13" Notebook für Schule/Studium/Desktopersatz

iSeeSharp

Lt. Commander
Registriert
Jan. 2009
Beiträge
1.576
Ich bräuchte mal eine kleine Beratung fuer meine nächste Anschaffung.

Derzeit bin ich rechnerlos, da mein Desktop tot ist, demnach muss also ein Ersatzgerät her. Es macht für mich keinen Sinn noch mal einen Desktoprechner zu kaufen, da sich mein Anwendungsverhalten mittlerweile auf Surfen/Musik/Arbeiten beschränkt. Da ich das am liebsten vom Sofa aus tun würde (so könnte ich auch endlich den Schreibtisch aus dem Wohnzimmer ins Schlafzimmer verbannen) und ich nächstes Jahr studieren werde, würde sich ein 13" Notebook anbieten.

Nahe liegend wäre für mich da ein MBP/MBA - lange Akkulaufzeit, leise, Mac OS X. Allerdings würde ich mich gerne nach Alternativen im Notebookbereich umsehen. Ultrabooks sind für mich da aber eher weniger eine Alternative, da diese sich preislich ja in ähnlichen Regionen bewegen, ich würde also nur auf OS X verzichten, wenn sich ein gutes Gerät im 500-700€ Segment finden lassen würde, das einigermaßen mit den MacBooks mithalten kann (Akku/Lautstärke)
 
Also was die Akkus angeht, sind nach meiner Erfahrung die MacBooks das non-plus-ultra
 
1. 13" sind als Desktopersatz zu klein, musst aber du wissen.
2. Willst du nun Windows oder MacOSX?
3. Du kannst ein 500-700€ Notebook nicht mit einem MacBook vergleichen, das ab 1100€ aufwärts (MBP 13") kostet...
Könntest als Schüler zB bei Lenovo Rabatte bekommen, zB ein Thinkpad X230 für 850€: http://www.campuspoint.de/thinkpad-university-x230i-modell-2324by9-set.html sehr mobil, Akku von 5-6 Stunden realistisch, viele Anschlüsse. mit TPFanControl beim Surfen/Schreiben lautlos
(gibt es auch in der Grundausstattung für ca. 700€)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann mich irren, aber soweit ich mich erinnern kann war ein MBP unter Last alles andere als leise. Mein ThinkPad ist da wesentlich ruhiger. In dem von dir besagten Preisregionen wirst du kaum etwas finden, das Qualitativ mit einem MB oder ThinkPad T mithalten könnte. 700 € ist bei diesen Ansprüchen etwas wenig. 13" sind auch kein Desktopersatz sondern eher etwas in Richtung ultra portable. Und nur weil kein angebissener Apfel drauf prangt heißt es nicht, dass man das Gerät geschenkt bekommt. Apple ist teuer und andere sind es auch wenn man Qualität verlangt. Daher kann man ein 1100 Euro Mac nicht mit einem 500 oder 700 Euro Notebook eines anderen Herstellern vergleichen.

Mein Vorschlag wäre mal bei Lenovo zu gucken, ein T430 ist ein gutes und robustes Gerät, Laufzeiten von 6h sind realistisch, 14" angenehm zum Arbeiten und das Gewicht ist auch absolut OK. Der Vorteil liegt meiner Meinung nach im Gehäuse, so ist bei Apple Notebook immer eine langsame 5400 U Platte verbaut, Lenovo verbaut ausschließlich Enterprise Platten mit 7200 U von WD. Das spürst du in der Geschwindigkeit. wählst du eine SSD ist es natürlich egal. Aber dann hast du auch deutlich weniger Speicher und erheblich Mehrkosten. Apple baut eben Consumergeräte und die müssten in erster Linie chic und nicht funktional oder besonders Leistungsfähig sein. Ein Lenovo kannst du bei Bedarf mit mehr RAM aufrüsten oder das CD Laufwerk gegen eine weitere Festplatte tauschen, früher konnte man auch noch einen zweiten Akku in den Schacht den CD Laufwerks schieben, das geht seit der x10er Serie nicht mehr. Bei Apple ist das alles nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich.
 
Zuletzt bearbeitet: (Kommas gesetzt)
Würde auch für ein X230 oder T430 stimmen, je nachdem wie portabel es sein darf.
Was noch nicht erwähnt wurde ist, dass die bisher angegebenen ThinkPad Akkulaufzeiten von einem 6-Zellen Akku ausgehen, mit einem 9 Zellen Akku lassen sich 8-9h Laufzeit rausholen.
Wer noch einen zusätzlichen Slice Akku kauft, kann sogar auf ~20h Akkulaufzeit bauen (an meinem alten T420 hatte ich diese Konfiguration, ist zwar schwerer und höher dann, aber was Laufzeit angeht das Rundum Sorglospaket).
Habe jetzt ein X230 und bin damit sehr glücklich.
 
Was meinst du mit einem Slice Akku? Meinst du den für die UltraBay? Das soll seit den 410, 510 usw. nicht mehr funktionieren.
 
Vielleicht hab ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Natürlich ist mir klar, dass Qualität seinen Preis hat (bei einigen Herstellern mehr, bei anderen weniger).

Mir gehts einfach darum, dass ich ein leises Gerät möchte, dass man auch mal ein paar Stunden mit aufs Sofa oder in die Vorlesung mitnehmen kann.

Ob ein 13" Notebook ein Desktopersatz sein kann, solltet ihr mir überlassen, für meine Absichten ist das vollkommen ausreichend. Für längeres Arbeiten wird das teil dann einfach an meinen 24er angestöpselt und gut ist.

@Picard:

Am liebsten wäre mir OS X, allerdings wäre es mir keine 600€ Aufpreis wert, wenns halt ein vergleichbares Gerät, natürlich mit Abstrichen, im genannten Preissegment geben würde.

Kann jemand was zum IdeaPad S300/S400 sagen? Ist es möglich da ne SSD und Ram nachzurüsten? Die Dinger gefallen mir ganz gut, und mit 500€ echt erschwinglich
 
Du hast dich ja jetzt schon ziemlich auf ein Macbook eingeschossen :)

Zunächst mal: Wie hier schon gesgat wurde, wirst du für 500-700€ keine MBP/MBA Alternative finden, die da mithalten kann. Qualität kostet halt Geld :)

Leider sind die Macbooks alles andere als leise. Sobald du CPU-Last hast (Java, Photoshop), gehen die Turbinen an. Außerdem solltest du dir darüber im klaren sein, dass beim 13" MBP das Display eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist, da es wirklich eine grottige Auflösung und meines Wissens nach auch kein IPS-Panel hat.
Rein Displaytechnisch seh ich das die neuen Zenbooks von ASUS meilenweit vor jedem Macbook (außer Retina), denn die haben ein helles und mattes IPS-Display mit Full-HD Auflösung. Daher würde ich die als Alternative in Betracht ziehen: 128GB: http://geizhals.de/788535, 256GB: http://geizhals.de/793971

Ansonsten kann man sagen: Wenn dir das Display nicht so wichtig ist, schlag ruhig beim MBA oder MBP zu... Das sind schon wirklich Premiumprodukte von der Verarbeitung her.
 
Naja, also wenn ich schon über 1000€ auf den Tisch lege, dann ziehe ich OS X nem besseren Display vor.

Die Thinkpads erscheinen mir ziemlich klobig (und hässlich), Vorteil wäre da wohl die problemlose Aufrüstbarkeit.
 
Dr. MaRV schrieb:
Was meinst du mit einem Slice Akku? Meinst du den für die UltraBay? Das soll seit den 410, 510 usw. nicht mehr funktionieren.

Ein Slice Akku ist ein Unterschnallakku, der an das ThinkPad von unten über den Dockingport angeschlossen wird, funktioniert bei den ThinkPads ab der T420/T520/W520/X220 Serie definitiv.
 
Das klassisch-funktionale Design der Business-Thinkpads entspricht nicht dem Consumergeschmack und Zeitgeist, aber das X230 sieht sehr wertig aus und fühlt sich auch so an. Klar ist es dicker, als ein MacBook, aber auch stabiler und klobig ist für mich was anderes (ich nutze ein X220).

Aber wem die Anerkennung der Massen wichtig ist, der muss natürlich ein Gerät im Ultrabook-Design kaufen. Am besten noch mit einem Glare-Display :D
 
RainbowSix schrieb:
Ein Slice Akku ist ein Unterschnallakku, der an das ThinkPad von unten über den Dockingport angeschlossen wird, funktioniert bei den ThinkPads ab der T420/T520/W520/X220 Serie definitiv.

OK danke, ich hatte gedacht du meinst damit den UltraBay Akku.

@whigga

Darf ich fragen was du studierst oder studieren möchtest? Ich versteh nicht warum bei Studenten Apple so beliebt ist?
Gerade auch bei den IT Studenten hab ich das Gefühl das diese sehr gern zum Apfel greifen.

Aber womöglich ist es so wie soares schon gesagt hat. Denn Rabatt für Studenten geben beide Hersteller, Lenovo und Apple.

Eine kleine Anmerkung noch die ich ganz cool finde und irgendwie auch mehr hermacht als das hippe Apple Image:
ThinkPads sind die einzigen Notebooks, die für Langzeiteinsätze an Bord der ISS (International Space Station) zertifiziert sind
:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dr. MaRV schrieb:
Gerade auch bei den IT Studenten hab ich das Gefühl das diese sehr gern zum Apfel greifen. Dabei ist ein Windows und/oder ein Linux auf einem ThinkPad doch eigentlich der Traum eines jedes ITlers oder Nerds. Bei meinem Arbeitgeber wird als Notebook nichts anderes als Lenovo eingesetzt und bei vielen anderen Service Providern und Systemhäusern ist es ebenso.

Die MacBooks sind ja nicht schlecht, wenn auch kaum mit mattem Display zu haben. Je nach Studiengang ist das Betriebssystem nicht von Belang. Was Apple produziert gilt nun mal seit geraumer Zeit als schick und das spielt bei der Kaufentscheidung für viele vermutlich eine entscheidene Rolle. Grundsätzlich besteht heute ohnehin die Möglichkeit alle gängigen Betriebssysteme auf allen System zum Laufen zu bringen (und sei es mittels VM).

Im professionellen Umfeld spielen ganz andere Faktoren eine Rolle. Support genießt hier eine viel höhere Priorität. Sowohl vom Hersteller, als auch intern.


Dr. MaRV schrieb:
Das absolute Überzeugungsargument für ein Lenovo ist für mich die Klitoris oder auch UltraNav genannt.

Der Knubbel nennt sich Trackpoint. Die Kombination von Trackpoint und Touchpad UltraNav. Ganz früher hatten die Notebooks nur den Trackpoint.
 
Ich weiß, genau deswegen sind die ThinkPads für mich persönlich die besten Notebooks. Sie sind so ziemlich die einzigen die noch einen Trackpoint haben. Ich dachte der Trackpoint wäre das UltraNav?
 
Nee, Ultranav nennt sich die Kombination der beiden Eingabetechniken. Einen Trackpoint gibt es auch bei Geräten von HP und Dell. Spielt aber praktisch nur im Busines-Bereich eine Rolle.

Zum Surfen in Bauchlage eignet sich ein (gutes) Touchpad wahrlich besser :D

Das beste Notebook gibt es ohnehin nicht. Man sollte immer sehen, was Anwendungszweck und Budget ist. Kompromisse muss man immer machen.
 
was willst du eigentlich, du hast dich längst für ein macbook entschieden (jedenfalls liest sich so dein text). und nein es gibt kein vergleichbares windowsgerät im preisbereich von 500-700 Euro. Das Zenbook UX31A wäre aber eine solche Alternative, liegt preislich auch im bereich vom mba. Zum Lenovo T430u gibts leider noch kein review, allerdings wäre dieses unter Umständen auch eine Alternative. Geben tuts das ab ca. 899,- Euro


Finde übrigens auch, dass 13 Zoll als Desktopersatz zu klein ist, außer du nimmst noch eine Dockingstation dazu für einen größeren monitor
 
Zuletzt bearbeitet:
whigga schrieb:
Naja, also wenn ich schon über 1000€ auf den Tisch lege, dann ziehe ich OS X nem besseren Display vor.

Die Thinkpads erscheinen mir ziemlich klobig (und hässlich), Vorteil wäre da wohl die problemlose Aufrüstbarkeit.

Mal eine andere Frage hast du überhaupt schon einmal mit OS X gearbeitet?
 
Zurück
Oben