15k RPM Platte - lohnt das?

klabbi

Ensign
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Sep. 2003
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hallo,

und zwar steht bei mir der kauf einer neuen hdd an.
habe mich gefragt, ob es sinn macht eine 34 GB hdd SCSI platte mit 15.000 umdrehungen zu kaufen.
die würde dann als primary master laufen, und hauptsächlich soll da das OS drauf (win xp).
evtl. dann später auch grafikanwendungen.
meine frage: macht das überhaupt sinn? merkt man einen geschwindigkeitsvorteil gegenüber einer z.b. mit "nur" 7200-drehenen hdd?
würde meine alte platte dann nur als datenspeicher nehmen.


gruss
 
aber auf jeden wird man da was merken

nur bräuchtest für eine SCSI Platte einen Controller
 
Merken würdest du es schon,klar. Aber du sollsten nicht vergesen du brauchst nen realtiv teurer SCSI Controller und die lautstärke/hitzeentwicklung dieser 15k Platten ist wirklich nicht zu unterschätzen

Daher lieber ne 36/74 GB Raptor nehmen da kommst um welten billiger davon
 
Kauf Dir doch lieber die Western Digital mit 76 GB (SATA). Die hat 10.000 rpm.
Ich finde das ist eine gute alternative.
 
für den normalsterblichen enduser bringen diese HDDs nix ausser man will viel geld schnell loswerden. Klar wird es sich auswirken aber für den preis niemals...
 
bei scsi muß man sich aber von master/ slave verabschieden. 15 U sind ein haufen zeugs, sauschnell aber auch sauheiß und saulaut. kommt wirklich auf den einsatzzweck an. aber ein guter controller kostet aber auch sein geld.
 
Eventuell tut es dann auch eine Western Digital Raptor WD360GD 36,7GB. Die Eckdaten sind:10000rpm, 8MB Cache, 5.2ms, fünf Jahre Herstellergarantie. Auf Geizhals.at findest du Angebote ab 100€.

Eine SCSI-Platte bis 40GB, 15.000RPM kostet alleine schon ~140€, und dazu kommt noch der teure Controller. Darum ist eine "kleine" Raptor die bessere, da günstigere Wahl.
 
klabbi schrieb:
hallo,

und zwar steht bei mir der kauf einer neuen hdd an.
habe mich gefragt, ob es sinn macht eine 34 GB hdd SCSI platte mit 15.000 umdrehungen zu kaufen.
die würde dann als primary master laufen, und hauptsächlich soll da das OS drauf (win xp).
evtl. dann später auch grafikanwendungen.
meine frage: macht das überhaupt sinn? merkt man einen geschwindigkeitsvorteil gegenüber einer z.b. mit "nur" 7200-drehenen hdd?
würde meine alte platte dann nur als datenspeicher nehmen.

Es wird sich nicht übermäßig auswirken. Außer im Geldbeutel und der Lautstärke natürlich.
Für den privaten Einsatz ist die Zugriffszeit immer noch nicht das entscheidende Kriterium, da nicht mit allzu vielen Dateien zur selben Zeit gearbeitet wird. Auf einem Fileserver mit 1000 Benutzern sieht das grundsätzlich anders aus.

Die Transferleistung ist da für das Privat Profil schon deutlich interessanter. Aber grade darin ist die 15k Platte nicht proportional leistungsfähiger, wie z.B. eine 10k oder 7,2k Platte.
Denn kein Hersteller hat es bisher geschafft 15k Platten mit dem selben Scheibendurchmesser zu entwickeln, welcher z.B. bei 7,2k Platten verwendet wird.
Das bedeutet das die Scheibe bei der 15k platte kleiner ist und dass auf den äusseren, schnelleren Spuren weniger Informationen unterzubringen sind. Dadurch sinkt natürlich die Transferleistung der Platte erheblich.
 
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bastel dir leiber ein Raid 0 mit 2 raptoren, bist besser drann ;)
 
vielen dank für die vielen tipps und hinweise!
die raptor-familie scheint mir tatsächlich ein kompromiss zu sein.

ein raid-verbund hat natürlich auch so seine reize...
ist raid 0 geschwindigkeit oder quasi 2 laufwerke als einen (= doppelt speicher), oder spiegelung oder....?
klärt mich doch mal bitte auf :)

machen zwei raptoen (36 GB) als raid-verbund sinn?
wie sieht das aus wenn ich die auf geschwindigkeit einstelle? habe ich dann 36 GB effektiven speicher, dafür doppelte geschwindigkeit, oder wie sieht das aus?
übrigens habe ich meine jetzige hdd schon als sata laufen (glaub ich zumindest ;) )
weiss gar nicht, wieviel sata platten ich anschliessen kann, geschweige denn, ob das mit dem raid funktioniert?
denke jedoch schon, habe -soweit ich weiss- einen fasttrack (oder so ähnlich) raid-controller auf meinen msi nforce 2 board.
 
Um die Frage mal wieder zu beantworten:
Raid0: Kompromisslose Performance auf Kosten der Datensicherheit. 2 Festplatten
werden zu einer zusammengefasst und die Daten werden auf beide aufgeteilt. So wird die Datenrate fast verdoppelt. Fällt aber nur eine Festplatte aus sind alle Daten futsch. Auch die Kapazität verdoppelt sich (2*36GB=82GB).

Raid1:Datensicherheit. Die Daten der 1. Festplatte werden auf die 2. gespiegelt. Fällt eine Festplatte aus bleiben die Daten erhalten. Die Performance entspricht der einer einzelnen Festplatte, der Speicherplatz wird halbiert (Raid1 2*26GB =36GB)

Wenn dir eine Raptor immer noch zu langsam sein sollte ist ein Raid0-Verbund die richtige Lösung. Du kannst aber auch überlegen dir einen Raid0-Verbund mit 2 "normalen" 7200RPM-Festplatten zu installieren. Die wären von der Datenübertragung schneller als eine Raptor, aber die Raptor hat immer noch eine wesentlich schnellere Zugriffszeit (5,2ms vs 9ms).



Die 72GB Raptor ist wegen der Datendichte noch einen Tick schneller als die 36GB. An deiner Stelle würde ich mir "nur" eine Raptor kaufen und dann beurteilen ob ich mit der Geschwindigkeit noch nicht zufrieden bin.
 
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klabbi schrieb:
vielen dank für die vielen tipps und hinweise!
die raptor-familie scheint mir tatsächlich ein kompromiss zu sein.
machen zwei raptoen (36 GB) als raid-verbund sinn?
wie sieht das aus wenn ich die auf geschwindigkeit einstelle? habe ich dann 36 GB effektiven speicher, dafür doppelte geschwindigkeit, oder wie sieht das aus?


Die Raptor ist eine Serverplatte. Man darf nicht glauben, dass Serverplatten bessere Desktop Platten sind.

Auch mit der Geschwindigkeit täuscht man sich sehr schnell. Natürlich ist die Zugriffszeit sehr hoch, allerdings gilt zur Zugriffszeit das oben gesagte.

Die Transferrate ist ebenfalls hoch. Dieses allerdings natürlich nur auf den äusseren schnellen Spuren. Ein Festplatte wird immer langsamer, je näher die Spuren sich der Scheibenmitte nähern.
Das geschieht bei einer 36GB Platte natürlich viel schneller als bei einer 160GB Platte, bei der die Datendichte höher ist.
Es ist tatsächlich so, dass die Raptor und speziell die kleine Raptor nach wenigen GB deutlich in der Transferrate hinter heute üblichen Desktop Platten zurückliegt.
 
Die Zugriffszeiten einer Raptor, ich nehme für mein Beispiel das Modell WD740GD her, sind nicht hoch (ganz im Gegenteil), sondern befinden sich im üblichen Rahmen von Enterprise-Festplatten mit 10.000 U/Min. Mit 7,8 ms im Durchschnitt liegt sie nur knapp hinter einer Maxtor Atlas 10k IV (7,6 ms) SCSI-Platte mit 10.000 U/Min. Das Modell WD360GD kommt auf 8,3 ms und ist somit schon etwas langsamer - aber immer noch schneller als sämtliche Laufwerke mit 7.200 U/Min.

Betreffend der Transferraten bleibt zu sagen, daß in der Raptor - wie in den allermeisten Festplatten deren Spindelgeschwindigkeit 10.000 U/Min. beträgt, Plattern mit 3" Durchmesser zum Einsatz kommen. Dadurch ist der Einbruch der Transferrate zum Inneren des Platters nicht so stark wie bei Platten mit 7.200 U/Min. - hier werden gewöhnlich Plattern mit einem Durchschnitt von 3,74" verbaut. Vom grundlegenden Prinzip her gesehen ist das beim Modell WD360GD nicht anders.

Tatsächlich erreicht eine 740GD zu Beginn, also auf den äußersten Spuren, Transferraten im Bereich um die 70 MB/Sec., während sie zum Platterninneren auf "nur" ca. 53 MB/Sec. abfällt. Nimmt man zum Vergleich eine Hitachi Deskstar 7K250 mit 250GB her, so kommt man hier zu Beginn auf ca. 60 MB/Sec. und zum Ende auf ca. 31 MB/Sec.


@klabbi:

Wenn es schon eine Raptor sein soll, dann greife zum Modell WD740GD. Die Leistungs- und Performanceunterschiede zum Modell WD360GD sind deutlich. Kürzere Zugriffszeiten, höhere Transferraten und eine niedrigere Geräuschkulisse lassen im direkten Vergleich IMO nur eine Kaufentscheidung zu.


Bye,
 
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Ein Freudscher Vertippter. Natürlich meinte ich sehr schnelle Zugriffszeiten.

Allerdings unterscheiden sich Raptor WD360GD und WD740GD sehr stark in der Transferleistung der inneren Spuren. Was wohl auch daran liegt, dass die WD740GD einfach die innersten Spuren nicht benutzt.

Der Vergleich mit der Deskstar hinkt etwas, da die Kapazität nicht berücksichtigt wird.
Die Deskstar mit 250GB hat bei einem benutzten Volumen von 74GB noch gar nicht die innersten Spuren erreicht.

Der reine Vergleich von Transferraten zur prozentualen Kapazität ist da m.M. wenig aufschlussreich.

Man muss die Transferrate zur absoluten Kapazität abtragen.

Nun kann man z.B. vom HDTach3 halten was man will, allerdings ist die Art der Darstellung dort sehr gelungen.
 
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NaTez schrieb:
Die Transferrate ist ebenfalls hoch. Dieses allerdings natürlich nur auf den äusseren schnellen Spuren. Ein Festplatte wird immer langsamer, je näher die Spuren sich der Scheibenmitte nähern.
Das geschieht bei einer 36GB Platte natürlich viel schneller als bei einer 160GB Platte, bei der die Datendichte höher ist.
Nanana!
Wenn eine 160GB Platte aus 4x40 GB Platten besteht, ist die Datendichte nicht höher und die Plattenmitte/ende genauso schnell erreicht!
Leider kann man äußerlich nicht sehen ob so eine Platte aus 4x40GB, 2x80GB oder gar aus 1x160GB (dürfte selten bis gar nicht vorkommen) besteht.
 
Die Datendichte ist nicht höher. Dafür ist Anzahl der äusseren schnelleren Spuren höher, wenn die Platte mehrere Scheiben nutzt.

Aber dein Beispiel ist doch der Knaktus.

Ein Platte mit mehreren Scheiben wird die selbe Benchmark Charakteristik zeigen, wie eine sonst identische Platte mit nur einer Scheibe und entsprechend geringerer Kapazität, wenn die Transferleistung prozentual zur Kapazität abgetragen wird.

Tatsächlich wird die größere Platte mit mehreren Scheiben aber in der Praxis die besseren Transferraten zeigen, wenn die identischen Daten untergebracht nur die äußeren Bereiche der Scheiben füllen.

Transferraten über 0-100% abgetragen täuschen mächtig.
 
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NaTez schrieb:
Die Datendichte ist nicht höher. Dafür ist Anzahl der äusseren schnelleren Spuren höher, wenn die Platte mehrere Scheiben nutzt.
DIe Ausfallrate ist aber auch größer. Je mehr Platten im inneren drehen, desto größer die Gefahr das eine kaputt geht. :p

btw., bei WD Platten konnte man mal anhand der Bezeichnung feststellen wieviele Platten innen drehen.
Eine 11000 war eine Platte mit 1x 1GB eine 21000 eine mit 2x500MB!
 
Die Plattenhersteller geben doch eigentlich die Daten an.
Interessieren tut es nur scheinbar wenige.
Kapazität, Cache und theoretische Schnittstellengeschwindigkeit scheinen da für die Allgemeinheit allein wichtig zu sein.

Da die 120GB Scheiben scheinbar eh noch auf sich warten lassen. Kann man i.d.R. bei aktuellen Desktop Platten wohl eh von 80GB Scheiben ausgehen. Mal von Seagate mit den eingekauften 100GB Scheiben abgesehen.

Anfang des Jahres hiess es noch. Zu Weihnachten .... So wie es z.Z. aussieht, haben wir alle schon 2,5Zoll Festplatten im Rechner, noch bevor sich da mal entsprechendes tut.
 
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Die WD740GD arbeitet im 2-Platter Design mit Kapazitäten von 37GB pro Platter. Das Modell WD360GD arbeitet dagegen im 1-Platter Design. Bei Desktop-Drives mit 7.200 U/Min. werden Kapazitäten von standardmäßigen 80GB pro Platter bis hin zu 133GB pro Platter (Seagate) verwendet - es gibt hier also schon deutliche Unterschiede. Seitens WD war bzw. ist geplant, ein 1-Platter Design für die 740GD einzuführen - wie hier der Stand der Dinge ist, vermag ich aktuell nicht zu sagen.


Bye,
 
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