Samsung SSD 960 Evo im Test: Höchstleistung mit NVMe über M.2 wird massentauglich

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Michael Günsch
229 Kommentare

Praxistests

Programmstart & Installation

Nur kleine, aber keinesfalls spürbare Vorteile bieten die PCIe-SSDs bei Programmstart und Installation. Hier reiht sich die 960 Evo knapp hinter der 960 Pro ein.

Diagramme
Installation
  • OpenOffice:
    • Intel SSD 750 1.200 GB (PCIe/PCIe)
      5,5
    • Samsung 950 Pro 512 GB (M.2/PCIe)
      5,6
    • Plextor M8PeG 512 GB (M.2/PCIe)
      5,6
    • Samsung 960 Pro 512 GB (M.2/PCIe)
      5,7
    • Samsung 960 Evo 500 GB (M.2/PCIe)
      5,7
    • Toshiba OCZ RD400A 512 GB (PCIe/PCIe)
      5,7
    • Samsung SM961 512 GB (M.2/PCIe)
      5,8
    • Toshiba OCZ RD400 512 GB (M.2/PCIe)
      5,8
    • Zotac Sonix 480 GB (PCIe/PCIe)
      5,9
    • Samsung 850 Evo V2 500 GB (2,5"/SATA)
      6,1
Einheit: Sekunden

Entpacken & Kopieren

Durch den zusätzlichen dynamischen SLC-Cache kann die 960 Evo bis zu 22 GByte Daten schnell schreiben. Das hilft auch bei diesen Tests, in denen parallel gelesen und geschrieben wird. Somit reicht es beim Entpacken für den zweiten Platz hinter der 960 Pro. Beim Kopieren wird Platz drei erreicht.

Diagramme
Entpacken
  • Windows 8.1 Image (3,87 GB):
    • Samsung 960 Pro 512 GB (M.2/PCIe)
      6,5
    • Samsung 960 Evo 500 GB (M.2/PCIe)
      7,2
    • Samsung SM961 512 GB (M.2/PCIe)
      7,2
    • Samsung 950 Pro 512 GB (M.2/PCIe)
      7,4
    • Toshiba OCZ RD400A 512 GB (PCIe/PCIe)
      8,9
    • Toshiba OCZ RD400 512 GB (M.2/PCIe)
      9,2
    • Intel SSD 750 1.200 GB (PCIe/PCIe)
      10,2
    • Plextor M8PeG 512 GB (M.2/PCIe)
      10,7
    • Zotac Sonix 480 GB (PCIe/PCIe)
      12,4
    • Samsung 850 Evo V2 500 GB (2,5"/SATA)
      19,1
Einheit: Sekunden

Temperatur und Drosselung

Schon bei der 960 Pro zeigte sich ein gegenüber der 950 Pro deutlich verbessertes Temperaturverhalten. Dazu tragen sowohl der effizientere Controller als auch der mit Kupfer bestückte Aufkleber bei.

Auch bei der 960 Evo sind die Temperaturen fast kein Thema mehr. Bei 22 °C Raumtemperatur konnte nur im offenen System ohne Luftstrom (kein Lüfter) überhaupt eine leichte Leistungsdrosselung festgestellt werden. Als Temperaturschwelle entpuppte sich die Marke von 75 °C (laut Sensordaten). Diese wurde erst nach über zwei Minuten mit maximaler Leserate von 3.200 MB/s erreicht. Getestet wurde hier im PCIe-Adapter, um die Limitierung des M.2-Slots zu umgehen und die höchste Leistung und damit die höchste Wärmeentwicklung zu erreichen. Die Drosselung fällt zudem sehr gemächlich aus, sodass in jedem Fall noch mindestens 2.800 MB/s erreicht werden.

Samsung 960 Evo 500 GB: Seq. Read ohne Lüfter
Samsung 960 Evo 500 GB: Seq. Read ohne Lüfter

Trotz des offenenen Testaufbaus ist das obige Szenario ein Beispiel für schlechte Kühlung, da kein Luftstrom zur schnelleren Wärmeabfuhr vorliegt. Ein Beispiel für sehr gute Kühlung ist das zweite Szenario mit einem zugeschalteten Gehäuselüfter, der direkt auf die SSD bläst. Spätestens hier sind keinerlei Leistungseinbußen zu befürchten. Die 960 Evo liest durchweg mit über 3.200 MB/s und erreicht dabei keine 50 °C.

Samsung 960 Evo 500 GB: Seq. Read mit Lüfter
Samsung 960 Evo 500 GB: Seq. Read mit Lüfter

Beim sequenziellen Schreiben entsteht erst gar keine hohe Abwärme. Der Grund ist einfach: Nur im kleinen SLC-Cache mit maximal 22 Gbyte, hier nur 4 GByte, da die SSD mit der Testdatei vollständig befüllt ist, schreibt die 960 Evo mit hohen 1.900 MB/s. Danach fällt die Schreibrate auf rund 650 MB/s und heizt sich nur geringfügig auf. Mit maximal 56 °C ist die Temperaturschwelle zur Drosselung weit entfernt. Einen weiteren Test mit Lüfter kann man sich an dieser Stelle sparen.

Samsung 960 Evo 500 GB: Seq. Write ohne Lüfter
Samsung 960 Evo 500 GB: Seq. Write ohne Lüfter
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