Hallo Leute,
ich bin seit ca. einem Jahr fertig mit meinem dualen Studium (Bachelor) und arbeite aktuell als Angestellter in einem auf 2 Jahre befristeten Vertrag als Controller.
Anfangs war ich total motiviert, alles war neu, die ersten "richtigen" Gehälter. Doch sobald man sich einmal an alles gewöhnt hat, die alltäglichen Arbeitsabläufe leicht von der Hand gehen, man die ein oder andere Aufgabe automatisiert hat und der Alltag einkehrt fällt man in ein Loch der Motivationslosigkeit und Ziellosigkeit.
Ich bin sehr gut in der Abteilung angekommen und habe mir schnell einen guten Ruf als Excel- / VBA-Experte erarbeitet. Kollegen kommen sogar von anderen Abteilungen um mich um Rat und Tat zu bitten.
Dennoch langweile ich mich und sehe kein kurz- oder mittelfristiges Ziel auf das ich hinarbeiten kann.
Bis zur ersten Beförderung oder einem Schritt auf der Karriereleiter wird es noch Jahre dauern.
In dem Unternehmen in dem ich arbeite gibt es kein Talent-Management, keine Fortbildungen und auch die Bereitschaft den weiteren akademischen Weg (Master/MBA) zu unterstützen ist nicht existent.
Ich gehe jeden Tag unmotiviert zur Arbeit und zähle die Stunden bis ich wieder gehen kann.
Das Arbeitspensum wechselt ständig zwischen absoluter Langeweile, weil nichts zu tun ist und absoluter Überforderung, weil zehn Leute gleichzeitig kommen die etwas brauchen - und das am besten schon gestern. So macht Arbeiten einfach keinen Spaß.
Ich habe viele alltägliche Aufgaben und Berichte so automatisiert, dass ich das wofür mein Vorgänger 1-2 Tage gebraucht hat in 1-2 Stunden erledigen kann. D.h. ich habe noch weniger zu tun.
Meinem Chef bleibt das natürlich nicht unverborgen. Er schiebt mich dann permanent in andere Bereiche, um diese v.a. bei der Erstellung von Berichten zu unterstützen. D.h. man wird permanent in irgendwelche fachfremden Bereiche geschoben von denen man überhaupt nichts versteht, soll deren Arbeit erledigen um am Ende mit einem feuchten Händedruck zurück geschoben zu werden.
Wenn ich mir vorstelle, dass das die nächsten 40 Jahre so weiter geht würde ich am liebsten morgen zum Arbeitsamt gehen und mich arbeitslos melden....
Welche Alternativen gibt es?
Versteht ihr was ich meine?
Ich sehe aktuell keinen Sinn in dem was ich mache. Und das was ich mache langweilt mich nur oder nervt mich bei Überforderung.
Bei meinem Arbeitgeber gibt es (in den Sphären in denen ich mich aufhalte) nur ein Fixgehalt und keinerlei variable Vergütung.
D.h. egal ob ich mich zu tode arbeite oder ob ich eine ruhige Kugel schiebe - auf dem Gehaltszettel steht immer das Gleiche.
Auch habe ich nicht das Gefühl, dass mein Vorgesetzter eine überdurchschnittliche Leistung in irgendeiner Art honoriert.
Er betont zwar immer wieder, dass ich gute Arbeit leiste - aber das ist im Endeffekt absolut nichts wert, da zwischen meiner und seiner Ebene keine Jobbezeichnung existiert.
D.h. um aufsteigen zu können müsste ich meinen eigenen Vorgesetzten ersetzen.... und da der erst Anfang 40 ist und keine Anstalten macht das Unternehmen zu verlassen sehe ich in den nächsten 20 Jahren keine Chance.
Auch diese 9 to 5 für einen Apfel und ein Ei arbeiten zu gehen nervt mich. Ich würde super gerne etwas Eigenes auf die Beine stellen. Wenn man wirklich etwas erreichen kann und 1:1 von dem Erfolg partizipiert ist die Motivationslage eine ganz Andere als im Angestelltenverhältnis.
Leider fehlt mir aber die passende Geschäftsidee, das Startkapital oder das nötige Know-How.
Alles in Allem ist die aktuelle Stituation äußerst unbefriedigend und ich weiß einfach nicht, was ich tun soll.
Wenn die einzige Motiviation im Job die ist, dass in spätestens 5 Tagen wieder Wochenende ist dann läuft doch etwas gewaltig schief?
Ich möchte aber auch nicht aus blindem Aktionseifer irgendetwas überstürzen, was ich zu einem späteren Zeitpunkt bereuen würde.
Was würdet ihr in meiner Situation tun?
ich bin seit ca. einem Jahr fertig mit meinem dualen Studium (Bachelor) und arbeite aktuell als Angestellter in einem auf 2 Jahre befristeten Vertrag als Controller.
Anfangs war ich total motiviert, alles war neu, die ersten "richtigen" Gehälter. Doch sobald man sich einmal an alles gewöhnt hat, die alltäglichen Arbeitsabläufe leicht von der Hand gehen, man die ein oder andere Aufgabe automatisiert hat und der Alltag einkehrt fällt man in ein Loch der Motivationslosigkeit und Ziellosigkeit.
Ich bin sehr gut in der Abteilung angekommen und habe mir schnell einen guten Ruf als Excel- / VBA-Experte erarbeitet. Kollegen kommen sogar von anderen Abteilungen um mich um Rat und Tat zu bitten.
Dennoch langweile ich mich und sehe kein kurz- oder mittelfristiges Ziel auf das ich hinarbeiten kann.
Bis zur ersten Beförderung oder einem Schritt auf der Karriereleiter wird es noch Jahre dauern.
In dem Unternehmen in dem ich arbeite gibt es kein Talent-Management, keine Fortbildungen und auch die Bereitschaft den weiteren akademischen Weg (Master/MBA) zu unterstützen ist nicht existent.
Ich gehe jeden Tag unmotiviert zur Arbeit und zähle die Stunden bis ich wieder gehen kann.
Das Arbeitspensum wechselt ständig zwischen absoluter Langeweile, weil nichts zu tun ist und absoluter Überforderung, weil zehn Leute gleichzeitig kommen die etwas brauchen - und das am besten schon gestern. So macht Arbeiten einfach keinen Spaß.
Ich habe viele alltägliche Aufgaben und Berichte so automatisiert, dass ich das wofür mein Vorgänger 1-2 Tage gebraucht hat in 1-2 Stunden erledigen kann. D.h. ich habe noch weniger zu tun.
Meinem Chef bleibt das natürlich nicht unverborgen. Er schiebt mich dann permanent in andere Bereiche, um diese v.a. bei der Erstellung von Berichten zu unterstützen. D.h. man wird permanent in irgendwelche fachfremden Bereiche geschoben von denen man überhaupt nichts versteht, soll deren Arbeit erledigen um am Ende mit einem feuchten Händedruck zurück geschoben zu werden.
Wenn ich mir vorstelle, dass das die nächsten 40 Jahre so weiter geht würde ich am liebsten morgen zum Arbeitsamt gehen und mich arbeitslos melden....
Welche Alternativen gibt es?
- den Arbeitgeber wechseln? Ich sehe nicht, welchen Vorteil das haben sollte.
- auf eigene Faust weiter studieren? Wohl auch keine Garantie auf einen wesentlich besseren Job in der Zukunft.
- intern wechseln? Das wird auf "gleiche Arbeit, anderer Chef" hinauslaufen.
Versteht ihr was ich meine?
Ich sehe aktuell keinen Sinn in dem was ich mache. Und das was ich mache langweilt mich nur oder nervt mich bei Überforderung.
Bei meinem Arbeitgeber gibt es (in den Sphären in denen ich mich aufhalte) nur ein Fixgehalt und keinerlei variable Vergütung.
D.h. egal ob ich mich zu tode arbeite oder ob ich eine ruhige Kugel schiebe - auf dem Gehaltszettel steht immer das Gleiche.
Auch habe ich nicht das Gefühl, dass mein Vorgesetzter eine überdurchschnittliche Leistung in irgendeiner Art honoriert.
Er betont zwar immer wieder, dass ich gute Arbeit leiste - aber das ist im Endeffekt absolut nichts wert, da zwischen meiner und seiner Ebene keine Jobbezeichnung existiert.
D.h. um aufsteigen zu können müsste ich meinen eigenen Vorgesetzten ersetzen.... und da der erst Anfang 40 ist und keine Anstalten macht das Unternehmen zu verlassen sehe ich in den nächsten 20 Jahren keine Chance.
Auch diese 9 to 5 für einen Apfel und ein Ei arbeiten zu gehen nervt mich. Ich würde super gerne etwas Eigenes auf die Beine stellen. Wenn man wirklich etwas erreichen kann und 1:1 von dem Erfolg partizipiert ist die Motivationslage eine ganz Andere als im Angestelltenverhältnis.
Leider fehlt mir aber die passende Geschäftsidee, das Startkapital oder das nötige Know-How.
Alles in Allem ist die aktuelle Stituation äußerst unbefriedigend und ich weiß einfach nicht, was ich tun soll.
Wenn die einzige Motiviation im Job die ist, dass in spätestens 5 Tagen wieder Wochenende ist dann läuft doch etwas gewaltig schief?
Ich möchte aber auch nicht aus blindem Aktionseifer irgendetwas überstürzen, was ich zu einem späteren Zeitpunkt bereuen würde.
Was würdet ihr in meiner Situation tun?
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