1066MHz @ 800MHz?

MopedTobias

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Aloha ihr Hardware-Spezis!

Vor etwa einem Jahr hatte ich mir neue PC-Komponenten bestellt. Q6000, GA-EP45-DS3 rev 1.0, ATI 4850 und 2x 2GB Speicherriegel (OCZ2P10662G).

So, nun möchte ich nochmal 2x 2GB des selben Modells. Dazu hatte ich kürzlich die PN notiert. Nun hatte ich sie aber mit einer dermaßen Sauklaue aufgeschrieben, dass ich die letzten 2 Ziffern nicht mehr lesen konnte. :freak:

Also habe ich schnell SIW angeworfen, um zu schauen, wie die PN lautet. Dabei ist mir etwas seltsames aufgefallen. Die Riegel sind als 1066er (PC8500) ausgeschrieben, auch die PN lässt ja wohl darauf schließen, aber in SIW (und auch in anderen System-Informationstools) werden sie als PC6400er erkannt. Siehe Anhang!

Mir ist das vorher nie aufgefallen. Da stimmt doch was nicht, oder? Erst dachte ich, dass es evtl. an falschen BIOS-Einstellungen liegen könnte, aber dann habe ich mir gedacht, dass dies sicher einen Einfluss auf die reale Taktung haben kann, die Riegel aber in den Informationstools trotzdem als PC8500er identifiziert werden sollten. Sind die Riegel falsch gelabelt?

Regards
MT
 

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laut deinen bild ist alles ok, 533*2=1066
 

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Deine Ausführung ist zwar erstmal beruhigend für mich, aber verstehen tue ich das System dahinter trotzdem nicht. :(

Um es noch genauer zu definieren: Warum steht da PC6400? Sind das evlt. wirklich 6400er Module, die schlichtweg eine höhere QS durchlaufen haben und als PC8500er arbeiten können? K.a. ob das technisch möglich ist, aber verwirrend ist das Ganze für mich schon.

Anmerkung: Nach dem stöbern auf der OCZ-Website bin ich auf einen Artikel in der PCHG gestoßen: http://www.ocztechnology.com/images/awards/PCGH_OC2P10664GK.jpg , bezieht sich aber auf die Timings.
 
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Wird ein Auslesefehler des Mainboards oder des Programms sein, nimm mal das Programm CPU-Z
 
Also die 800MHz entsprechen der JEDEC-Norm. Laut dieser wird jeder Speicher mit
667MHz bzw. 800MHz erkannt und meist mit 5-5-5-15 1,8v. Laut der aktuellen
frequenz hast du aber 533MHz und da du DDR-Speicher hast musst du diesen
Wert verdoppeln. Also 1066MHz.
 
Das mit den 'falschen' Angabe scheint öfters vor zu kommen.
Hier ist auch ein Corsair DDR2-1066.
Erkannt wird der als DDR2-800, im SPD sind auch nur Werte bis 400MHz hinterlegt.
Die Seriennummer weist ihn aber als als 1066 aus.

Ob das so gewollt ist?
Hab es auch schon richtig gesehen.
 
was iwelche programme anzeigen ist letztendlich wurst, entscheidend ist die einstellung im bios.
 
5OCIAL_5Y5T3M schrieb:
Also die 800MHz entsprechen der JEDEC-Norm. Laut dieser wird jeder Speicher mit
667MHz bzw. 800MHz erkannt und meist mit 5-5-5-15 1,8v. Laut der aktuellen
frequenz hast du aber 533MHz und da du DDR-Speicher hast musst du diesen
Wert verdoppeln. Also 1066MHz.

Laut JEDEC ist DDR2 Spezifiziert von PC2-3200 bis PC2-8500 (DDR2-1066) bei 1,8v.

Quelle (leider kann ich an dieser stelle nicht auf Jedec.org verlinken, da man sicht dort registrieren muss, um infos zu erhalten).

Wikipedia schrieb:
DDR2-400 bis DDR2-1066 sowie die damit aufgebauten PC2-3200- bis PC2-8500-Speichermodule sind von der JEDEC standardisiert. Alle davon abweichenden Module orientieren sich zwar von den Bezeichnungen her an den Standards, aber jeder Hersteller setzt bei den elektrischen Eigenschaften – der oft als „Übertakter-Speicher“ angebotenen Module – seine eigenen Spezifikationen und arbeitet oft mit exzessiver Überspannung. Wie bei DDR-SDRAM gibt es auch bei DDR2-SDRAM Registered-Module mit oder ohne ECC.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Speicher ist mit Absicht als DDR II 800 im SPD Programmiert. Die 1066 sind ein EPP Profil. Da der OCZ Ram, wie fast jeder andere auch, mehr wie die von Jedec zugelassenen 1.8V für den 1066 Betrieb braucht.
Der Grund dafür, nicht jedes Board (Intel) oder jede CPU (AMD) kann DDR II 1066, somit wird verhindert, das der PC nicht startet wenn der Ram eingebaut wurde.

1066 muß man idR immer von Hand einstellen, auser der Ram hat XMP oder EPP und das Board unterstützt das auch.
 
Hallo zusammen!
Da ich ein ähnliches Problem habe, greife ich diesen Fred nochmal auf, damit ich keinen neuen eröffnen muss.

Mein Problem ist folgendes:

Ich habe mir vor einiger Zeit ein RAM-Upgrade gegönnt:
http://geizhals.at/deutschland/a360163.html sind 2x 2GB Riegel

Vorher hatte ich folgenden RAM:
http://geizhals.at/deutschland/a109293.html waren 4x 512MB Riegel

So, also erstmal über 4GB anstatt über 2GB gefreut, Speicherprobleme (Größe) waren damit verschwunden und alles lief wunderbar und ich musste in keinem Spiel mehr Auslagerpausen hinnehmen.

Allerdings war das auch schon, was mich daran gefreut hat.

Ich hatte subjektiv keinerlei Geschwindigkeitsverbesserungen, alles war irgendwie immernoch etwas langsam. Vom Systemstart bis zum Ladebalken in Spielen. Ich dachte mir, dass da etwas nicht stimmen kann. Immerhin hatte ich vorher 667MHz und jetzt habe ich 1066MHz, also habe ich mir zumindest einen spürbaren Vorteil davon versprochen, aber der blieb wie gesagt aus.

Dann habe ich mal mit Everest Ultimate die integrierten RAM-Benchmarks gemacht. (Lesen/Schreiben/Kopieren/Verzögerung) und siehe da...

Ich hatte sogar schlechtere Werte als mit dem 667er RAM.

Das kam mir dann doch etwas merkwürdig vor, also habe ich in Everest mal intensive Nachforschungen angestellt.

Der erkannte den RAM als 800er mit Timings von 9-8-9-18 CL1 oder sowas in der Art, also ganz ungewöhnliche und voralle richtig schlechte Werte.

Also bin ich mal ins BIOS gegangen, da stand alles auf "Auto", dann habe ich die vom Hersteller angegebenen Timings von 5-5-5-15 CL2 im BIOS fix eingestellt und habe die Frequenz auf 1066MHz gestellt.

Jetzt -dachte ich zumindest- sollten alle Probleme damit gelöst sein. HA! Denkste!

Also wieder Everest angeschmissen und alles gecheckt. Anfangs war ich halbwegs glücklich, dass er mir die richtigen Timings angezeigt hat. Allerdings zeigte er mir immernoch 800er RAM an, woraufhin ich wieder diese vier Benchmarks habe laufen lassen. Auch diesmal hatte ich keinen Erfolg.

Zwar waren die Werte besser, als vorher mit den hohen Timings, allerdings nur geringfügig bzw. kaum besser, als mit dem alten 667er RAM.

Das konnte ich mir nicht vorstellen und bin zum Händler meines Vertrauens gegangen um den mal auszuhorchen.

Der erzählte mir, dass es ein bekanntes Problem des Phenom II Prozessors sei, dass dieser nur DDR2 800er erkennt und ansteuern kann und mit 1066er Probleme macht. Also er verträgt das natürlich und es funktioniert auch, aber er könne die 1066 nie vollständig auslasten.
Mehr konnte er mich dazu auch nicht sagen, also ging ich unverrichteter Dinge nach Hause und habe mal versucht, mit Übertaktung etwas zu drehen.

Anfangs habe ich nur den CPU Multi erhöht, sodass ich dann letztendlich 3,6 GHz CPU Frequenz hatte, wobei ich den FSB aber auf 200 MHz gelassen habe.

Hat keinerlei verbesserungen gebracht. Gleiche Werte in den Benches.

Dann habe ich mal den Multi auf Standard gelassen und habe mal den FSB auf 220 MHz erhöht, was bei meinem alten System kein Problem war. Also war die CPU nun bei ca. 3,3 GHz und alles lief EXTREM!! schnell. Also beim Windows booten ging der Punk ab und alles lies sich wunderbar schnell öffnen, alle Fenster, alle Programme, alles ist völlig abgerast, sodass ich mir gedacht habe. JA! So sollte 1066er RAM laufen.

Allerdings bekam ich relativ schnell Bluescreens mit "PFN_LIST_CORRUPT". Nachforschungen in Google ergaben Probleme mit dem RAM, also FSB wieder auf Standard.



Kann das denn alles möglich sein?
Liegt es jetzt an der CPU? Liegt es am RAM? Liegt es am Board?

Oder ist 1066er RAM einfach so langsam?

Komisch ist, dass es mit Übertaktung ziemlich abgeht...

Hoffe, mir kann jemand helfen.

Vielen Dank!
Ergänzung ()

Hat sich erledigt, ich werde einen neuen Fred aufmachen, da ich noch andere Fragen habe und die dann gleichzeitig stellen kann. :) THX
 
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Ich hoffe du hast deinen Händler nur falsch verstanden, mein Vertrauen hätte er nach der pauschalen Aussage verspielt :evillol:

Hier eine Ferndiagnose zu treffen ist auch nicht leicht, wenn du dein System verschweigst - ich könnte das jetzt aus dem Text raten (PhII X4 940BE) , hab ich aber keine Lust drauf.

Ob sich schnellerer Speicher bezahlt macht, mehr Ram, mehr Kerne oder ein RAID aus SSD hängt in erster Linie von deinem Anwendungsmix ab.
Im normalen Hausgebrauch macht der Speicher keine 10% Performanceunterschied aus, auch nicht von 333 auf 533 MegaHerzen.

Beim Laden von Programmen merkt man da schon mal gar nix, dafür ist die Festplatte zuständig ;)

Zumal deine Ausführungen eher auf eine "automatische Fehlkonfiguration" des Mainboards schließen lassen - ich habe auch schon MB erlebt, die DDR2-1066 auf 200MHz einstellen wollen.
Everest zeigt die ausgelesene Speichertaktfrequenz im Protokoll nur ziemlich versteckt an und irrt in vielen Fällen.

alles lief wunderbar und ich musste in keinem Spiel mehr Auslagerpausen hinnehmen
Genau deshalb kauft man mehr Speicher, Mission erfüllt.

dass es ein bekanntes Problem des Phenom II Prozessors sei, dass dieser nur DDR2 800er erkennt
Das hat nichts mit der CPU zu tun, sondern ist ein beliebtes Feature diverser Speicherproduzenten - einem Intel wäre das auch passiert.

Also war die CPU nun bei ca. 3,3 GHz und alles lief EXTREM!! schnell.
Das sieht mehr nach hallozinogenen Drogen aus :lol:
Gefühlt schneller - ok, nachweisbar extrem!!! schneller durch 10% Übertaktung geht technisch nicht.

Im Ernst, über den HT-Referenztakt ist das gesamte System übertaktet, wenn du nur an der Stelle angesetzt hast, war z.B. auch der Speicher auf knapp DDR2-1200 Niveau.
 
Ich schmeiß meine Frage auch mal hier mit in den Thread.
Hab seit heute einen neuen PC und der läuft auch soweit, außer dass ich mir bei den Speichereinstellungen nicht sicher bin, da ich eigentlich 1066er RAM habe (G.Skill DIMM Kit 4GB PC2-8500U CL5-5-5-15). Beim Booten wird mir aber 800Mhz angezeigt und mit CPU-Z bekomm ich auch anere Werte. Als Mainboard habe ich ein Gigabyte GA-MA770-UD3 Rev. 2.0. Im Bios habe ich alles auf Auto gelassen, da ich ehrlich gesagt nicht genau weiß, wo ich die Spannung erhöhen kann, da ich es vermutlich muss, weil ich die schonmal auf 1066 laufen lassen hab, aber dann ist der PC abgeschmiert.

 
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Automatisch eingestellt wird bei (fast) allen DDR2-1066 erstmal nur die 800er Einstellung, kann ich auf deinen CPU-Z screens aber nicht sehen.
Wer sich mit dem Tool auskennt, postet den "memory" Reiter ;)

Der Speicher braucht maximal 2,1V - in der ausführlichen Spec. ist der als 1066er RAM ab 2,0V freigegeben.
WICHTIG: die notwendigen 2,0 - 2,1 V Spannung und die 1066 und Taktraten werden im BIOS eintragen, sonst wird das nichts.
Bei Gigabyte unter "advanced settings", die erst nach "STRG + F1" im Bios Hauptmenu erscheinen.


Einfach mit 2,0V (+0,2V) anfangen,
wenn nicht stabil -> 2,1V (+0,3V)
Super stabil unter prime95 -> 1,9V - 1,95V probieren
Set Memory Clock 1066 MHZ
Ganged / unganged = egal
Command Timing = 2T

Die folgenden 4 Timings reichen "guten" Boards völlig aus, der Rest ergibt sich quasi daraus und wird meistens in "auto" - Stellung richtig eingestellt.
Cas latency (CL) 5
RAS/CAS Delay (tRCD) 5
ROW precharge time (tRP) 5
Minimum RAS active Time (tRAS) 15

Die folgenden kannst du zusätzlich angeben:
ROW Cycle (tRC) - 22 oder 24

Refresh to Active (tRFC) 127.5 ns [0-4 sind die RAM-Steckplätze]
Da bin ich mit allerdings nicht sicher, ob der Speicher auch kleinere Werte verträgt

Wenns dann noch nicht läuft, ist der Speicher einfach nicht 100% kompatibel mit deinem Board - kann passieren.
 
Danke, das werde ich dann heute Abend mal ausprobieren und ich kenne/kannte mich mit dem Tool nicht aus, musste mich über 6 Jahre auch nicht mehr mit Speichertimings beschäftigen :)
Ergänzung ()

So, bin zu hause und proboere gerade rum, habe jetzt die Mhz Zahl auf 1066 eingestellt und den Rest erstmal auf Auto gelassen, nur die Spannung erhöht, jeweils in 0,2V Schritten.
Allerdings fängt Prime95 dann nichtmal mit den tests an, sonder unterbricht die einzelnen Worker nach wenigen Sekunden.
Wie hoch kann ich den mit der Spannung gehen ohne das ich den RAM brate?
 
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