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1. Krise im Job
- Ersteller 1337LEET
- Erstellt am
- Registriert
- Feb. 2009
- Beiträge
- 38.831
Willkommen im real life!1337LEET schrieb:Aber die Chancen eines dieser Ziele zu erreichen sind doch verschwinden gering.
Meldest du also jetzt Hartz 4 an?
Jein, es gibt tatsächlich eine Möglichkeit recht schnell 'reich' zu werden -> Startup gründen & auf den Erfolg bzw. den Exit hoffen! Du musst allerdings eine einigermassen brauchbare Idee haben und zum anderen bereit sein 1-2y in den Sand zu setzen.1337LEET schrieb:Aber die Chancen eines dieser Ziele zu erreichen sind doch verschwinden gering.
Ja! Gleich morgencartridge_case schrieb:Willkommen im real life!
Meldest du also jetzt Hartz 4 an?
Ist natürlich Spaß. Wobei.... man kann sich dann zwar keine monetären Ziele erfüllen - aber dafür muss man sich auch von niemandem kommandieren lassen und kann den ganzen Tag RTL2 schauen. Eine Überlegung wäre es wert.
Spaß bei Seite - ich war sogar mal knapp davor den „Lucky-Punch“ zu setzen.
Ich war 2014-2016 ziemlich aktiv im Mining von Cryptowährungen. Damals war ich aber noch so jung, dass ich nur geringe Kapitalrücklagen hatte und die Coins die ich erstellt habe zur Deckung der Kosten zeitnah verkaufen musste. Ich konnte die Kosten decken und habe 1-2 Euro Gewinn gemacht.
Hätte ich sie ein Jahr länger behalten und dann verkauft hätte ich 500.000€ Gewinn machen können.
Das soll kein „hätte, wäre, wenn“ Beispiel sein, sondern zeigen, dass es möglich ist wenn man genug Willen hat und zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist.
Wenn man immer mal wieder links und rechts schaut welche Chancen es gibt besteht zumindest eine minimale Wahrscheinlichkeit es irgendwann zu schaffen. Wenn man den Kopf in den Sand steckt und aufgibt hat man überhaupt keine Chance. Und diesen Grashalm lasse ich mir nicht nehmen.
Ergänzung ()
Mextli schrieb:Du musst allerdings eine einigermassen brauchbare Idee haben
Und eben diese Idee fehlt. Klar kann man sich irgendwelche Business Cases ausdenken die einen Mehrwert generieren und für die auch sicher irgendjemand Geld zahlen würde. Aber das scheitert eigentlich immer an der Umsetzbarkeit.
Ein Kollege von mir ist ungefähr so drauf wie ich. Wir brainstormen in jeder freien Minute und spinnen zig Ideen durch. Aber den Kracher haben wir noch nicht gefunden.
Zuletzt bearbeitet:
T
Tourgott
Gast
https://www.reddit.com/r/AskReddit/...u_liked_before_it_was_cool/eg5289i/?context=31337LEET schrieb:Ich war 2014-2016 ziemlich aktiv im Mining von Cryptowährungen. Damals war ich aber noch so jung, dass ich nur geringe Kapitalrücklagen hatte und die Coins die ich erstellt habe zur Deckung der Kosten zeitnah verkaufen musste. Ich konnte die Kosten decken und habe 1-2 Euro Gewinn gemacht.
Auf den Usernamen achten.
Wie viele Bitcoins hast du denn wenn man mal so indiskret fragen darf? 😂Tourgott schrieb:
T
Tourgott
Gast
Ich sag mal so, 2010 konnte man einige hundert Bitcoin am Tag minen.1337LEET schrieb:Wie viele Bitcoins hast du denn wenn man mal so indiskret fragen darf? 😂
Und mein Rechner war über einen längeren Zeitraum mehrere Stunden am Tag gut beschäftigt...
T
Tourgott
Gast
Ich habe bisher nur einen kleinen Teil verkauft.
Ylem
Rear Admiral
- Registriert
- Dez. 2010
- Beiträge
- 5.815
Also wenn ich mal zurückdenke...von allem Leuten aus meiner Heimat die mit mir und +-5 Jahre Abi gemacht haben, sowie alle die ich während meines Studiums auf dem Radar hatte, von den ganzen ist EXAKT EINER so ein Überflieger wie der TE glaubt zu sein.
Ein Jahr Berufserfahrung als Bachelor und schon ist alles unter seiner Würde wenn er sich nicht mal eben nen AMG kaufen kann. Berufsleben ist halt anders als Schule und Studium, da lernt man nicht jeden tag in jeder Vorlesung was neues, sondern man macht halt jeden Tag das gleiche. Auch in Führungspositionen machst du im Grunde jeden Tag das gleiche.
Aber so wie es aussieht, sollte der TE einfach schnell Milliardär werden.
Ein Jahr Berufserfahrung als Bachelor und schon ist alles unter seiner Würde wenn er sich nicht mal eben nen AMG kaufen kann. Berufsleben ist halt anders als Schule und Studium, da lernt man nicht jeden tag in jeder Vorlesung was neues, sondern man macht halt jeden Tag das gleiche. Auch in Führungspositionen machst du im Grunde jeden Tag das gleiche.
Aber so wie es aussieht, sollte der TE einfach schnell Milliardär werden.
Ylem schrieb:Also wenn ich mal zurückdenke...von allem Leuten aus meiner Heimat die mit mir und +-5 Jahre Abi gemacht haben, sowie alle die ich während meines Studiums auf dem Radar hatte, von den ganzen ist EXAKT EINER so ein Überflieger wie der TE glaubt zu sein.
Ein Jahr Berufserfahrung als Bachelor und schon ist alles unter seiner Würde wenn er sich nicht mal eben nen AMG kaufen kann. Berufsleben ist halt anders als Schule und Studium, da lernt man nicht jeden tag in jeder Vorlesung was neues, sondern man macht halt jeden Tag das gleiche. Auch in Führungspositionen machst du im Grunde jeden Tag das gleiche.
Aber so wie es aussieht, sollte der TE einfach schnell Milliardär werden.
Komm mal runter. Ich habe nie behauptet, dass ich ein Überflieger bin. Es gibt ganz sicher genügend Leute, die intelligenter sind, die Aufgaben noch besser und schneller erledigen als ich. Aber ich habe ein gewisses Gespür für Geschäfte. Und nur weil ich mich nicht damit abfinde die nächsten 40 Jahre im Hamsterrad zu versauern und jeden Tag für den Profit Anderer arbeiten zu gehen stellst du mich dar als wäre ich ein Aussetziger? Ich kann dafür Leute nicht verstehen die sich damit abfinden ihr Leben lang Arbeiten zu verrichten die ihnen keinen Spaß machen - und all das nur um sich ein Einfamilienhäuschen leisten zu können und einmal im Jahr Badeurlaub in Spanien, Tunesien oder der Türkei zu machen. Das ist einfach nicht das was ich mir für meine Zukunft vorstelle. Deshalb suche ich Chancen meine Ziele und Träume zu realisieren. Wenn du das nicht tust ist das nicht mein Problem. Ich schätze Leute die so negativ darauf reagieren wären selbst gerne wohlhabend und sind neidisch auf die, die es geschafft haben - oder sich intensiv damit beschäftigen es zu schaffen.
1337LEET schrieb:Spaß bei Seite - ich war sogar mal knapp davor den „Lucky-Punch“ zu setzen.
Ich war 2014-2016 ziemlich aktiv im Mining von Cryptowährungen. Damals war ich aber noch so jung, dass ich nur geringe Kapitalrücklagen hatte und die Coins die ich erstellt habe zur Deckung der Kosten zeitnah verkaufen musste. Ich konnte die Kosten decken und habe 1-2 Euro Gewinn gemacht.
Hätte ich sie ein Jahr länger behalten und dann verkauft hätte ich 500.000€ Gewinn machen können.
Das soll kein „hätte, wäre, wenn“ Beispiel sein, sondern zeigen, dass es möglich ist wenn man genug Willen hat und zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist.
Ja, wenn man die Zukunft voraussehen kann... .
Vor paar Jahren hatte ich auch fast den Lucky Punch. Ich hab Lotto gespielt. Hätte ich damals nur andere Zahlen genommen.
Spaß beiseite. so 2011 habe ich mich mit Bitcoins beschäftigt aber gedacht, dass es dumm ist. Hätte hätte Fahrradkette. Ich hätte sie sowieso bei 10€/Coin verkauft, also nichts verloren.
SuperSabo
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Nov. 2014
- Beiträge
- 398
Vielleicht solltest du den Job einfach als das nehmen, was er ist. Ein Job. Ich denke die Wenigstens haben einen Job gefunden, der sie erfüllt UND reich macht. Ich für meinen Teil hatte Informatik studiert und bin nun nach 10 Jahren Berufserfahrung in einer Führungsposition mit acht Mitarbeitern, verdiene 100k und habe einen Geschäftswagen. Monetär kann ich nicht klagen, auch wenn ich kein Multimillionär bin. Erfüllung finde ich aber dennoch keine im Job. Ich habe auch viele Jahre lang mit dem Gedanken gespielt nochmal von vorne anzufangen und Medizin zu studieren, da ich dort eher Erfüllung für mich vermutete. Doch "getraut" habe ich mich nie bei Null anzufangen. Schließlich hatte ich mir auch überlegt warum ich angefangen hatte zu studieren: Ich wollte genug Geld verdienen um mir keine Sorgen machen zu müssen. Das Ziel hab ich erreicht. Von daher.
Erfüllung versuche ich nun anders zu finden: In meiner Familie und in meiner Freizeit. Das soll nicht heißen dass mir mein Job unendlich zuwider ist. So ist es nicht. Es gibt auch schöne Tage, die Spaß machen. Nette Kollegen, die ich nach einiger Zeit zu meinen Freunden zähle und mit denen ich auch schon Urlaube verbracht habe. Soll heißen dass ich auch dort mittlerweile eine kleine Familie habe. Und doch ist es immer noch: Ein Job. Nicht mehr, nicht weniger.
Erfüllung versuche ich nun anders zu finden: In meiner Familie und in meiner Freizeit. Das soll nicht heißen dass mir mein Job unendlich zuwider ist. So ist es nicht. Es gibt auch schöne Tage, die Spaß machen. Nette Kollegen, die ich nach einiger Zeit zu meinen Freunden zähle und mit denen ich auch schon Urlaube verbracht habe. Soll heißen dass ich auch dort mittlerweile eine kleine Familie habe. Und doch ist es immer noch: Ein Job. Nicht mehr, nicht weniger.
1337LEET schrieb:[...]Wenn 10 Leute gleichzeitig kommen die etwas unbedingt bis morgen brauchen. Und v.a. wenn diese Anforderungen von Abteilungsleitern etc. kommen und nicht den Charakter „bitte schau ob du das noch bis morgen schaffst“ sondern eher „du hast mir das morgen bis 9 Uhr zu liefern sonst gibt es Ärger“ haben nervt das extrem und baut viel Druck und Stress auf.
Dann mache das halt nicht mit.
1337LEET schrieb:[...]Dieses Ziel werde ich mit dem aktuellen Job niemals zeitnah erreichen. [...]
Um dein Problem vielleicht etwas besser einordnen zu können? Was verdienst du aktuell pro Jahr und welches Bundesland?
1337LEET schrieb:[...]Und für diese Arbeiten gibt es fast immer enge Deadlines. Heißt ich muss diese fachfremde Aufgabe bis zu Termin X fertig machen [...].
Sonst?
Necrol
Captain
- Registriert
- Aug. 2010
- Beiträge
- 3.865
Der Weg, bis man vom verwalten seiner Angestellten Leben kann, ist lang.
Ich habe mich sowohl beruflich als auch privat mit allerlei Leuten die Selbstständig sind oft und lange unterhalten. Vom 6 Man Hausmeisterbetrieb bis zum Unternehmer, der einige Dutzend erfolgreiche Firmen gegründet, und viele, viele mehr auch wieder an die Wand gefahren hat, war alles dabei.
Gemeinsam ist denen eigentlich allesamt der Wille und viel Ehrgeiz verbunden mit dem Glauben an die Idee. Gemeinsam ist denen auch, dass Sie im Prinzip keine freien Tage habe. Klar fahren die in Urlaub, mitunter deutlich öfter und länger und als Ihre Angestellten. Die Fahren aber auch oft genug vorzeitig aus dem Urlaub zurück in die Firma. Oder machen unterwegs mal nen paar Stunden Urlaubsoffice oder Telefonieren alle Nase lang.
Klar kommen die auch mal erst nach Frühstück - bleiben dann aber auch bis nach dem Abendessen.
Die meisten haben auch sehr wenig von dem Aufwachsen Ihrer Kinder mitbekommen.
Kann man machen, muss ich persönlich aber nicht haben.
Ich hab nen Job der meistens Spaß macht, überwiegend nette Kollegen, Gleitzeit und im Prinzip Narrenfreiheit beim Arbeiten. Solange meine Projekte termingerecht fertig werden ist alles gut. Hin und wieder ergeben sich halt völlig neue und fachfremde Aufgaben, zuletzt Mitarbeit an einer ERP-Einführung über 2 Jahre.
Wenn man nicht aufpasst verändert sich die eigene Wahrnehmung aber schnell dahingehend, dass einem langweilig ist, das man (noch) mehr Geld verdienen müsste (als XYZ weil ABC), die Kollegen überwiegend wenig Leistung zeigen usw.
Ich kann von meinem Gehalt gut Leben, der Job ist so sicher wie er aktuell halt sein kann. Letztes Jahr hab ich mir, weil ich Bock drauf hatte nen fast neues Motorrad gekauft. Kein AMG, macht mir aber mehr Spaß und ist viel billiger
Letzten Endes werden die allermeisten aber zwangsläufig sich wiederholende Tätigkeiten nachgehen (müssen). Wenn jeder alle paar Wochen was anderes machen würde, wäre der ganze Betrieb wirtschaftlich nicht überlebensfähig oder deutlich weniger produktiv -> keine oder geringere Löhne, dafür kann jeder von allem ein bisschen - überspitzt dargestellt.
Meine Chefin schwimmt im Geld - ich wollte weder mit Ihr tauschen noch (des Geldes wegen) mit Ihr verheiratet sein. Zu was für Zeiten man da Emails bekommt. Ich mag meine weitestgehend gut planbare Freizeit dann doch deutlich mehr als viel Geld.
Ich habe mich sowohl beruflich als auch privat mit allerlei Leuten die Selbstständig sind oft und lange unterhalten. Vom 6 Man Hausmeisterbetrieb bis zum Unternehmer, der einige Dutzend erfolgreiche Firmen gegründet, und viele, viele mehr auch wieder an die Wand gefahren hat, war alles dabei.
Gemeinsam ist denen eigentlich allesamt der Wille und viel Ehrgeiz verbunden mit dem Glauben an die Idee. Gemeinsam ist denen auch, dass Sie im Prinzip keine freien Tage habe. Klar fahren die in Urlaub, mitunter deutlich öfter und länger und als Ihre Angestellten. Die Fahren aber auch oft genug vorzeitig aus dem Urlaub zurück in die Firma. Oder machen unterwegs mal nen paar Stunden Urlaubsoffice oder Telefonieren alle Nase lang.
Klar kommen die auch mal erst nach Frühstück - bleiben dann aber auch bis nach dem Abendessen.
Die meisten haben auch sehr wenig von dem Aufwachsen Ihrer Kinder mitbekommen.
Kann man machen, muss ich persönlich aber nicht haben.
Ich hab nen Job der meistens Spaß macht, überwiegend nette Kollegen, Gleitzeit und im Prinzip Narrenfreiheit beim Arbeiten. Solange meine Projekte termingerecht fertig werden ist alles gut. Hin und wieder ergeben sich halt völlig neue und fachfremde Aufgaben, zuletzt Mitarbeit an einer ERP-Einführung über 2 Jahre.
Wenn man nicht aufpasst verändert sich die eigene Wahrnehmung aber schnell dahingehend, dass einem langweilig ist, das man (noch) mehr Geld verdienen müsste (als XYZ weil ABC), die Kollegen überwiegend wenig Leistung zeigen usw.
Ich kann von meinem Gehalt gut Leben, der Job ist so sicher wie er aktuell halt sein kann. Letztes Jahr hab ich mir, weil ich Bock drauf hatte nen fast neues Motorrad gekauft. Kein AMG, macht mir aber mehr Spaß und ist viel billiger
Letzten Endes werden die allermeisten aber zwangsläufig sich wiederholende Tätigkeiten nachgehen (müssen). Wenn jeder alle paar Wochen was anderes machen würde, wäre der ganze Betrieb wirtschaftlich nicht überlebensfähig oder deutlich weniger produktiv -> keine oder geringere Löhne, dafür kann jeder von allem ein bisschen - überspitzt dargestellt.
Meine Chefin schwimmt im Geld - ich wollte weder mit Ihr tauschen noch (des Geldes wegen) mit Ihr verheiratet sein. Zu was für Zeiten man da Emails bekommt. Ich mag meine weitestgehend gut planbare Freizeit dann doch deutlich mehr als viel Geld.
Airbag
Fleet Admiral
- Registriert
- Aug. 2008
- Beiträge
- 12.192
1337LEET schrieb:Welche Alternativen gibt es?
- den Arbeitgeber wechseln? Ich sehe nicht, welchen Vorteil das haben sollte.
- auf eigene Faust weiter studieren? Wohl auch keine Garantie auf einen wesentlich besseren Job in der Zukunft.
- intern wechseln? Das wird auf "gleiche Arbeit, anderer Chef" hinauslaufen
Ich denke nicht, dass es groß zielführend ist aktuell über Träume wie "mal ein großes Unternehmen leiten und von sein Geld für sich arbeiten lassen" zu reden. Wenn man jedoch auf das akute Problem in seiner jetzigen Stelle zurück geht, erschließt mir nicht ganz worauf der TE aus ist. Nach dem Zitat gibt es ja quasi keine sinnvolle Alternative? In Summe klingt es für mich, als wäre der TE gelangweilt von seiner Arbeit, jedoch noch zu gemütlich für einen Wandel.
Meiner Erfahrung nach war es bisher immer der beste Schritt das Unternehmen zu wechseln, sobald ich das Gefühl hatte, dass es nicht groß Spaß macht oder ich nicht mehr groß weiterkomme (sei es monetär oder wissenstechnisch). Das ist aber vermutlich bei den meisten Leuten sehr lebensphasen-abhängig. Ich bin aktuell erst 28 Jahre alt, seit 4 Jahren aus der Uni raus und habe keine eigene Familie. Von daher muss ich mir keine großen Gedanken darüber machen, wenn ich aus Lust und Laune den Job wechsle.
Wenn ich dagegen eine Familie zu ernähren hätte, wäre es vermutlich etwas anderes bzw. würde ich schauen, dass ich mich in der neuen Stelle zumindest finanziell nicht verschlechtere.
Etwas weiteres zu studieren ist meiner Meinung nach nur sinnvoll, wenn man mehr als nur den mönetären Aspekt vor Augen hat. Ich habe neben meinem Winf Master angefangen noch einen Bachelor in Mathe zu machen und habe ihn während meines ersten Arbeitsjahres dann auch abgeschlossen. Studiert habe ich es nur, weil ich im zweiten Semester schon überlegt habe zu wechseln. Berufstechnisch bringt mir mein Mathebachelor neben meinen Winfabschluss (Bsc und Msc) halt überhaupt nichts. Habe aber persönlich auch nie Leute verstanden, die eine Studienwahl damit begründet haben, dass es ein Garant für hohe Löhne ist.
Intern wechseln halte ich nur für sinnvoll, wenn einem das Unternehmensumfeld nicht stört. Dazu kann auch gehören, dass einem die Kollegen zu langsam arbeiten.
edit:
Also wenn ich mal zurückdenke...von allem Leuten aus meiner Heimat die mit mir und +-5 Jahre Abi gemacht haben, sowie alle die ich während meines Studiums auf dem Radar hatte, von den ganzen ist EXAKT EINER so ein Überflieger wie der TE glaubt zu sein.
Die Leute aus meinem Umfeld, die ich als Überflieger bezeichne, sind eigentlich eher idealistische Typen. So wirkt mir der TE nicht wirklich. Grundsätzlich ist aber auch nicht falsch zu sagen, dass einem die eigene Arbeit raushängt und stupide ist.
Zuletzt bearbeitet:
S
Snowi
Gast
1337LEET schrieb:Was würdet ihr in meiner Situation tun?
Erstmal würde ich den Ball flach halten. Ich bin selbst in dem Alter, und kenne dementsprechend natürlich auch genug andere: Die wenigsten haben es so gut wie Du oder Ich (Ich bin btw auch in einer "ähnlichen" Position). Wenn du tatsächlich gute Arbeit machst, und die Firma durch Corona nicht zufällig kurz vor der Pleite steht, wirst du übernommen, und bist unbefristet. Bürojob, feste Arbeitszeiten, fester Urlaub, Gehalt von dem man leben kann. Klar, besser geht immer. Aber du solltest bedenken, dass es auch bedeutend schlechter geht, speziell jetzt zu Corona-Zeiten. Ich habe 200-300€ im Monat zusätzliche Ausgaben, weil ich 2 sehr gute Freunde finanziell unterstütze, weil die in wichtigen aber schlecht bezahlten Jobs arbeiten, und aktuell kaum über die Runden kommen. Mit denen habe ich bedeutend mehr Mitleid.
Aber: Natürlich ist deine Situation auch nicht sonderlich geil, wie du es schreibst. Mein Rat: Wenn du dich langweilst, such dir Arbeit die dir Spaß macht. Evtl. auch Weiterbildung mit eigenen Lernmaterialien?
Wenn zu viele Kollegen kommen und am besten gestern was fertig haben wollen, musst du lernen, "nein" zu sagen, beziehungsweise: Ich hab grade zu viel zu tun, das kann ich grade nicht machen.
Damit müssen deine Kollegen klar kommen - du bist nicht da, um deren Arbeit zu machen. Du bist da, um deine Arbeit zu machen. Wenn du damit fertig bist, kann man immer helfen, aber lass dich nicht zum Hampelmann der ganzen Firma machen. Ich habe Burnout lange nicht ernst genommen, habe mittlerweile aber auch schon Existenzen daran scheitern gesehen. Wenn man ständig jedem und allem hinterherläuft und hilft, kommt sowas schnell zustande.
Was die zusätzliche Arbeit angeht: Wenn du viele Aufgaben von anderen übernimmst, und dabei effizient arbeitest, frag nach einer Gehaltserhöhung. So wie ich das lese, bist du jetzt schon eine große Bereicherung für viele, weil du denen hilfst. Deine Arbeit machst du ja anscheinend auch gut. Da werden auch ein paar Euros mehr drin sein. Vielleicht muss die Erhöhung nicht jetzt sein, aber wenn du auf unbefristet umgestellt wirst eventuell? Und natürlich sachlich begründen beim Gespräch.
Zum Gehalt: ich liege aktuell bei ca. 58k Jahresbrutto in Baden-Württemberg was als Einstieg verglichen mit meinen Kommilitonen extrem viel ist.
Da kann ich mich eigentlich auch nicht beschweren.
Allerdings wurde ich als „Bereichscontroller“ eingestellt. Für diese Bezeichnung gibt es interne Vorgaben, was diese zu verdienen haben. Da liegen wir ca. bei 80-85K.
Als „Frischling“ wird man sehr weit darunter eingestuft und es dauert Jahre bis man das eigentlich vorgesehene Gehalt erhält.
Ein Kollege von mir ist nun schon fast 2 Jahre im Unternehmen und hat noch keine einzige Anpassung erhalten.
Da kann ich mich eigentlich auch nicht beschweren.
Allerdings wurde ich als „Bereichscontroller“ eingestellt. Für diese Bezeichnung gibt es interne Vorgaben, was diese zu verdienen haben. Da liegen wir ca. bei 80-85K.
Als „Frischling“ wird man sehr weit darunter eingestuft und es dauert Jahre bis man das eigentlich vorgesehene Gehalt erhält.
Ein Kollege von mir ist nun schon fast 2 Jahre im Unternehmen und hat noch keine einzige Anpassung erhalten.
S
Snowi
Gast
1337LEET schrieb:Zum Gehalt: ich liege aktuell bei ca. 58k Jahresbrutto in Baden-Württemberg was als Einstieg verglichen mit meinen Kommilitonen extrem viel ist.
Da kann ich mich eigentlich auch nicht beschweren.
Allerdings wurde ich als „Bereichscontroller“ eingestellt. Für diese Bezeichnung gibt es interne Vorgaben, was diese zu verdienen haben. Da liegen wir ca. bei 80-85K.
Als „Frischling“ wird man sehr weit darunter eingestuft und es dauert Jahre bis man das eigentlich vorgesehene Gehalt erhält.
Ein Kollege von mir ist nun schon fast 2 Jahre im Unternehmen und hat noch keine einzige Anpassung erhalten.
Dass man mit weniger startet ist ja normal als Anfänger. Muss mich auch damit zufrieden geben, die hälfte von dem zu verdienen, was meine Kollegen bekommen, die das seit 30 Jahren machen.
Und 2 Jahre sind 2 Jahre - das ist nicht wenig, aber auch nicht viel. Wäre aber durchaus angebracht, das Thema beim Vorgesetzten mal anzusprechen.
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