Intel Core Ultra 5 225F & 235 im Test: Preise, Preis-Apps- und Preis-FPS-Rating
6/7Mit Ausnahmen sind CPU-Preise in der Regel stabil über viele Wochen und gar Monate. Neulinge tendieren dazu, im Preis leicht nachzugeben, die größte Bedrohung für sie ist ohnehin oft die Generation, die voran ging. Das trifft insbesondere für die Intel Arrow Lake zu: Die kleinen Modelle sind noch viel zu teuer, über 280 Euro für den 235 bringen diesen viel zu nah an den 245K für 315 Euro. Der Intel Core Ultra 5 235 ist zu dem Preis nicht empfehlenswert.
Der 225F blickt ebenfalls auf seine größte Bedrohung in Form der Vorgänger: 12600K und 14400F kosten deutlich weniger. Zudem gibt es hier die Option auf extrem günstige Boards, die noch DDR4-Speicher nutzen – für den Einstieg sind sie perfekt geeignet.
Das Kuriose an der Darstellung Preis/Anwendungsleistung ist der exakte Parallelflug der Core Ultra 5. Der Aufpreis zum anderen Modell ist im Bereich Office auch mit einem dazu passenden Preisanstieg verbunden. Dass die Core Ultra 5 hierbei aber unterhalb eines Core Ultra 7 rangieren, ist ein weiteres großes Problem für sie.
In den Betrachtungen Preis-Anwendungsleistung und Preis-FPS-Rating liegen günstige CPUs in Front, da sie unterhalb oder maximal für 200 Euro sehr viel Leistung bieten. Alle darüber liegenden Prozessoren kosten verhältnismäßig zu viel, als dass Mehrleistung herausspringt.
Dies bedeutet bei der Betrachtung in Richtung Spiele, dass die eigentlich schnellsten X3D-CPUs von AMD hier nicht vorn liegen können, weil der Aufpreis viel zu hoch ist. Die kleineren Lösungen behaupten sich hier: Insbesondere Vorgänger-Generationen, von den Neulingen aber auch der 9600X von AMD sowie die Core Ultra 5.