silverstone Strider Essential Series 500 Watt
      25,0
    • Maximal erlaubt
      50,0
    • Thermaltake Hamburg 530 Watt
      62,0
Einheit: Millivolt

Bei der Restwelligkeit messen wir zu hohe Werte auf der +3,3-Volt-Leitung. Bei Volllast messen wir bis zu 60 statt der zulässigen 50 Millivolt. Die Messwerte der anderen Spannungen sind problemlos.

Wie problematisch die Überschreitung auf der +3,3-Volt-Schiene in der Praxis ist, können wir nicht verbindlich sagen. Grundsätzlich liegt der Messwert in einem Bereich, der kurzfristig nicht weiter besorgniserregend ist. Langfristig beschleunigt Restwelligkeit grundsätzlich die Alterung von Komponenten, auch hier ist das Ausmaß schwer abzuschätzen.

Die Kollegen von Jonnyguru.com haben das Strider Gold an ihrer Sunmoon-Teststation mit einem Oszilloskop manuell vermessen. Berücksichtigt man nur den Unterschied zwischen Maximum und Minimum einer Periode, lässt sich die Restwelligkeit mit etwas gutem Willen noch als 50 Millivolt messen. Unsere vollautomatische Chroma 8000 ist hingegen unbarmherzig und misst ATX-konform mit 20 Megahertz Abtastfrequenz, um direkt Werte auszugeben. Wir gehen daher davon aus, dass die Restwelligkeit zwar erhöht ist, die Überschreitung aber noch im vertretbaren Bereich liegt. Trotzdem sollte SilverStone bezüglich der Glättung der Ausgangsspannung nachbessern.

PG-time

Das Power-Good-Signal muss gemäß der ATX-Norm beim Starten des Rechners nach mindestens 100 und maximal 500 Millisekunden gesendet werden. Es signalisiert dem Mainboard, dass das Netzteil bereit ist, alle Spannungen in Ordnung sind und der Computer gestartet werden kann. Kommt das Signal nicht innerhalb dieses Zeitraums, scheint das Netzteil defekt zu sein und muss getauscht werden.

Das Strider Gold meldet seine Dienstbereitschaft nach 270 Millisekunden – perfekt.

Stützzeit

Stützzeit
  • +3,3 Volt:
    • erlaubtes Minimum
      16,0
    • Silverstone Strider Essential Series 500 Watt
      34,8
    • Cooler Master B500 500W
      36,9
    • Chieftec Smart GPS-500A8 500W
      37,8
    • Silverstone Strider Gold Series 550 Watt
      38,1
    • Cougar CMX v2 550 Watt
      43,7
    • Thermaltake Hamburg 530 Watt
      46,8
    • XFX Pro Series Full Wired Edition 550W
      48,5
  • +5 Volt:
    • erlaubtes Minimum
      16,0
    • Silverstone Strider Essential Series 500 Watt
      28,6
    • Cooler Master B500 500W
      30,7
    • Chieftec Smart GPS-500A8 500W
      30,9
    • Cougar CMX v2 550 Watt
      35,9
    • Silverstone Strider Gold Series 550 Watt
      38,1
    • XFX Pro Series Full Wired Edition 550W
      39,8
    • Thermaltake Hamburg 530 Watt
      39,9
  • + 12 Volt:
    • erlaubtes Minimum
      16,0
    • Silverstone Strider Essential Series 500 Watt
      29,0
    • Cooler Master B500 500W
      31,1
    • Chieftec Smart GPS-500A8 500W
      31,3
    • Cougar CMX v2 550 Watt
      36,0
    • Silverstone Strider Gold Series 550 Watt
      37,6
    • Thermaltake Hamburg 530 Watt
      40,4
    • XFX Pro Series Full Wired Edition 550W
      42,0
  • - 12 Volt:
    • erlaubtes Minimum
      16,0
    • Chieftec Smart GPS-500A8 500W
      31,9
    • Silverstone Strider Essential Series 500 Watt
      32,1
    • Cooler Master B500 500W
      32,5
    • Cougar CMX v2 550 Watt
      37,2
    • Thermaltake Hamburg 530 Watt
      41,3
    • XFX Pro Series Full Wired Edition 550W
      43,0
    • Silverstone Strider Gold Series 550 Watt
      44,9
Einheit: Millisekunden

Kleinere Unterbrechungen bei der Spannungsversorgung steckt das Netzteil prima weg, die Stützzeit beträgt rund das Doppelte des geforderten Minimums – sehr gut!

Standby-Verbrauch

Geringe Leistungsaufnahmen im Standby-Modus werden inzwischen durch gesetzliche Energiesparrichtlinien gefordert. Wir prüfen sowohl die Leistungsaufnahme bei keiner Last (maximal 0,5 Watt zulässig) als auch den Wirkungsgrad bei 90 Milliampere Last auf der +5Vsb-Leitung (mindestens 50 %).

Standby – keine Last
    • XFX Pro Series Full Wired Edition 550W
      0,17
    • Cooler Master Silent Pro Gold 450 Watt
      0,21
    • be quiet! SFX Power 300 Watt
      0,23
    • In Win GreenMe 550 Watt
      0,23
    • be quiet! Pure Power L8 400 Watt
      0,24
    • Cougar CMX v2 550 Watt
      0,32
    • Silverstone Strider Gold Series 550 Watt
      0,37
    • Thermaltake Hamburg 530 Watt
      0,38
    • Silentmaxx Eco-Silent Pro 550W
      0,45
    • erlaubtes Maximum
      0,50
Einheit: Watt (W)
Standby-Wirkungsgrad
    • Silverstone Strider Gold Series 550 Watt
      42,4
    • Silentmaxx Eco-Silent Pro 550W
      42,9
    • Thermaltake Hamburg 530 Watt
      47,9
    • erlaubtes Minimum
      50,0
    • Cougar CMX v2 550 Watt
      50,8
    • XFX Pro Series Full Wired Edition 550W
      52,3
    • be quiet! Pure Power L8 400 Watt
      54,9
    • In Win GreenMe 550 Watt
      55,4
    • be quiet! SFX Power 300 Watt
      57,1
    • Cooler Master Silent Pro Gold 450 Watt
      57,4
    • Sea Sonic Platinum 520
      61,7
Einheit: Prozent

Beim Standby-Energieverbrauch patzt das Strider Gold. Der gemessene Standby-Wirkungsgrad ist etwas zu gering, um die Anforderungen zu erfüllen.

Lautstärke

Für die Messung der Lautstärke greifen wir auf die im Abschnitt „Testsysteme für Lautstärkemessung“ beschriebenen Szenarien zurück, die unterschiedliche Verbräuche mit verschiedenen Testsystemen und Programmen beim Einsatz normaler Rechnerkonfigurationen simulieren.

Szenario gemessene Leistungsaufnahme des Gesamtsystems
1 unter 10 Watt
2 75 Watt
3 180 Watt
4 320 Watt
5 425 Watt
6 525 Watt
Lüfterdrehzahl
04068121.2181.6242.030Umdrehungen pro Minute (UPM) Szenario 1Szenario 2Szenario 3Szenario 4Szenario 5Szenario 6
Lautstärkemessung
  • Szenario 1:
    • be quiet! Straight Power E9 480 Watt CM
      33,0
    • be quiet! Pure Power L8 400 Watt
      33,6
    • Cooler Master Silent Pro Gold 450 Watt
      34,6
    • be quiet! SFX Power 300 Watt
      35,0
    • In Win GreenMe 550 Watt
      35,7
    • Silverstone Strider Gold Series 550 Watt
      36,3
  • Szenario 2:
    • be quiet! Straight Power E9 480 Watt CM
      33,0
    • be quiet! Pure Power L8 400 Watt
      33,6
    • Cooler Master Silent Pro Gold 450 Watt
      34,6
    • be quiet! SFX Power 300 Watt
      35,8
    • In Win GreenMe 550 Watt
      35,8
    • Silverstone Strider Gold Series 550 Watt
      36,3
  • Szenario 3:
    • be quiet! Straight Power E9 480 Watt CM
      33,0
    • be quiet! Pure Power L8 400 Watt
      34,3
    • Cooler Master Silent Pro Gold 450 Watt
      34,6
    • In Win GreenMe 550 Watt
      36,2
    • Silverstone Strider Gold Series 550 Watt
      36,4
    • be quiet! SFX Power 300 Watt
      38,4
  • Szenario 4:
    • be quiet! Straight Power E9 480 Watt CM
      33,0
    • be quiet! Pure Power L8 400 Watt
      34,7
    • Silverstone Strider Gold Series 550 Watt
      36,4
    • Cooler Master Silent Pro Gold 450 Watt
      37,7
    • In Win GreenMe 550 Watt
      40,7
    • be quiet! SFX Power 300 Watt
      42,6
  • Szenario 5:
    • be quiet! Straight Power E9 480 Watt CM
      34,0
    • Silverstone Strider Gold Series 550 Watt
      36,5
    • be quiet! Pure Power L8 400 Watt
      37,6
    • In Win GreenMe 550 Watt
      42,6
    • Cooler Master Silent Pro Gold 450 Watt
      47,6
  • Szenario 6:
    • be quiet! Straight Power E9 480 Watt CM
      36,5
    • Silverstone Strider Gold Series 550 Watt
      39,4
    • In Win GreenMe 550 Watt
      48,3
Einheit: dB(A)

Subjektive Einschätzung: Aufgrund der relativ hohen Drehzahl im unteren Lastbereich zählt das Netzteil dort nicht zu den Leisetretern. Im mittleren Bereich bleibt der Lüfter in etwa gleich schnell, erst bei Volllast dreht er merklich schneller. Interessanterweise zählt das Strider Gold trotz des kompakten Gehäuses und der dadurch erschwerten Kühlung bei hoher Last nicht zu den lauten Geräten, sondern bleibt im angenehmen Bereich. Von elektronischen und mechanischen Störgeräuschen bleiben wir übrigens komplett verschont. Das Netzteil zählt damit zu den akustisch eher angenehmen Spannungswandlern, kann Anhänger besonders leiser Rechner aber nicht überzeugen.

Eine weitere Verbesserung des Geräuschniveaus wäre durch eine Anpassung der Mindestdrehzahl ohne nennenswerte Verringerung der Lebensdauer möglich, hier sollte der Hersteller bei einer Neuauflage nachbessern.

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